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Top-Medizin / Onkologische Erkrankungen

Onkologische Erkrankungen

Top-Medizin

Aktuelle Behandlungsmethoden in der Onkologie, der Hämatologie, der Radiologie, der Strahlentherapie und der Chirurgie gehen den unterschiedlichsten Formen des Krebses - im wahrsten Sinne des Wortes - zu Leibe. Auch wenn Krebs noch immer zu den häufigsten Todesursachen zählt, liegt es nicht erstlinig am Können der Spezialisten, sondern weit mehr an der deutlich erhöhten Lebenserwartung der Bundesbürger und dem relativ ungesunden Essverhalten.

Im Zusammenhang mit der Chirurgie und der nachfolgenden Chemotherapie oder anderen medikamentösen Verfahren haben Mediziner gelernt, mit Krebs umzugehen, auch wenn man die diversen Formen der Krankheit immer noch in nicht ganz befriedigendem Maße beherrschen kann.

Welche Methoden in den speziellen Fällen die effektivsten sind, wie der Stand der modernen Medizin bei malignen Tumoren und Metastasen sich darstellt, welche Kombinationstherapien die nachhaltigsten Wirkungen zeigen, auch im Hinblick auf die Lebenserwartung und die Lebensqualität, legen wir umfassend dar.

Krebsarten

  • Analkarzinom
  • Akute Leukämie
  • Bronchialkarzinom/Lungenkarzinom
  • Dünndarmtumore 
  • Endometriumkarzinom/Gebärmutterkrebs 
  • Gastrointestinale Stromatumore
  • Gallenblasenkarzinom
  • Gebärmutterhalskrebs/Zervixkarzinom
  • Harnblasenkarzinom/Blasenkrebs 
  • Hirntumore
  • Hodentumore  
  • Kehlkopfkrebs
  • Keimzelltumor
  • Knochentumore
  • Kolorektales Karzinom
  • Leberzellkarzinom
  • Leukämie (akute L., chronisch myeloische Leukämie)
  • Magenkarzinom
  • Mammakarzinom 
  • Morbus Hodgkin 
  • Multiples Myelom
  • Nierenkarzinom
  • Neuroendokrine Tumore
  • Ösophaguskarzinom
  • Ovarialkarzinom
  • Pankreaskarzinom
  • Prostatakarzinom
  • Schilddrüsenkrebs
  • ZNS-Malignom

Top-Arzneimittel

Allgemeine Therapiearten:

Kurative Therapie: Heilung des Patienten

Palliative Therapie: Lebensverlängerung, Symptomlinderung, Begleitung des Patienten in seiner letzten Lebensphase.

Operation:

  • Operation mit kurativer Zielsetzung
  • Operation mit palliativer Zielsetzung

Kombinierte Therapie: Kombination mit Chemotherapie vor der Operation zur Verkleinerung des Tumors, Kombination mit intraoperativer und postoperativer Strahlentherapie

Strahlentherapie:

Man unterscheidet:

  • Strahlenmonotherapie bei besonders strahlensensiblen Tumoren und/ oder Inoperabilität
  • Neoadjuvante präoperative Strahlentherapie, Tumorverkleinerung zur Verbesserung der Operabilität
  • Adjuvante postoperative Strahlentherapie nach Abschluss der Wundheilung zur Eradikation von Tumorresten und Mikrometastasen
  • Radio-Chemotherapie bei disseminierten Tumoren mit frühzeitiger Metastasierung.
  • Fraktionierte Strahlentherapie, wiederholte Bestrahlungszyklen bis zur Remission. In der kurativen Therapie möglichst niedrigere Einzeldosen und häufigere Bestrahlungszyklen; in der palliativen Therapie häufig höhere Einzeldosen für raschen Wirkungseintritt und kurze Gesamtbehandlungszeit.
  • Brachytherapie: umkapselte radioaktive Strahler werden in Körperhöhlen oder in das Tumorgewebe eingebracht, beim Afterloadingverfahren in einem metallenen Applikator, der elektromechanisch die Bestrahlung  auslösen kann. Dosierung von 5-10 Gy innerhalb 5-20 Minuten.
  • Intraoperative Strahlentherapie: zur lokalen Bestrahlung des verbleibenden Gewebes nach Tumorresektion.
  • Radiochirurgie: stereotaktische Pendelkonvergenzbestrahlung, gezielte Bestrahlung von Hirnmetastasen, Zielgenauigkeit von 1-2 mm.
  • Radioaktive Isotope: Variante der üblichen Strahlentherapie, statt Bestrahlung von außen wird die Strahlungsquelle in Form radioaktiver Isotope in den Organismus eingebracht. Radioaktiver Phosphor, Halbwertszeit 14 Tage, Behandlung bei Polyzytämie, Dosierung 2,5-5 Millicurie; radioaktives Jod, Halbwertszeit 8 Tage, Anwendung gegen Schilddrüsentumore, Dosierung 0,25 Millicurie/g geschätztes Tumorgewebe.

