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Top-Arzneimittel / Restless-Legs-Syndrom

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless Legs Syndrom (RLS), unruhige Beine versteht man eine neurologische Erkrankung mit Gefühlsstörungen, unangenehme Missempfindungen in den Beinen, die sich als ziehende oder reißende Schmerzen äußern. Hinzu kommt ein kaum oder gar nicht zu unterdrückender Bewegungsdrang, der Beine, selten auch der Arme. Das Restless Legs Syndrom ist vererbbar. Es tritt gehäuft bei chronischem Nierenversagen auf, wenn eine regelmäßige Dialyse durchführt werden muss. Ebenso in der Schwangerschaft, bei einer Polyneuropathie sowie bei Eisenmangel kann das Restless Legs Syndrom auftreten.

Die Ursachen des Restless-Legs-Syndroms sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Eine zentrale Rolle wird dem Neurotransmitter Dopamin zugedacht, die extrapyramidalen Störungen sind wahrscheinlich die Folgen eines veränderten Transmitterstoffwechsels.
 
Medikamentöse Therapie:

Wir empfehlen:
First-line-Therapie
Cabaseril  1 mg/-2 mg/-4 mg Tabletten mit dem Wirkstoff Cabergolin von Pfizer.
Zur Behandung des Restless-Legs-Syndrom.Die Verschreibung von Dopaminrezeptorantagonisten hat 2007 auch weiter zugenommen und Cabaseril liegt hier mit 8,5 Millionen verordneten Tagesdosen ganz weit vorn – als eine sehr bewährte Medikation.
Weitere Informationen für den Arzt. hier

  • L-Dopa + peripherer Decarboxylasehemmer: Nacom®, Madopar®, Restex®
  • Dopaminagonisten: Parkotil® (Pergolid), Cabaseril® (Cabergolin), Sifrol® (Pramipexol), ReQuip® (Ropinirol), Adartrel® (Ropinirol)
  • Opiate: Valoron® (Tilidin), Tramal® (Tramadol)
  • Schmerztherapie: nach WHO-Stufenschema: peripher wirksame Analgetika: ASS®, Aspirin®, Godamed®; Paracetamol: Ben-u-ron®, Doloreduct®, Enelfa®, Pyromed®, Treupel mono®; Metamizol: Analgin®, Baralgin®, Berlosin®, Novalgin®, Novalminsulfon®; Ibuprofen: Actren®, Anco®, Brufen®, Ibuphlogont®, Imbun®
  • Trizyklische Antidepressiva: adjuvante Terapie: Saroten®, Amineurin®, Novoprotect®
  • Neuroleptika: Levomepromazin: Levium®, Neurocil®, Tiscerin®; Haloperidol: Buteridol®, Haldol®, Haloneural®
  • Kombination mit zentral wirksamen Analgetika (schwache Opioide): Tramadol: Amadol®, Tramadolor®, Tramal®, Tramundin®; Pethidin: Dolantin®; Pentazocin: Fortran®
  • Kombination mit zentral wirksamen Analgetika (starke Opioide): Buprenorphin: Temgesic®; Morphin: M-dolor®, M-long®, MSI®, MSR®, MST®; Hydromorphon: Jurnista®.
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