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Top-Medizin / Hodenkrebs

Hodenkrebs

Top-Medizin

Von 100.000 Männern sind etwa 12 pro Jahr betroffen, und zwar überwiegend junge Männer. Damit ist die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 50 Jahren ansteigend. Der Hodenkrebs entwickelt sich aus den Keimzellen des Hodens, aus denen auch die Samenzellen  hervorgehen.
 
Das Hauptsymptom bei Hodenkrebs ist die schmerzlose, harte, überwiegend einseitige Hodenschwellung. Sie wird vom Patienten selbst oder oft von der Partnerin bzw. dem Partner getastet. Der Hodenkrebs wird mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt. Die Wahl des Therapieverfahrens hängt in erster Linie von der Art und dem Stadium des Tumors ab. Die Prognose der Erkrankung ist gut bis sehr gut.

Top-Arzneimittel

Für die Behandlung des Hodenkrebses stehen Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie zur Verfügung. Die Wahl des Therapieverfahrens hängt in erster Linie vom Tumorstadium ab. Die operative Entfernung des betroffenen Hodens steht jedoch immer an erster Stelle in der Behandlung. Bevor weitere Therapiemaßnahmen eingeleitet werden, muss das Tumorstaging, also die Ausbreitungsdiagnostik bezüglich Lymphknoten- und Fernmetastasen, abgeschlossen sein.
 
Unterstützende Therapie
Die adjuvante Therapie kann in einer Strahlentherapie oder Chemotherapie bestehen und hängt von der Art des Hodenkrebses sowie dem Erkrankungsstadium ab.
 
Chemotherapie
Alternativ kann im Stadium I des Hodenkrebses eine platinhaltige Chemotherapie erfolgen, die sonst als "Polychemo" (d.h. als Kombination mehrerer Tumormedikamente) für die höheren Stadien ab IIC vorgesehen ist. In den fortgeschrittenen Stadien (IIA und B) kommt die adjuvante Strahlentherapie der Lymphabflusswege, ab Stadium IIC (Lymphknotenmetastasen > 5 cm) die Polychemotherapie zum Einsatz. Letztere richtet sich nach bestimmten Schemata (z.B. PEB-Schema mit Platin bzw. Cisplatin, Etoposid und Bleomycin).
 
Mehr unter Top-Arzneimittel (im geschützten Bereich): Hodenkrebs

Top-OTC-Präparate

Auf dem freiverkäuflichen Markt gibt es nur Präparate, die zur unterstützenden Therapie herangezogen werden können respektive mit dazu beitragen, Nebenwirkungen der verschreibungspflichtigen Arzneimittel zu verringern.

Wir empfehlen hier, sich gemäß dem entsprechenden Nebenwirkungsprofil bei den jeweiligen Top-OTC-Präparaten kundig zu machen.

Mehr unter Top-OTC-Präparate:  Abwehrsteigerung, Durchfall, Erbrechen, Magenbeschwerden, Mangelzustände, Nahrungsmittelergänzung, Schmerzen, Stärkungsmittel bei Schwächezuständen


Top-Ärzte

Wir empfehlen:

  • Prof. Dr. Michael C. Truß, Dortmund
  • Prof. Dr. Stefan Dünsing, Heidelberg
  • Prof. Dr. Mark Schrader, Ulm
  • Dr. Stephan Neubauer, Köln
  • Prof. Dr. Maurice Michel, Mannheim
  • Prof. Dr. O. Hakenberg, Rostock
  • Prof. Dr. S. Müller, Bonn
  • Prof. J. W. Thüroff, Mainz
  • Prof. Dr. Schmitz-Dräger, Fürth
  • Prof. Dr. Jürgen E. Gschwend, München

Mehr unter Top-Ärzte: Urologen


Top-Kliniken

Falls eine medikamentöse Behandlung nicht anschlägt und ein operativer Eingriff indiziert ist, werden Sie vom Facharzt in eine Urologische Klinik in Ihrer Nähe eingewiesen.

Wir empfehlen:

  • Westdeutsches Prostatazentrum, Köln
  • Klinik für Urologie, Essen-Mitte
  • Urologische Universitätsklinik, München-Großhadern
  • Klinik für Urologie am Klinikum Kassel
  • Klinik für Urologie an der Charité, Berlin
  • Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Regensburg
  • Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt a. Main
  • Klinik für Urologie an der Universitätsmedizin

Mehr unter Top-Kliniken: Urologie


Top-Fachmedien

Wir empfehlen deshalb nachfolgende Publikationen und Ärztemagazine:

  • Aktuelle Urologie
  • Uro-News
  • Der Urologe
     

Diese wichtigen Sachbücher sind lesenswert:

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