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Top-Medizin / Ejaculatio praecox

Ejaculatio praecox

Top-Medizin

Ejaculatio praecox, vorzeitige Ejakulation, ist eine häufige sexuelle Fehlfunktion, unter der circa 20 Prozent aller Männer leiden. Sie kann bereits ab dem ersten sexuellen Kontakt oder auch im späteren Leben auftreten. Experten stimmen überein, dass diese Funktionsstörung drei wesentliche Symptome aufweist: eine kurze Zeitspanne bis zur Ejakulation, einen Mangel an Ejakulationskontrolle und negative persönliche und partnerschaftliche Auswirkungen oder Stress im Zusammenhang mit der Ejakulation. Vorzeitiger Samenerguss wird von der Internationalen Gesellschaft für Sexualmedizin (ISSM) definiert als „eine männliche, sexuelle Fehlfunktion, charakterisiert durch eine Ejakulation, die immer oder nahezu immer vor oder während der ersten Minute der vaginalen Penetration erfolgt; des weiteren durch die Unfähigkeit, die Ejakulation bei jeder oder beinahe jeder vaginalen Penetration zu verzögern; ferner negative persönliche Konsequenzen wie Stress, Ärger, Frustration und/oder das Vermeiden sexueller Intimität“. Anders als bei Erektiler Dysfunktion (ED), die gehäuft ältere Männer betrifft, weist die Ejaculatio praecox eine ähnliche Prävalenz in allen Altersgruppen auf. Tatsächlich wird angenommen, dass mehr Männer an Ejaculatio praecox leiden als an ED.
 

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Eine Kombination physiologischer und psychologischer Faktoren wird für den Ejakulationsmechanismus verantwortlich gemacht. Offenbar durchleben Männer mit vorzeitiger Ejakulation denselben Ejakulationsvorgang wie andere Männer, er passiert jedoch rascher und mit einem verringerten Kontrollempfinden. Die Forschung zeigt, dass Serotonin für den Ejakulationszeitpunkt eine zentrale Rolle spielt.
 
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