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Top-Medizin / Leberzellkarzinom

Leberzellkarzinom

Top-Medizin

Das Leberzellkarzinom ist die häufigste Form von Leberkrebs und macht bei Erwachsenen etwa 90 Prozent der primären bösartigen Lebertumoren aus. Es ist weltweit der sechsthäufigste Tumor und die dritthäufigste Ursache der durch Krebs verursachten Todesfälle. Jedes Jahr werden auf der ganzen Welt mehr als 600.000 Fälle von Leberkrebs diagnostiziert (mehr als 400.000 in China, Südkorea, Japan und Taiwan, 54.000 in der EU und 15.000 in den USA), und die Häufigkeit nimmt zu. 2002 starben rund 600.000 Menschen an Leberkrebs - darunter 370.000 in China, Südkorea und Japan, 57.000 in der EU und 13.000 in den USA.


Top-Arzneimittel

Die Operation ist bei Leberkrebs die Methode der Wahl. Vor allem kleinere Tumoren können mit gutem Ergebnis operiert werden und die Prognose der Erkrankung verbessern. Auch wenn der Tumor bereits das Zwerchfell über der Leber hinaus befallen hat, kann die Operation noch sinnvoll sein.

Vor der Operation kann eine sog. Chemoembolisation (TAE, TACE) zur Verkleinerung des Tumors durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren wird ein Zellgift in das Blutgefäß gespritzt, das den Tumor versorgt.

Vor allem für Menschen mit einer Leberzirrhose kann eine Lebertransplantation bessere Resultate erbringen als eine einfache Entfernung des Tumors. Beim hepatozellulären Karzinom stellt die Transplantation die beste Therapieoption dar.

Einzelne, kleinere Tumore unter drei bis vier Zentimetern Durchmesser können durch Injektion von hochkonzentriertem Alkohol (Ethanol) durch die Haut in den Lebertumor zerstört werden (perkutane Ethanolinjektion, PEI). Bei anderen Methoden zur Zerstörung einzelner bösartiger Lebertumore (sog. lokal-ablative Verfahren) wird zunächst ein Katheter oder Applikator an den Krankheitsherd in der Leber herangebracht. Die Abtragung  erfolgt dann über die eingebrachten Werkzeuge, entweder mittels Laser (Laserablation) oder mit Hochfrequenzschwingungen (Radiofrequenzablation). Je nach Befund sind mehrere Sitzungen und mit mehreren Applikatoren notwendig.

Chemotherapie

Zur Behandlung werden Zytostatika eingesetzt. Möglich bei Leberkrebs ist auch die regionale Chemotherapie über einen ins Leberblutgefäß direkt eingeführten dünnen Schlauch.

Palliative Therapie

Falls der Leberkrebs aufgrund seiner Ausdehnung nicht mehr vollständig durch eine Operation entfernt werden kann, ist das Ziel der Therapie nicht mehr die Heilung, sondern die Verbesserung und Sicherung der Lebensqualität des Patienten. Dazu gehört neben der möglichen Entfernung einiger Krebsherde, eine effektive Schmerztherapie und die Beseitigung sonstiger Beschwerden durch den Tumor.

Mehr unter Top-Arzneimittel (im geschützten Bereich): Leberkrebs


Top-OTC-Präparate

Auf dem freiverkäuflichen Markt gibt es nur Präparate, die zur unterstützenden Therapie herangezogen werden können respektive mit dazu beitragen, Nebenwirkungen der verschreibungspflichtigen Arzneimittel zu verringern.

Wir empfehlen hier, sich gemäß dem entsprechenden Nebenwirkungsprofil bei den jeweiligen Top-OTC-Präparaten kundig zu machen.

Mehr unter Top-OTC-Präparate:  Abwehrsteigerung, Durchfall, Erbrechen, Magenbeschwerden, Mangelzustände,Nahrungsmittelergänzung, Schmerzen, Stärkungsmittel bei Schwächezuständen  


Top-Medizinprodukte

Mehr unter Top-OTC-Medizinprodukte: Haemoccult-Test, Koloskop (Video-Koloskop)


Top-Ärzte

hier ist eine interdisziplinäre Behandlung erforderlich, die von von den behandelnden Ärzten abgestimmt wird.

Für eine Zweitmeinung empfehlen wir folgende Chirurgische Onkologen:

    • Prof. Dr. Joachim M. Müller, Berlin
    • PD Dr. Mark Hartel, Dortmund
    • Prof. Dr. H. D. Saeger, Dresden
    • Prof. Dr. W.-O. Bechstein, Frankfurt/Main
    • Prof. Dr. Helmut Friess, München
    • Prof. Dr. Andreas Zielke, Offenbach
    • Prof. Dr. Karl-Heinrich Link, Wiesbaden

Mehr unter Top-Ärzte: Chirurgische Onkologie


Top-Kliniken

  • Charité, Berlin, Klinik für Allgemeinchirurgie, mit dem Schwerpunkt Magen-Darm-Tumore,
  • unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim M. Müller
  • Charité, Berlin, Med. Klinik mit dem Schwerpunkt Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. D. Dörken
  • Med. Uniklinik, Knappschaftskrankenhaus Bochum, Schwerpunkt Tumore des Magen-Darm-Trakts, unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf Schmiegel
  • Chirurgische Klinik des Klinikums Dortmund-Mitte, Schwerpunkt Magen-Darm-Trakt-Tumore, unter der Leitung von PD Dr. Mark Hartel
  • Universitätsklinikum Dresden, Klinik für Chirurgie, mit dem Schwerpunkt Magen-Darm-Tumore, unter der Leitung von Prof. Dr. H. D. Saeger
  • Allgemeine Chirurgie an der Universität Frankfurt/Main, Schwerpunkt Onkologische Chirurgie, unter der Leitung von Prof. Dr. W.-O. Bechstein
  • Klinikum rechts der Isar, Chirurgische Universitätsklinik, Onkologische Chirurgie, unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess
  • Med. Klinik III an der LMU München, Schwerpunkt Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann
  • Klinikum Offenbach, Klinik für Allgemeinchirurgie, Schwerpunkt Krebschirurgie, unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Zielke
  • Asklepios-Klinik, Wiesbaden, Chirurgisches Zentrum, Multimediale Therapie von Tumoren und Metastasen, unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Heinrich Link

Mehr unter Top-Kliniken: Onkologie


Top-Fachmedien

Fachzeitschriften:

  • Onkologie heute
  • Journal Onkologie
  • Im Focus Onkologie
  • best practice oncology
  • propraxis Onkologie/Haematologie
  • Medical Tribune Onkologie-Haematologie
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