In keiner medizinischen Disziplin sind Einfühlungsvermögen und konsequente Vorbeugung so wichtig wie in der Kinderheilkunde, auch beim Impfen ist beides gefragt.
Moderne Vakzine gegen die klassischen Kinderkrankheiten bergen weniger Risiken als ihre Vorgänger. Das Spektrum reicht von abgeschwächten Lebendkeimen bis zum Viruseiweiß aus dem Genlabor.
Impfmüdigkeit befällt die Deutschen von Landstrich zu Landstrich unterschiedlich. Die sogenannten Masernpartys sind sehr riskant. „Man schickt sein Kind auch nicht über eine belebte Kreuzung, um ihm beizubringen, wie gefährlich der Verkehr ist“.
Heute dokumentieren bei der Einschulungsuntersuchung vorgelegte Impfausweise, dass die Impfmüdigkeit im Schwinden ist.
Tetravalenter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV). Indiziert ist die Vakzine zur Prävention von hochgradigen Dysplasien der Zervix und der Vulva, von Zervixkarzinomen sowie äußeren Genitalwarzen. Zugelassen ist der Impfstoff für Frauen und Mädchen zwischen 16 und 18 sowie für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren.
Impfstoffe:
Dreifach: Diphtherie-Tetanus-Pertussis (DTaP, Td--ap)
Vierfach: Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Poliomyelitis (Td-ap-IPV)
Fünffach: Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Haem.-infl.b-Poliomyelitis (DTaP-Hib-IPV)
Sechsfach: Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Haem.-infl.b-Poliomyelitis-Hep.B
(DTaP-Hib-IPV-Hep.B).
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