medicinebook.de

medicinebook - Medizinbuch - das Healthcareportal
Top-Arzneimittel / Hautkrankheiten

Hautkrankheiten

Hautkrankheiten (Dermatosen) sind Erkrankungen der Haut sowie Erkrankungen der Hautanhangsgebilde (Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen), da diese auch als Adnexorgane bezeichneten Strukturen epidermaler Abstammung sind, auch wenn sie zum Teil tief in der Dermis liegen. Die Haut ist mit ca. 2 qm und einem Gewicht von ca. 10-12 kg das größte Organ des Menschen und hat vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Kein anderes Organ des menschlichen Körpers weist eine so hohe Zahl an krankhaften Veränderungen auf wie die Haut, da die Haut u.a. als Grenzorgan des menschlichen Körpers vielfältigsten Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt ist.

Einteilung der Hautkrankheiten:
  1. Effloreszenzen
  2. Gefäßerkrankungen der Haut;
    1. Venenerkrankungen
    2. Erkrankungen der Arterien
    3. Erkrankungen der Lymphgefäße und Lymphknoten
  3. Entzündliche Hauterkrankungen
    1. Allergien und Intoleranzreaktionen der Haut
    2. Autoimmunkrankheiten der Haut
    3. Infektionskrankheiten der Haut
      - Sexuell übertragbare Erkrankungen
      - Durch Bakterien verursachte Hauterkrankungen
      - Durch Viren verursachte Hauterkrankungen
      - Durch Pilze verursachte Hauterkrankungen
      - Durch Parasiten verursachte Hauterkrankungen
      - (Entzündliche) Hauterkrankungen anderer oder unklarer Ätiologie
  1. Physikalische und chemische Schädigungen der Haut
  2. Erbkrankheiten der Haut
  3. Ablagerungskrankheiten der Haut
  4. Tumoren der Haut
  5. Erkrankungen der Hautanhangsgebilde und Pigmentstörungen


1. Effloreszenzen
 
Die Effloreszenz bezeichnet ein Grundelement einer krankhaften Hautveränderung, das zur Beschreibung derselben dient. Man unterscheidet zwischen Primär- und Sekundäreffloreszenzen:
 
Primäreffloreszenzen sind unmittelbar aus dem krankhaften Prozess in der Haut entstandene Veränderungen. Zu Ihnen gehören:
  • Bulla (Blase): mehr als linsengroßer, oft mehrkammeriger Hohlraum. Es wird in subkorneale, intraepidermale und subdermale Blasen unterschieden.
  • Komedo (umgs. Mitesser): meist dunkelgefärbter Hornpfropf, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt
  • Macula (Fleck): eine umschriebene Farbveränderung im Hautniveau ohne Konsistenzveränderung.
  • Nodulus (Knötchen): wie Papel, jedoch größer (0,5−1,0cm).
  • Nodus (Knoten)[2]: wie Nodulus, jedoch größer (>1cm).
  • Papula (Papel, Knötchen)[1]: kleine (<0,5cm), gut abgrenzbare, tastbare Erhabenheit, die über das Hautniveau reicht.
  • Pustula (Pustel, Eiterbläschen): mit Eiter gefülltes Bläschen oder Blase.
  • Urtica (Quaddel): durch Histaminauschüttung hervorgerufene, flächenhafte, weiche, ödematöse Erhabenheit von blasser bis hellroter Farbe, die zumeist mit einem Juckreiz einhergeht.
  • Vesicula (Bläschen): Vorwölbung der Haut durch Flüssigkeitsansammlung (Serum, Blut) in den verschiedenen Hautschichten.
Sekundäreffloreszenzen sind Veränderungen, die durch hinzukommende krankhafte Prozesse gekennzeichnet sind oder durch Selbstschädigung (z. B. Kratzen) aus Primäreffloreszenzen entstanden sind. Zu den Sekundäreffloreszenzen gehören:
  • Atrophie (Hautschwund): Schwund von Haut und Hautanhangsgebilden
  • Cicatrix (Narbe): neu gebildetes, fasriges Bindegewebe als Ersatz eines Hautsubstanzverlustes
  • Crusta (Kruste, Borke): Auflagerung von getrocknetem Sekret.
  • Erosion (Abschürfung): bis maximal zur Lederhautgrenze reichender Verlust der oberen Epidermiszelllagen, die narbenlos abheilen können.
  • Exkoriation: Erosion, die alle Schichten der Epidermis betrifft. Ebenfalls eine narbenlose Abheilung möglich.
  • Hyperpigmentierung: verstärkte Einlagerung des Hautpigments Melanin
  • Hypopigmentierung: verminderte Pigmentierung, vor allem der Haare der betroffenen Hautstelle
  • Lichenifikation: Verdickung der Haut bei chronischen Hauterkrankungen
  • Rhagade (Schrunde): schmale, spaltförmige Durchtrennung aller Schichten der Epidermis.
  • Squama (Hautschuppe): mit bloßem Auge sichtbares Korneozytenplättchen
  • Tyloma (Hornschwiele): abgegrenzte Verdickung mit verstärkter Verhornung und Haarverlust
  • Ulcus (Geschwür): tiefe Gewebszerstörung mit narbiger Abheilung.
  • Zyste: durch Gewebe abgekapselter Hohlraum mit flüssigem Inhalt.


