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Top-Medizin / Endometriumkarzinom

Endometriumkarzinom

Top-Medizin

Jährlich erkranken weltweit über 140.000 Frauen an Gebärmutterkrebs  Alleine in Deutschland gibt es jährlich über 11.000 Neuerkrankungen. Gebärmutterkrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung der Frau.
Der erste Hinweis auf einen Gebärmutterkrebs ist meist eine Blutung aus der Scheide nach den Wechseljahren. Auch ungewöhnlich starke oder unregelmäßige Blutungen bei Frauen vor den Wechseljahren können ein Hinweis für ein Endometriumkarzinom sein.
Mit Ultraschall kann der Krebsverdacht bestätigt werden. Um bei der Diagnosestellung ganz sicher zu gehen, wird eine Ausschabung der Gebärmutter durchgeführt und das entnommene Gewebe auf Krebs untersucht.

Top-Arzneimittel

In den meisten Fällen wird die gesamte Gebärmutter mitsamt dem Krebs in einer Operation entfernt. Wenn nach der Operation noch Tumorreste im Körper zurückgeblieben sind, können diese durch eine Strahlentherapie zerstört werden. Die Heilungsaussichten bei Gebärmutterkrebs sind bei frühzeitiger Entfernung des Tumors sehr gut.  
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Gebärmutterkrebs zu behandeln. Die wirkungsvollste ist bisher die Operation: Hysterektomie. Auch die Eileiter und Eierstöcke, sowie die im Becken befindlichen Lymphknoten, werden bei dem Eingriff entnommen.
 
Strahlentherapie
Die Bestrahlung findet mit ionisierender Strahlung statt. Welche Bestrahlungsart im Einzelfall gewählt wird, hängt von der Ausbreitung des Gebärmutterkrebses ab. Wenn der Tumor zwar komplett entfernt wurde, aber schon nahe an die Scheide herangewachsen war, kommt eine lokale Bestrahlung in Betracht. Dabei wird nur das obere Ende der Scheide, an der ursprünglich der Übergang zur Gebärmutter war, bestrahlt. Bei dieser als Afterloading oder Brachytherapie bezeichneten Bestrahlungsform schiebt der Arzt eine Strahlensonde durch die Scheide bis in das Operationsgebiet vor. Auf diese Weise wird das nicht vom Tumor betroffene Gewebe, wie z.B. die Blase oder der Darm, nicht bestrahlt und so geschont.
Sollte der Gebärmutterkrebs im Becken weiter ausgedehnt sein, oder sind Lymphknoten befallen, ist eine Bestrahlung von außen notwendig.
Im frühen Tumorstadium hat auch die alleinige Bestrahlung ohne Operation noch gute Chancen auf Heilung. Da die Heilungsaussichten aber bei der Operation generell besser sind, kommt die alleinige Bestrahlung hauptsächlich bei Frauen in Betracht, denen der Eingriff aufgrund des hohen Alters, schwerer Zweiterkrankungen oder schlechtem Gesundheitszustand nicht zugemutet werden kann.
 
Mehr unter Top-Arzneimittel (im geschützten Bereich): Endometriumkarzinom

Top-OTC-Präparate

Auf dem freiverkäuflichen Markt gibt es nur Präparate, die zur unterstützenden Therapie herangezogen werden können respektive mit dazu beitragen, Nebenwirkungen der verschreibungspflichtigen Arzneimittel zu verringern.

Wir empfehlen hier, sich gemäß dem entsprechenden Nebenwirkungsprofil bei den jeweiligen Top-OTC-Präparaten kundig zu machen.

Mehr unter Top-OTC-Präparate:  AbwehrsteigerungDurchfallErbrechenMagenbeschwerdenMangelzustände,NahrungsmittelergänzungSchmerzenStärkungsmittel bei Schwächezuständen


Top-Ärzte

Wir empfehlen:

  • Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Kassel
  • Prof. Dr. Diethelm Wallwiener, Tübingen
  • Prof. Dr. Klaus Friese, München
  • Prof. Dr. Marion Kiechle, München
  • Prof. Dr. Birgit Seelbach-Göbel, Regensburg
  • Prof. Dr. Gerlinde Debus, Dachau b. München
  • Prof. Dr. Frank Louwen, Frankfurt a. Main
  • Prof. Dr. Andree Faridi, Berlin

Mehr unter Top-Ärzte: Gynäkologen


Top-Kliniken

Falls ein operativer Eingriff indiziert ist, werden Sie vom Facharzt in eine gynäkologisch-onkologische Klinik in Ihrer Nähe eingewiesen.

Wir empfehlen:

  • Klinik für Frauenheilkunde, Gynäkologische Onkologie an der Med. Hochschule Hannover, unter der Leitung von Prof. Dr. T.-W. Park-Simon
  • Klinik für Frauenheilkunde an der LMU München, unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Friese
  • Gynäkologische Universitätsklinik an der TU München, unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Kiechle
  • Klinik Essen-Mitte, Gynäkologische Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas de Bois
  • Universitäres Zentrum für Tumorerkrankungen Frankfurt a. Main, Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, Koordinator: Dr. Benjamin Schnappauf
  • Pius-Hospital Oldenburg, Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Rudy Leon De Wilde
  • Universitätsklinikum Münster, Gynäkologische Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. R. Lellé
  • Zentrum für Gynäkologische Onkologie an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Tübingen, unter der Leitung von Prof. Dr. Wallwiener
  • Universitätsfrauenklinik Bonn, Gynäkologische Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Walther Kuhn
  • Universitäts-Frauenklinik Freiburg/Br., Klinik für Gynäkologische Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Gerald Gitsch

Mehr unter Top-Kliniken: Gynäkologie/Onkologie


Top-Fachmedien

 

Wir empfehlen deshalb nachfolgende Publikationen und Ärztemagazine:

 

Diese wichtigen Sachbücher sind lesenswert:

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