Chemotherapie:

Störung der Zellteilung, meist unspezifische Wirkung, Wirkung auf alle sich schnell teilenden Zellen. Bei langsamer Progression, geringen Beschwerden oder reduziertem Allgemeinzustand  evtl. Monochemotherapie, sonst meist Polychemotherapie, Kombination mehrerer Wirkstoffe konsekutiv oder gleichzeitig zur Verzögerung der Resistenzentwicklung, synergistische Wirkungssteigerung ohne Erhöhung der Toxizität. Einsatz der Chemotherapie nach individuellen Algorithmen nach Tumorart und –lokalisation, Beurteilung der Prognose und Progression nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft.

Mehr unter Top-Arzneimittel (im geschützten Bereich): Krebserkrankungen


Top-OTC-Präparate

Auf dem freiverkäuflichen Markt gibt es nur Präparate, die zur unterstützenden Therapie herangezogen werden können respektive mit dazu beitragen, Nebenwirkungen der verschreibungspflichtigen Arzneimittel zu verringern.

Wir empfehlen hier, sich gemäß dem entsprechenden Nebenwirkungsprofil bei den jeweiligen Top-OTC-Präparaten kundig zu machen.

Mehr unter Top-OTC-Präparate:  Abwehrsteigerung, Durchfall, Erbrechen, Magenbeschwerden, Mangelzustände,Nahrungsmittelergänzung, Schmerzen, Stärkungsmittel bei Schwächezuständen  


Top-Medizinprodukte

Mehr unter Top-OTC-Medizinprodukte: Bestrahlungsgeräte (Ionenstrahltherapie), Kernspin


Top-Ärzte

hier ist eine interdisziplinäre Behandlung erforderlich, die von von den behandelnden Ärzten abgestimmt wird.

Für eine Zweitmeinung empfehlen wir folgende Onkologen:

  • Prof. Dr. Carlo Aul, St. Johannes-Hospital, Duisburg
  • Prof. Dr. Bernd Dörken, Charité, Campus Virchow, Abteilung für Hämatologie und Onkologie, Berlin
  • Prof. Dr. Peter Drings, Thoraxklinik Heidelberg am Universitätsklinikum
  • Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Universitätsklinikum Dresden, Med. Klinik I
  • Prof. Dr. Mathias Freund, Universitätsklinikum Rostock, Abteilung für Hämatologie und Onkologie
  • Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann, Universitätsklinikum Großhadern, Med. Klinik III, München

Mehr unter Top-Ärzte: Onkologie


Top-Kliniken

  • Charité, Berlin, Klinik für Allgemeinchirurgie, mit dem Schwerpunkt Magen-Darm-Tumore,
  • unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim M. Müller
  • Charité, Berlin, Med. Klinik mit dem Schwerpunkt Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. D. Dörken
  • Med. Uniklinik, Knappschaftskrankenhaus Bochum, Schwerpunkt Tumore des Magen-Darm-Trakts, unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf Schmiegel
  • Chirurgische Klinik des Klinikums Dortmund-Mitte, Schwerpunkt Magen-Darm-Trakt-Tumore, unter der Leitung von PD Dr. Mark Hartel
  • Universitätsklinikum Dresden, Klinik für Chirurgie, mit dem Schwerpunkt Magen-Darm-Tumore, unter der Leitung von Prof. Dr. H. D. Saeger
  • Allgemeine Chirurgie an der Universität Frankfurt/Main, Schwerpunkt Onkologische Chirurgie, unter der Leitung von Prof. Dr. W.-O. Bechstein
  • Klinikum rechts der Isar, Chirurgische Universitätsklinik, Onkologische Chirurgie, unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess
  • Med. Klinik III an der LMU München, Schwerpunkt Onkologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann
  • Klinikum Offenbach, Klinik für Allgemeinchirurgie, Schwerpunkt Krebschirurgie, unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Zielke
  • Asklepios-Klinik, Wiesbaden, Chirurgisches Zentrum, Multimediale Therapie von Tumoren und Metastasen, unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Heinrich Link

Mehr unter Top-Kliniken: Onkologie


Top-Fachmedien

Fachzeitschriften:

  • Onkologie heute
  • Journal Onkologie
  • Im Focus Onkologie
  • best practice oncology
  • propraxis Onkologie/Haematologie
  • Medical Tribune Onkologie-Haematologie

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