2. Gefäßerkrankungen der Haut

 
Venenerkrankungen
 
Chronisch venöse Insuffizienz (CVI):
Die Chronisch venöse Insuffizienz beruht auf einer Mikrozirkulationsstörung der Gefäße infolge einer venösen Abflussbehinderung. Folge sind zum Teil schwere Venen- und Hautveränderungen. Das Risiko an Chronisch venöser Insuffizienz zu leiden steigt mit Alter, Fettleibigkeit, einer Anamnese mit Venenentzündungen, tiefer Venenthrombose und schwerem Beintrauma. Grundkrankheiten die eine chronisch venöse Insuffizienz verursachen können sind Krampfadern, Phlebothrombose, arterio-venöse Fisteln und venöse Angiodysplasien. CVI kommt bei Frauen doppelt so häufig vor wie bei Männern. Die chronisch- venöse Insuffizienz wird in 3 Stadien eingeteilt:
  • Stadium 1: Reversible Ödeme, Corona phlebectatica (dunkelblaue Hautvenenveränderungen am med. und lat. Fussrand), perimalleoläre Kölbchenvenen
  • Stadium 2: persistierende Ödeme, Hämosiderose und Purpura der Haut im Unterschenkelbereich, Dermatosklerosen und Lipodermatosklerose, Atrophie blanche, Stauungsekzem, zyanotische Hautfarbe.
  • Stadium 3: Ulzera Cruris
Therapie:
  • Halbstündiges Hochlagern der Beine mehrmals pro Tag reduziert deutlich die Ödemneigung und verbessert die Mikrozirkulation.
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Kompressionstherapie mit Kompressionsstrümpfen
  • Antiseptika zur Wundheilung; Betaisodona®, Chinosol®, Ichtholan®, PVP-Jod AL, Rivanol
Medikamentöse Therapie:
  • Cumarin (α-Benzopyrone), zur Behandlung der Chronisch-venöse Insuffizienz und Folgezustände, einschließlich Abflussstörungen wie Ödeme, Haut- und Gewebsveränderungen: Venalot® Depot 3x tgl. 1-2 überz. Tbl. unzerk. einn.
  • Bioflavonoide (γ-Benzopyrone), traditionell angewendet als mild wirkendes AM zur Besserung von Beinbeschwerden, wie Schweregefühl b. müden Beinen, angewandt: opino-biomo® MR Dragees 15 mg 1x tgl. 1Tbl. n. d. Mahlzeit einn.; Rutinion® -50mg: 3x tgl. 2 Tbl. -FT 100mg: 3x tgl. 1-2 Tbl. Tbl. währ. d. Mahlz. m. reichl. Flüssigk. Einnehmen; Troxerutin-ratiopharm® 1-mal tgl. 1 Weichkaps.; Troxeven® 1x tgl. eine Filmtbl. unzerkaut m. ausr. Flüssigk.
  • Rosskastanienextrakte (Saponoside), Traditionell angewandt zur Besserung des Befindens bei müden Beinen, Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chron. Veneninsuffizienz), wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, Wadenkrämpfe, Juckreiz und Beinschwellung: Aescusan® -20 Filmtbl.: 1xtgl. 1 Filmtbl. -retard 50 Retardtbl.: 2x 1 Retardtbl. tgl.; Aescuven® morgens und abends 1 Drg.; Essaven® 2x tgl. 1 Kaps. n.d. Mahlz.; Noricaven® 2x tgl. 1Retardtbl. morgens u. abends vor den Mahlz.; Plissamur® Morgens u. abends je 1 Drg.; Venen-Tabletten STADA® 2x tgl. 1 Retardtbl., jeweils morgens u. abends vor den Mahlzeiten.; Venostasin® 2x tgl. 1 Retardkaps. v.d. Essen.
  • Acetylsalicylsäure: ASS 1x300mg/d, Aspirin® protect 300mg Tbl.; ASS-ratiopharm® 300 mg, Tabletten; Godamed® 300 mg TAH Tbl.
  • Pentoxifyllin: Pentoxiphyllin 3x400mg/d, durapental® 400mg Retardtabletten; PENTO-PUREN® 400 Retardkaps.; Pentoxifyllin-ratiopharm® 400 mg Retardtabletten; Pentoxifyllin Sandoz® 400mg Retardtbl.; Trental® 400 mg Retardtbl.

