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Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung kann über verschiedene medizinisch-technische Verfahren erfolgen. Sie ist eine einfache und schmerzfreie Untersuchung und findet meist am Oberschenkelhals oder an der Lendenwirbelsäule statt, selten am Fersenbein. Die Untersuchung gibt Auskunft über die Struktur und Festigkeit des Knochens. Das am häufigsten eingesetzte und das einzige von der World Health Organisation (WHO) und dem Dachverband Osteologie als Referenzmethode anerkannte Verfahren ist die Messung mit der Dual-Energy X-Ray Absorptiometry (DXA/DEXA).

Bei der Dual-Energy X-Ray Absorptiometry, doppel-Energie-Röntgen-Absorptiometrie, werden zwei unterschiedlich starke Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet. Aus der Kombination der beiden Messergebnisse kann dann durch den Kalzium- und Hydroxylapatitgehalt der Knochen einen Rückschluss auf deren Dichte gezogen werden. Die DXA liefert jedoch keine Dichtewerte im physikalischen Sinne, sondern eine flächenprojizierte Masse. Bei diesem Messverfahren kommt es nur zu einer geringen Strahlenbelastung und es liefert zuverlässige und sehr genaue Messergebnisse. Es ist sehr gut geeignet, um die langfristige Wirksamkeit einer Osteoporose-Behandlung zu kontrollieren.

Als alternatives Verfahren zur Knochendichtemessung steht noch die quantitative Computertomographie (QCT) zur Verfügung. Diese liefern im Gegensatz zur DXA ein dreidimensionales Bild des Knochens und es kann die Knochendichte von Knochenaußenschicht und Knochenbälkchen getrennt gemessen werden. Sie liefert allerdings weniger genaue Messergebnisse und geht mit einer vielfach höheren Strahlenbelastung einher. Deswegen ist sie nur für Patienten mit speziellen Fragestellungen geeignet.

Die dritte Möglichkeit zur Knochendichtemessung ist die quantitative Ultraschall-Untersuchung (QUS), bei der Ultraschallwellen statt der Röntgenstrahlung durch den Körper geschickt werden. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass keine Strahlenbelastung auftritt. Allerdings ist noch nicht nachgewiesen worden, dass sich dieses Verfahren zum Zwecke der krankheitsrelevanten Knochendichtemessung geeignet ist.


Wir empfehlen:

Das Knochendichtemessgerät Dexxum T blue von Medical Econet
Das Dexxum T blue ist ein Knochendichtemessgerät zur Bestimmung der Knochendichte mittels der DEXA – Methode. Die Messung kann an Femur und Lendenwirbelsäule erfolgen. Die Messzeit pro Bereich beträgt im Mittel etwa 2 Minuten. Durch den Pencil beam, Punktstrahler, wird eine geringe Strahlenbelastung des Patienten gewährleistet. Das System ist leicht und intuitiv zu bedienen und liefert ausführliche Berichte der Messung inklusive T- und Z-Score. Das Dexxum T blue ist darüber hinaus noch sehr platzsparend, durch die abklappbare Liegefläche. Es ist somit auch optimal für Praxen mit einem geringen Raumangebot geeignet.

 Dexxum T blue von Medical Econet

Dexxum T blue von Medical Econet


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