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Top-Medizin / Blasenkrebs

Blasenkrebs

Top-Medizin

Etwa drei Prozent aller bösartigen Tumoren sind Harnblasenkarzinome.  Sie treten gehäuft im höheren Lebensalter auf, bei Männern etwa drei- bis viermal häufiger als bei Frauen. Chronische Blasenentzündung, Zigarettenrauchen und bestimmte Chemikalien bzw. Medikamente begünstigen ihre Entstehung. In tropischen Regionen ist eine der wichtigsten Ursachen für Blasenkrebs die Bilharziose, Blut im Urin ist – ohne Fieber oder eindeutigen Harnwegsinfekt – immer tumorverdächtig. Um die Krankheit nachzuweisen, ist die Blasenspiegelung die wichtigste Untersuchung. Gewebeproben des Blasentumors werden dabei in Narkose entnommen und mikroskopisch beurteilt, um die Tumorart, das Stadium und die Eindringtiefe festzustellen. Weitere Verfahren (z.B. Computertomographie, Urographie) lassen erkennen, ob der Krebs sich schon auf Nachbarorgane oder Lymphknoten ausgebreitet hat.

Top-Arzneimittel

Oberflächliche Tumoren können über die Harnröhre entfernt werden. Bei fortgeschrittenen Stadien muss meist die Blase komplett entfernt und der Urin abgeleitet werden.
Die meisten Harnblasenkarzinome – etwa 70-80% – werden in einem sehr frühen Stadium als papilläres (pTa) oder oberflächliches Karzinom (carcinoma-in-situ bzw. pT1 ) entdeckt. Dies bedeutet, dass sich der Krebs auf die innerste Schicht der Blasenwand beschränkt, und die Muskulatur ist nicht betroffen. In diesen Fällen genügt eine relativ kleine Operation über die Harnblasenspiegelung  mittels transurethraler Resektion (TUR-B).
Um zu vermeiden, dass ein Blasenkrebs erneut auftritt, kann bei bestimmten Tumoren unmittelbar nach der transurethralen Resektion (TUR-B) eine lokale Chemotherapie über einen Blasenkatheter in die Blase verabreicht werden. Diese so genannte Instillationstherapie wird mit Substanzen wie Adriamycin, Epirubicin, Mitomycin oder BCG durchgeführt. Das entsprechende Medikament wirkt dann nur im Blaseninneren.
 
Mehr unter Top-Arzneimittel (im geschützten Bereich): Blasenkrebs

Top-OTC-Präparate

Auf dem freiverkäuflichen Markt gibt es nur Präparate, die zur unterstützenden Therapie herangezogen werden können respektive mit dazu beitragen, Nebenwirkungen der verschreibungspflichtigen Arzneimittel zu verringern.

Wir empfehlen hier, sich gemäß dem entsprechenden Nebenwirkungsprofil bei den jeweiligen Top-OTC-Präparaten kundig zu machen.

Mehr unter Top-OTC-Präparate:  Abwehrsteigerung, Durchfall, Erbrechen, Magenbeschwerden, Mangelzustände, Nahrungsmittelergänzung, Schmerzen, Stärkungsmittel bei Schwächezuständen


Top-Ärzte

Wir empfehlen:

  • Prof. Dr. Michael C. Truß, Dortmund
  • Prof. Dr. Stefan Dünsing, Heidelberg
  • Prof. Dr. Mark Schrader, Ulm
  • Dr. Stephan Neubauer, Köln
  • Prof. Dr. Maurice Michel, Mannheim
  • Prof. Dr. O. Hakenberg, Rostock
  • Prof. Dr. S. Müller, Bonn
  • Prof. J. W. Thüroff, Mainz
  • Prof. Dr. Schmitz-Dräger, Fürth
  • Prof. Dr. Jürgen E. Gschwend, München

Mehr unter Top-Ärzte: Urologen


Top-Kliniken

Falls eine medikamentöse Behandlung nicht anschlägt und ein operativer Eingriff indiziert ist, werden Sie vom Facharzt in eine Urologische Klinik in Ihrer Nähe eingewiesen.

Wir empfehlen:

  • Westdeutsches Prostatazentrum, Köln
  • Klinik für Urologie, Essen-Mitte
  • Urologische Universitätsklinik, München-Großhadern
  • Klinik für Urologie am Klinikum Kassel
  • Klinik für Urologie an der Charité, Berlin
  • Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Regensburg
  • Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt a. Main
  • Klinik für Urologie an der Universitätsmedizin

Mehr unter Top-Kliniken: Urologie


Top-Fachmedien

Wir empfehlen deshalb nachfolgende Publikationen und Ärztemagazine:

  • Aktuelle Urologie
  • Uro-News
  • Der Urologe
     

Diese wichtigen Sachbücher sind lesenswert:

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