 
Thrombophlebitis (oberflächliche Venenentzündung)
Unter Thrombophlebitis versteht man eine akute Thrombose und Entzündung von meist oberflächlichen Venen. Typische Symptome sind:
  • Rötung über der betroffenen Vene und oft auch im umliegenden Areal
  • Schwellung und Ausbildung eines harten Stranges im Verlauf der Vene
  • Schmerzen, die beim Betasten meist deutlich zunehmen
Therapie:
  • Kompression: Wickeln mit Kurzzugbinden oder Kompressionsstrumpf, Anfangs allerdings wegen der starken Schmerzen oft nicht möglich
  • Kühlung (schmerzlindernd und entzündungshemmend) durch Quarkwickel, Kühlelemente oder Alkoholumschläge
  • normale Bewegung, soweit es Schwellung und Schmerz zulassen, keine Bettruhe
  • Operatives Vorgehen: Stichinzision und Ausdrücken des Gerinnsels, Entfernung der betroffenen Venen, vor allem bei ausgedehnter Varikophlebitis
Medikamentöse Therapie:
  • Gerinnungshemmung mit Heparin bei ausgedehntem Befund oder langwierigem Heilungsverlauf
  • Schmerzbehandlung mit Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac
  • nichtsteroidale Antirheumatika lokal als Salbe
  • Heparinsalbenverbände
  • Gegebenenfalls Cortison zur Entzündungshemmung und Antibiotika bei einer bakteriell infizierten Thrombophlebitis.

Thrombose (Phlebothrombose)
Siehe Thrombosen.
 

Ulcus cruris (offenes Bein)
Ulcus cruris bezeichnet eine offene, meistens nässende Wunde, welche über lange Zeit nicht abheilt am Unterschenkel (Umgangssprachlich „offenes Bein“). Ursache bei allen Formen ist eine mangelnde Durchblutung des betroffenen Gewebes. Als Grunderkrankungen liegen dabei meistens ein postthrombotisches Syndrom, ein Krampfadernleiden oder eine CVI vor. Ein Diabetes mellitus, eine arterielle Hypertonie und Übergewicht sind bei den meisten Betroffenen häufig als Begleiterkrankung zu finden. Rauchen und Bewegungsmangel sind ebenfalls wichtige Risikofaktoren. Betroffen sind meistens ältere Menschen, denen verschiedene Grunderkrankungen zu schaffen machen. Zeigt ein Ulcus cruris, trotz optimaler Therapie innerhalb von drei Monaten keine Heilungstendenz oder ist es nicht innerhalb von zwölf Monaten abgeheilt, gilt als therapieresistent.
 
Therapie:
  • Senkung von Risikofaktoren, wie Reduktion von Übergewicht, Entwöhnung von Rauchen etc.
  • Kompressionstherapie ist zusammen mit der Bewegung Grundlage nicht invasiver Maßnahmen.
  • operativen Maßnahmen: die Ausschaltung insuffizienter epifaszialer Venenabschnitte und transfaszialer Kommunikationen bei primärer Varikose, Varikose bei postthrombotischem Syndrom und Rezidivvarikose; die Rekonstruktion und Transplantation von Venenklappen im tiefen Venensystem; die Shave-Therapie und andere lokale operative Verfahren (Ulkus-Exzisision, Ulkus-Debridement); die operative Therapie mit Behandlung der Fascia cruris (Fasziotomie - paratibial / Fasziektomie - partiell, krural,)
  • Lokaltherapie: Die lokale Wundtherapie soll eine ungestörte Wundheilung ermöglichen. Die Anforderungen an den optimierten Wundverband sind:
    • Reduktion von Schmerz und Juckreiz
    • Aufnahme von Wundsekret, ohne die Wunde auszutrocknen
    • inertes oder zumindest hypoallergenes bzw. nicht irritatives Material
    • größtmögliche Schonung der Wunde beim Wechsel
    • Vermeidung der Abgabe von Verbandbestandteilen an die Wunde
    • keine Behinderung des Gasaustausches der Wunde (O2/CO2)
    • Protektion gegenüber physikalischen (Kälte, Wärme, Druck & Zug, Feuchtigkeit, Austrocknung, Strahlung), chemischen und mikrobiellen (Bakterien, Pilze, Viren) Belastungen
    • Adaptionsfähigkeit an die in der Wunde herrschenden Wundheilungsphasen
    • einfache Handhabbarkeit beim Verbandwechsel
    • biologische / ökologische Verträglichkeit
  • Physikalische Therapie: Es ist von wesentlicher Bedeutung für die Abheilung venös bedingter Erkrankungen, ob eine Mobilitätseinschränkung verbessert, aufgehoben bzw. aber auch verhindert werden kann. Intensives kontrolliertes Gehtraining; krankengymnastische, ggf. apparativ unterstützte Mobilisierung der bzw. des Betroffenen unter besonderer Beachtung der Sprunggelenksbeweglichkeit; Manuelle Lymphdrainage.
Medikamentöse Therapie:
 
Siehe Chronisch venöse Insuffizienz (CVI)
  • Zusätzlich bei Wund-Infektionen behandlung mit Penicillin V oder G, z.B. Penicillin V dura®, Penicillin V-ratiopharm®, Isocillin® ect.

