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Top-Medizin / Apoplex / Schlaganfall / Insult

Apoplex / Schlaganfall / Insult

Top-Medizin

Als Schlaganfall (Apoplex oder Insult) wird eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die oft zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt. Arterio-arterielle Embolien bedingt durch lokale Thrombosen und/oder kardiale Embolien, seltener hämodynamische Veränderungen und Vaskulitiden können transistorische ischämische Attacken oder ischämische Insulte verursachen. In der Primärprävention ist die Behandlung der vaskulären Risikofaktoren die wichtigste Maßnahme, die Sekundärprävention muss sich an der Pathophysiologie der ischämischen Ereignisse orientieren.

Schlaganfallrisiko pro Jahr:

  • Altersgruppe über 70 Jahre 0,6 %
  • Asymptomatische Stenose der A. carotis interna 2 %
  • Kardiale Erkrankung und Vorhofflimmern 6 %
  • TIA, ischämischer Insult, absolute Arrhythmie 12 %
  • TIA, leichter Insult, Stenose der A. carotis interna über 70 % 13 %
  • Ischämischer Insult 10 %
 Risikofaktoren
  • Unbeeinflussbar: Familiäre Disposition, Alter, Männliches Geschlecht
  • Beeinflussbar: Arterielle Hypertonie, Zigarettenrauchen, Diabetes mellitus, Hypercholesterinämie, Hoher Alkoholkonsum, Erhöhter Hämatokritwert, Erhöhtes Fibrinogen, Orale Kontrazeptiva vor der Menopause, Verminderte körperliche Aktivität, Verminderte Flüssigkeitszufuhr

Top-Arzneimittel

Im verschreibungspflichtigen Bereich stehen dem Arzt heute zahlreiche Präparate zur Verfügung um den Schlaganfall zu behandeln. Wir empfehlen nachfolgende Medikationen. Auf Grund der bundesdeutschen Gesetzgebung bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist der Zugang hier nur Ärzten erlaubt.
Mehr unter Top-Arzneimittel (im geschützten Bereich): Schlaganfall / Apoplex


Top-OTC-Präparate

Auf dem freiverkäuflichen Markt gibt es nur Präparate, die zur unterstützenden Therapie oder zur Risikominimierung herangezogen werden können respektive mit dazu beitragen, Nebenwirkungen der verschreibungspflichtigen Arzneimittel zu verringern.

Wir empfehlen hier, sich gemäß dem entsprechenden Nebenwirkungsprofil bei den jeweiligen Top-OTC-Präparaten kundig zu machen.

Mehr unter Top-OTC-Präparate:  ArterioskleroseDurchblutungsstörungen, MangelzuständeRaucherentwöhnung, Stärkungsmittel bei Schwächezuständen


Top-Medizinprodukte-Medizintechnik

Mehr unter Top-Medizinprodukte:


Top-Ärzte

Von Ihrem Hausarzt erhalten Sie die Adresse von Neurologen/Schlaganfall-Spezialisten in Ihrer Region. Sollten Sie eine Zweitmeinung einholen wollen, nachfolgend die entsprechenden Namen.

Wir empfehlen: 

  • Prof. Dr. Wolfgang Sauermann, Dresden
  • Prof. Dr. Lutz Harms, Berlin
  • Prof. Dr. Rudolf  Töpper, Hamburg
  • Prof. Dr. Andreas Schwartz, Hannover
  • Prof. Dr. Hans-Peter Hartung, Düsseldorf
  • Prof. Dr. G.R. Fink, Köln
  • Prof. Dr. Helmut Steinmetz, Frankfurt a. Main
  • Prof. Dr. Michael Weller, Tübingen
  • Prof. Dr. Martin Dichgans, München

Mehr unter Top-Ärzte: Apoplex


Top-Kliniken

Die meisten bundesdeutschen Neurologischen Kliniken behandeln Schlaganfall-Patienten.

Wir empfehlen: 

  • Neurologische Klinik des Städt. Krankenhauses München-Bogenhausen
  • Neurologische Universitätsklinik Erlangen
  • Christophsbad Klinik, Göppingen
  • Neurologische Universitätsklinik Mannheim
  • Neurologische Universitätsklinik Mainz
  • Neurologische Universitätsklinik Düsseldorf
  • Neurologische Universitätsklinik Hamburg
  • Neurologische Klinik am Universitätsklinikum Charité, Berlin

Mehr unter Top-Kliniken: Apoplex


Top-Fachmedien

Mit dem Schlaganfall beschäftigen sich viele Medien.

Wir empfehlen deshalb nachfolgende Publikationen und Ärztemagazine:

Diese wichtigen Sachbücher sind lesenswert:

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