 
Varizen Krampfadern
Krampfadern (Varizen) sind knotig-erweiterte (oberflächliche) Venen. Man unterteilt sie je nach Entstehung in folgende Krankheitsbilder:
  • Primäre (idiopathische) Varikosis, verursacht durch die Gravitation (Erdanziehungskraft) und durch genetische Disposition für eine Venenwandschwäche
  • Sekundäre Varikosis infolge anderer Venenerkrankungen wie z. B. der tiefen Beinvenenthrombose, mit Entstehung eines Umgehungskreislaufs über das oberflächliche Venensystem
Therapie:
  • Vorbeugend und lindernd wirkt der Einsatz von Kompressions- oder Stützstrümpfen
  • Operative Therapien: „Stripping“ – „Ziehen“ von Krampfadern; endovenöse Lasertherapie; endovenöse Radiofrequenztherapie; Sklerotherapie
Medikamentöse Therapie:
  • Aescin: Reparil®-Gel N ein- bis mehrmals tgl. auf die Haut über dem erkrankten Bereich auftragen u. verteilen; Venostasin®-Gel Aescin -3x tgl. dünn auf die intakte Haut über den betreff. Körperpartien auftragen.
  • Chondroitinpolysulfat: Sanaven® 0,3% Crème 2-3x tgl. auftr., b. Bedarf auch häufiger
  • Heparin: Exhirud® Heparin; Hepa-Gel und Salbe; Heparin AL Gel und Salbe; Heparin Heumann; Heparin-ratiopharm® Gel und Salbe; Heparin STADA; Hepathromb® Creme; Hepathrombin®-Salbe und Gel ; Thrombareduct® Sandoz® Gel und Salbe; Thrombocutan® Gel und Salbe; Venalitan® 150000 N Salbe; vetren® forte Gel
  • Polidocanol: Aethoxysklerol®

 
Erkrankungen der Arterien
 
  


 
 
Allergien und Intoleranzreaktionen der Haut
Siehe Allergien
 

 
Nicht-allergische Intoleranzreaktionen der Haut
 
Als Pseudoallergien werden Erkrankungen bezeichnet, deren Symptome jenen einer Allergie vom Soforttyp ähneln. Im Gegensatz zu den Allergien sind aber Pseudoallergien keine immunologischen Erkrankungen.
 
Unter Histamin-Intoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin, deren Ursache ein Mangel des Histamin abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Histamin und der DAO sein könnte. Typische Symptome sind:
  • Hautrötung, Nesselsucht, Ekzeme
  • Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Migräne, Schwindel
  • verengte oder rinnende Nase, Atembeschwerden, Asthma bronchiale, Halsschmerzen
  • Flatulenz, Durchfall, Übelkeit/Erbrechen, Bauchschmerzen, Magenstechen
  • Hypotonie, Herzrasen (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen
  • Dysmenorrhoe, Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung und Schleimhautreizungen der weiblichen Geschlechtsteile
  • Erschöpfungszustände
Histamin entsteht in bakteriell fermentierten Nahrungsmitteln, wie z.B.:
  • Rotwein
  • geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien
  • viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven
  • Meeresfrüchte
  • gereifte Käsesorten (je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt)
  • Sauerkraut
  • eingelegte Gemüse
  • Bier
  • Hefe
  • Essig
Therapie:
  • Die Grundlage der Behandlung besteht in einer Reduktion des mit der Nahrung zugeführten Histamins, sowie die Vermeidung von Nahrungsmittel, die zwar selbst nicht viel Histamin enthalten, aber im Körper gespeichertes Histamin freisetzen.
Medikamentöse Therapie:
  • Antihistaminika zur Behandlung der allergischen Symptomatik, siehe auch Allergien.
  • Cromoglicinsäure zur Besserung der Symptomatik als Inhalation: CromoHEXAL®; Cromolind®; Cromopp®; Cromo-ratiopharm®; DNCG; DNCG STADA®; DNCG Trom; Pädiacrom
  • DAOSiN: Zur diätet. Behandl. von Lebensmittelunverträglichkeit durch Histamin-Intoleranz
 

 
Atopie
 
Siehe Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
Siehe allergische Rhinitis
Siehe allergische Konjunktivitis
 

 
Autoimmunkrankheiten der Haut
 
Lupus erythematodes
 
Der Lupus erythematodes ist eine systemische Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen. Neun von zehn Betroffenen sind weiblich. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 40.000 Menschen, vor allem junge Frauen im gebärfähigen Alter, an der Autoimmunerkrankung.
 
Therapie:
Regelmäßige Untersuchungen müssen durchgeführt werden, um frühzeitig den Befall von Organen erkennen zu können. Da UV-Licht die Hauterscheinungen des Lupus erythematodes verschlimmert, ist konsequenter Sonnenschutz notwendig.
 
Medikamentöse Therapie:
Die medikamentöse Therapie ist stufenförmig aufgebaut und richtet sich nach der Stärke der Beschwerden, der Organbeteiligung und der Wirksamkeit bei den einzelnen Patienten.
  • Hautcremes und NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) zur Behandlung leichter Symptome.
  • Chloroquin gilt als Basistherapeutikum: Quensyl® Erw.: Anfangsdos. 400-600mg tgl., Erhalt.-dos.: 200-400mg tgl. Kdr. ab 6J.: 5-6,5mg/kg KG od. 400mg tgl., je nachdem, welche Menge geringer ist;
  • Cortison häufig in Kombination mit anderen Therapeutika
  • Azathioprin häufigste und in der Behandlung von Lupus am besten erprobte Wirkdtoff: Azafalk®; Azaimun®, Aza-Q®; azathiodura; Azathioprin; Azathioprin AL; Azathioprin beta®; Azathioprin dura®; Azathioprin Heumann; Azathioprin HEXAL®; Azathioprin-ratiopharm®; Azathioprin STADA®; Colinsan®; Zytrim®
  • Ciclosporin Behandlung von schwereren therapieresistenten Formen die mit einer konventionellen Therapie nicht ausreichend behandelbar sind.
  • Zytostatika: Cyclophosphamid,  Endoxan®; Methotrexat zur unterstützendenBehandlung von schwereren therapieresistenten Formen die mit einer konventionellen Therapie nicht ausreichend behandelbar sind.
  • Thalidomid zur unterstützendenBehandlung von schwereren therapieresistenten Formen die mit einer konventionellen Therapie nicht ausreichend behandelbar sind.

 
Dermatomyositis
Bei der Dermatomyositis  handelt es sich um  eine idiopathische Myopathie bzw. Myositis mit Hautbeteiligung. Die Erkrankung ist selten und kann in jedem Lebensalter auftreten, Frauen sind öfter betroffen als Männer.
 
Medikamentöse Therapie:
Die Therapie besteht in einer Immunsuppression durch einzelgabe oder Kombination in schweren Fällen:
  • Kortikosteroide (z.B. Prednisolon)
  • Zytostatika (z.B. Methotrexat)
  • Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin A)

 
Infektionskrankheiten der Haut
 
 
Sexuell übertragbare Erkrankungen
 

 
Durch Bakterien verursachte Hauterkrankungen
 
Ecthyma
Das Ecthyma ist eine Hauterkrankung, die Ursächlich meist durch eine Superinfektion kleinerer Verletzungen durch Beta-hämolysierende Streptokokken (E. simplex s. superficiale streptogenes)entsteht. Typisch für die Hautveränderung ist ein linsen- bis münzengroßes, scharfrandiges und relativ oberflächliches Geschwür, das wie ausgestanzt erscheint. Anamnestisch wichtig ist eine brennende, eitrige Entzündung (Pyodermie), vor allem im Bereich der Beine. Unbehandelt heilt die Ecthyma unter Hautnarbenbildung ab.
 
Therapie:
  • lokaler Antibiotikagabe

 
Erysipel
Das Erysipel ist eine bakterielle Infektion der oberen Hautschichten und Lymphwege und zeigt sich als scharf begrenzte starke Rötung. Ursächlich ist in der Regel eine akute Infektion der Haut durch β-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A (Streptococcus pyogenes). Das Erysipel geht von kleinen Hautverletzungen aus und tritt meist im Gesicht, an Armen oder Beinen und seltener am Nabel auf. Die Symptome können von kleinen roten Punkten ohne Begleiterscheinungen bis zu hochfieberhaftem Infekt mit Schüttelfrost und schwerer Beeinträchtigung reichen. In einigen Fällen bilden sich Blasen, die einbluten können (bullöses Erysipel/hämorrhagisches Erysipel).
 
Therapie:
  • Bettruhe
  • auffinden und behandeln Eintrittspforte der Bakterien (z. B. Fußpilz, Nagelpilz), um ein Rezidiv zu vermeiden
  • in der Akutbehandlungsphase können kühlende Umschläge mit Wasser oder desinfizierenden Substanzen, z. B. Hydroxychinolon-Lösung, zum Einsatz kommen.
Medikamentöse Therapie:
  • Antibiotikatherapie mit Penicillin oder Cephalosporin kann je nach Schweregrad von der einfachen Tablettengabe bis hin zum intravenösen Dauertropf erfolgen.

 
Erythrasma
Das Erythrasma ist eine meist harmlose Erkrankung der Haut, die von Bakterien des Types Corynebacterium minutissimum verursacht wird. Prädisponierende Faktoren sind starke Schweißbildung bzw. lokale Hyperhidrosis, Adipositas, Diabetes mellitus oder Immunsuppression, wie z. B. im Rahmen von HIV. Bevorzugte Lokalisation sind dabei vor allem intertriginöse Areale wie Achseln, Leisten und andere große Hautfalten.
 
Therapie:
  • Einhaltung strikter Hygiene mit Benutzung von saueren Seifen zur Stabilisierung des Hautmilieus
Medikamentöse Therapie:
  • lokalen Aufbringen von Imidazol- haltigen Salben: Bifon Creme; Bifonazol HEXAL®; cutistad®; Vobaderm®;
  • oder Fusidinsäure-haltigen Salben: Fucicort®; Fucidine®; Fusicutan; Fusidinsäure acis®
  • Erythromycin zum systemischen Einsatz bei schweren Verläufen: Ery 500; Erybeta® TS; EryHEXAL®; Erythromycin-ratiopharm®; Erythromycin STADA®; Infectomycin®

 
Impetigo contagiosa
Die Impetigo contagiosa ist eine hochinfektiöse bakterielle Hautinfektion, die hauptsächlich bei Kindern sowie Neugeborenen auftritt und deren Symptome besonders stark im Bereich des Gesichts und der Extremitäten zu sehen sind. Ursache der Infektion sind Bakterien, die sich mit spezifischen Pathogenitätsfaktoren in der Haut ausbreiten und Gewebe zerstören können. Bei der großblasigen Form (bullöse Impetigo) ist überwiegend Staphylococcus aureus anzutreffen, die kleinblasige Form wird meistens von Streptococcus pyogenes (Streptokokken der Gruppe A) verursacht und ist in diesem Fall häufig mit Staph. aureus als Mischinfektion vergesellschaftet. Man unterscheidet eine kleinblasige (Streptokokken) und eine großblasige (Staphylokokken) Variante. Es bilden sich zunächst ein juckender roter Ausschlag mit dünnwandigen flüssigkeits- oder eitergefüllten kleinen Bläschen (Pusteln). Wenn diese platzen oder geöffnet werden, setzen sie weitere Erreger frei, durch die eine Übertragung auf andere Hautstellen und andere Menschen stattfinden kann.
 
Therapie:
  • Hygienische Maßnahmen: vermeiden von Kratzen an den Pusteln, z.B. durch kurzes schneiden der Fingernägel des Betroffenen; regelmäßiges Händewaschen; regelmäßiges heißes Waschen der Bekleidung und der Handtücher; desinfizierende Lösungen, Bäder und Umschläge können ergänzend eingesetzt werden.
Medikamentöse Therapie:
  • Antibiotikahaltige Salben in der Lokahltherapie:
    • Fusidinsäure-haltigen Salben: Fucicort®; Fucidine®; Fusicutan; Fusidinsäure acis®
    • Mupirocin-haltige Salben: Infectopyoderm®
    • Retapamulin-haltige Salben: Altargo 1%
  • systemische Behandlung mit Antibiotika ist nur im fortgeschrittenen Fällen erforderlich. Cephalosporine z.B.: Cefadroxil - 1 A;Cefadroxil beta®; Cefadroxil HEXAL®; Cefadroxil Sandoz®; Cephalexin-ratiopharm®; Grüncef®

 
Furunkel
Als Furunkel bezeichnet man eine tiefe, schmerzhafte Entzündung des Haarbalgs und des umliegenden Gewebes, die meist durch Staphylokokken (Staphylococcus aureus) oder eine Mischflora entsteht. Durch Gewebsuntergang (Nekrose) und zentrale Einschmelzung (Eiter) entsteht ein »Pfropf«, der die Hautoberfläche durchbrechen und sich somit spontan entleeren kann. Die Abheilung erfolgt unter Narbenbildung. Die Entzündung des umliegenden Gewebes bewirkt die Schmerzhaftigkeit der Läsion.
 
Therapie:
  • Inzision der Läsion mit dem Skalpell, um durch eine Druckentlastung herbeizuführen und das weitere Vordringen der Erreger im Gewebe zu verhindern.
Medikamentöse Therapie:
  • Gegebenenfalls Antibiotikagabe.

 
Karbunkel
Karbunkel (Eiterbeule) bezeichnet die tiefe und in der Regel sehr schmerzhafte Infektion mehrerer benachbarter Haarfollikel oder die Konfluenz mehrerer nebeneinander liegender Furunkel.Haut und Unterhaut sind oft bretthart infiltriert. Es kommt zu zahlreichen Gewebseinschmelzungen und ohne Therapie zu spontanen, oft siebartigen Hautdurchbrüchen, zusätzlich sind die Lymphgefäße entzündet (Lymphangitis). Fieber und Allgemeinsymptome sind in der Regel vorhanden. Verursacht wird ein Karbunkel durch das Bakterium Staphylococcus aureus.
 
Therapie:
  • chirurgische Sanierung des Karbunkel
Medikamentöse Therapie:
  • Antibiotikagabe

 
Phlegmone
Als Phlegmone bezeichnet man eeine eitrige sich diffus ausbreitende Infektion der Weichteile. Erreger sind meist Staphylokokken wie Staphylococcus aureus, aber auch β-hämolysierende Streptokokken und gramnegative Bakterien können eine phlegmonöse Entzündung hervorrufen. Ursachen sind häufig kleinere Hautverletzungen. Eine Phlegmone geht mit Fieber, Schmerzen und Entzündung der betroffenen Körperstelle einher. An der entzündeten Stelle bildet sich eine eitrige Entzündung, die sich ausbreitet.
 
Medikamentöse Therapie:
  • Antibiotikatherapie mit Penicillin oder Cephalosporin kann je nach Schweregrad erfolgen.

 
Durch Viren verursachte Hauterkrankungen
 
Molluscum contagiosum
Molluscum contagiosum (Dellwarze) bezeichnet eine Hauterscheinung (Effloreszenz) einer häufigen, gutartigen und weltweit verbreiteten Infektionskrankheit. Sie sind stecknadelkopf- bis erbsengroße, weiße, rötliche oder hautfarbene Knötchen mit glatter und oft glänzender Oberfläche, die stets multipel auftreten. Sie haben meist in der Mitte eine Delle, die eine kleine Öffnung aufweisen kann, und treten in unterschiedlicher Anzahl (wenige bis mehrere Hundert Mollusken) am ganzen Körper auf, besonders an Armen, Händen, Fingern, Genitalien und Oberkörper. Beim Erwachsenen ist die Verbreitung im Genitalbereich vorherrschend. Die Übertragung erfolgt beim Menschen durch Schmierinfektion oder Kontaktinfektion, häufig in Schwimmbädern und Kindergärten durch die gemeinsame Benutzung von Handtüchern.
 
Therapie:
  • chirurgische Abtragung

 
Herpes-simplex
 

 
Herpes zoster
Der Herpes Zoster, Gürtelrose, ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag mit Blasen auf einer Körperseite in Erscheinung tritt, der dadurch entsteht, dass die Entzündung von einem Nerv (z. B. eines Ganglions) auf das umliegende Dermatom übergreift. Die Krankheit wird durch das zur Familie der Herpesviren gehörende Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst und tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit einem geschwächten Immunsystem auf. Das Virus wird häufig bereits in der Kindheit übertragen, und verursacht in dieser Lebensphase die Windpocken. Ein Herpes Zoster ist immer eine endogene Reaktivierung einer früher stattgefundenen VZV-Infektion. In Deutschland erkranken jährlich etwa 350.000 bis 400.000 Menschen an einem Herpes Zoster, rund 2/3 davon sind über 50 Jahre.
 

 
Masern, Papillomviren, Röteln und Varizellen
Siehe Impfen
 

 
Durch Pilze verursachte Hauterkrankungen
 

 
Durch Parasiten verursachte Hauterkrankungen 
 
Krätze
 

 
Lyme-Borreliose
 

 
FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)
Siehe Impfen
 

 
(Entzündliche) Hauterkrankungen anderer oder unklarer Ätiologie
 
Ekzem
Das Ekzem  ist eine Hauterkrankung, die sich in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut äußert. Ekzeme können durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Es ist durch eine typische Abfolge der Hautreaktion charakterisiert, Hautrötung, Bläschenbildung, Nässen, Krustenbildung und Schuppung. Die Gruppe der Ekzeme setzt sich aus verschieden Formen von Ekzemen zusammen, die nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert werden. Synonym wird häufig der weiter gefasste Begriff Dermatitis verwendet. Eine differenziertere Klassifizierung der Ekzemformen ist nach unterschiedlichen Kritereen möglich. Ekzeme werden häufig nach Pathogenese, oder nach der Lokalisation unterteilt:
 
nach Pathogenese:
  • Allergisches Kontaktekzem (Allergische Kontaktdermatitis) und Toxisches Kontaktekzem (Toxische Kontaktdermatitis)
  • Atopisches Ekzem
  • Dyshidrotisches Ekzem
  • Exfoliative Dermatitis
  • Numuläres Ekzem
  • Seborrhoisches Ekzem (Seborrhoische Dermatitis)
  • Windelekzem (Windeldermatitis)

nach Lokalisation:

  • Handekzem
  • Fußekzem
  • Fingerkuppenekzem
  • Intertriginöses Ekzem
  • Periorales Ekzem (Cheilitis simplex)
  • Analekzem
  • Skrotalekzem
Therapie:
  • Lokaltherapeutische Formen: Auftragen von Cremes, Salben, Schüttelmixtur; Anlegen eines Verbands; Anlegen eines feuchten Umschlags; Zusätze für entsprechende Voll- oder Teilbäder
  • Systemische Medikation, viele Erkrankungen bedürfen auch einer gezielten medikamentösen Behandlung. Einige der wichtigsten Präparate sind: Antibiotika (bei bakterieller Superinfektion oder Genese); Antimykotika (bei Superinfektion durch Pilze); Antihistaminika (symptomatisch bei Juckreiz); Glukokortikoide (bei schwerer Ausprägung); Retinoide (bei Psoriasis, Akne, Rosazea)

Handekzem

Handekzem ist ein allgemeiner Ausdrück für entzündliche Veränderungen der Haut an den Händen. Die Haut der Hände ist in besonderem Maß durch äußere Einflüsse bei der Arbeit und im Privatleben belastet. Nässe schadet der Haut: Putzen und Spülen im Haushalt, Arbeit mit Kühlflüssigkeiten an Drehmaschinen, häufige Handwäschen und ähnliche Tätigkeiten stehen daher häufig am Anfang von Handekzemen. In diesen Fällen liegt dem Handekzem ein "Kontaktekzem" zugrunde. Eine anlagebedingte Hautempfindlichkeit tritt oft als weiterer Krankheitsfaktor hinzu, kann aber auch allein zu Handekzemen führen. Zuweilen zeigen sich aber auch spezielle Hautkrankheiten an den Händen. Neurodermitis/atopischem Ekzem, Schuppenflechte, Hautpilze und Kontaktallergien können Handekzeme verursachen.

First-line-Therapie beim Handekzem
Toctino 10 mg/30 mg Weichkapseln mit dem Wirkstoff Alitretinoin von Basilea
Zur Behandlung des chronischen Handekzems als einzige spezifisch zugelassene Therapie mit hoher Abheilungsrate, effektivem Langzeitmanagement und einfacher Einnahme – 1 xtgl. 1 Kapsel. Seit 2008 in Deutschland zugelassen.


 
Akne
siehe Akne
  


 
4. Physikalische und chemische Schädigungen der Haut
 
Mechanische Hautschäden
  • Blase
  • Hornschwiele (Kallus)
  • Hühnerauge (Clavus)
  • Dekubitalgeschwür (Dekubitus, Druckgeschwür)
  • Mattenbrand
  • Rasurbrand
  • Skin Picking Disorder (Dermatillomanie)

 
Schäden durch Temperatur, Strahlen und chemische Stoffe
  • Verbrennung
  • Brandblase
  • Erythema ab igne (Chronischer Wärmeschaden)
  • Verätzung
  • Sonnenbrand (Dermatitis solaris, Dermatitis solaris acuta, UV-Erythem)
  • Phototoxische Reaktion
  • Wiesengräserdermatitis (Dermatitis pratensis)
  • Buchweizenkrankheit
  • Photoallergische Reaktion (Photoallergie, Sonnenallergie, Lichtallergie)
  • Phototoxische Kontaktdermatitis (Berloque-Dermatitis)
  • Urticaria solaris
  • Polymorphe Lichtdermatose
  • Aktinische Keratose (Keratosis senilis, Keratosis solaris)
  • Aktinisches Retikuloid
  • Cutis rhomboidalis nuchae
  • Poikilodermia reticularis Civatte (Poikilodermia reticularis)
  • Cutis laxa senilis (Senile aktinische Elastose, Aktinische Elastose, Elastosis senilis, Cutis laxa, Dermatochalasis)
  • Strahlengranulom
  • Sonnendermatitis durch chronische Lichtexposition, (Sonnendermatitis, Landmannshaut, Seemannshaut)
  • Radiodermatitis (Strahlendermatits)
  • Akute Radiodermatitis
  • Chronische Radiodermatitis

 
Schäden durch Wasser
  • Immersionsfuß, Grabenfuß


 
5. Erbkrankheiten der Haut
  • Phakomatosen (Neurokutane Erkrankungen)
  • Xeroderma pigmentosum
  • Ichthyosen
  • Ehlers-Danlos-Syndrom
  • Pseudoxanthoma elasticum (PXE, Elastorrhexis generalisata, Grönblad-Strandberg-Syndrom)
  • Pemphigus chronicus benignus familiaris (Dyskeratosis bullosa hereditaria, Morbus Hailey-Hailey)
  • Kindler-Syndrom (Kongenitale bullöse Poikilodermie)


 
6. Ablagerungskrankheiten der Haut
  • Amyloidosen
  • Kalzinosen
  • Metallablagerungen
  • Muzinosen
  • Purinstoffwechselstörungen
  • Tätowierungen


 
7. Tumoren der Haut
 


8. Erkrankungen der Hautanhangsgebilde und Pigmentstörungen 

  • Erkrankungen der Haare
    Siehe Alopezie
  • Erkrankungen der Nägel
    Siehe Mykosen der Haut
  • Erkrankungen der Schweißdrüsen
  • Pigmentstörungen

 

Drucken Drucken | PDF PDF