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Veröffentlicht am Donnerstag 30 Juli 2015 12:03:07 von aschilke
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Pneumatische Pulsationstherapie in zwei Generationen

Der Begründer der pneumatischen Pulsationstherapie (PPT) ist Stefan Deny. Schon während seines Medizinstudiums (1940-44) kam er mit verschiedenen Naturheilverfahren in Berührung. Sein besonderes Interesse weckte dabei das Schröpfen. Allerdings erschien ihm das Vakuum in den Schröpfgläsern als zu starr und er suchte eine Kraft, durch die neben der Saugwirkung auch Bewegung in das Gewebe gebracht werden könnte. Die Grundidee war somit geboren. Durch den 2. Weltkrieg und seine unmittelbaren Folgen musste Stefan Deny seine Vision erst einmal hinten anstellen und die Existenz seiner jungen Familie sichern. Erst in den 60er Jahren, nachdem die Familie Deny von Schlesien nach Idar-Oberstein gekommen war und einen Betrieb für Schmuckwaren gegründet hatte, konnte er sich wieder der Verwirklichung seiner Idee widmen. Der Grundgedanke seiner Entwicklung war dabei, dass durch pulsierende Saugwellen die Muskulatur und tiefe Gewebe aufgelockert und verstärkt durchblutet werden. Durch diese Stimulation des Gewebes sollte eine verbesserte Stoffwechseltätigkeit des therapierten Bereiches erzielt und die körpereigenen Heilungsprozesse angeregt werden. In langjähriger Forschung fand er heraus, welche Frequenz der Pulsation optimal für diese Zwecke geeignet ist. In den 80er Jahren wurde ein erster Prototyp hergestellt und das Patent angemeldet. Aber, wie auch bei vielen anderen Erfindungen, gelang nicht sofort der Durchbruch für die pneumatische Pulsationstherapie.


Neues aus der Medizin: Forschung: Deutsche Herzstiftung fördert Fluglärmforschung

Veröffentlicht am Donnerstag 23 Juli 2015 10:43:09 von aschilke
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Mainzer Forscher untersuchen die Folgen wiederholter Beschallung durch Fluglärm auf die Gefäße

Simulierter Nachtfluglärm kann die Gefäßfunktion von gesunden Studienteilnehmern, insbesondere aber auch von herzkranken Patienten deutlich verschlechtern. Das ist das Ergebnis einer Lärmwirkungsstudie (FluG-Risiko) der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz aus dem Jahr 2014. Ein Forscherteam um den Kardiologen Dr. Frank Schmidt will jetzt in einer weiteren Studie der These nachgehen, dass sich Blutgefäße nicht an Lärm gewöhnen. Vielmehr deuten verschiedene Befunde darauf hin, dass die Gefäße gegenüber Schädigungen durch Lärm bei wiederholter Beschallung eher noch empfindlicher reagieren. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Studie über einen Zeitraum von 18 Monaten mit 55.000 Euro.

Die Erkenntnis, dass Fluglärm krank macht, ist nicht neu. Es ließ sich bereits zeigen, dass insbesondere Nachtfluglärm zu einem Mehr an Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck führt (vgl. Hansell et al. BMJ 2015 347:f543; Floud et al. Environ Health 2013 12:89; Greiser et al J Public Health 2007 15:327–337). Vorangegangene Studien konnten mittels statischer Analysen belegen, dass insbesondere bei den Probanden, die schon einmal Nachtfluglärmereignissen ausgesetzt waren – simuliert wurden einmal 30 und einmal 60 Überflüge pro Nacht –, die Verschlechterung der Gefäßfunktion bei der zweiten Exposition signifikant stärker ausfiel. „Dies deutet darauf hin, dass sich die Gefäße nicht an den Lärm gewöhnen. Vielmehr liegt der Verdacht nah, dass sie bei wiederholter Beschallung gegenüber Schädigungen durch Lärm noch empfindlicher werden. Dieser Verdacht muss allerdings noch in speziell auf diese Fragestellung ausgelegten Studien bestätigt werden“, sagt der Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel. Die neue Lärmwirkungsstudie unter der Leitung von Dr. Frank Schmidt aus der Forschungsgruppe der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik zielt deshalb darauf ab, den Nachweis zu erbringen, dass Gefäße bei wiederholter Lärmexposition sensibilisiert werden. Einen Antrag zur Förderung des Projektes hatte die Deutsche Herzstiftung genehmigt.

Montage: Peter Pulkowski


Neues aus der Medizintechnik: Gynäkologie: Schmerzüberwachung bei Neugeborenen

Veröffentlicht am Dienstag 21 Juli 2015 13:19:24 von aschilke
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TU-Wissenschaftler entwickeln dafür dehnbare Elektronik zur Messung wichtiger Vitaldaten

Die steigende Zahl der Frühgeburten stellt das deutsche Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Einer Statistik zufolge werden 9,2 Prozent aller Kinder in Deutschland zu früh geboren. Diese Kinder müssen in den meisten Fällen intensivmedizinisch versorgt und unter ständige Beobachtung gestellt werden.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, frühzeitig potenzielle Risiken zu erkennen, um entsprechend entgegen zu wirken. Ein Faktor, der zurzeit oft in seiner Wirkung unterschätzt wird, ist schmerzbedingter Stress, dem Neugeborene ausgesetzt sein können. Doch lässt er sich nur schwer bis gar nicht eindeutig identifizieren, und seine Detektion birgt mehrere Risiken. Zu einem kann aufgrund der subjektiven Einschätzung betreuender Pflegekräfte eine Übermedikamentierung erfolgen oder das Gegenteil tritt ein und der Säugling erleidet Schmerzen.

Dieser Herausforderung stellt sich die TU Berlin in Kooperation mit mehreren Partnern, darunter G.punkt medical services, die X-SPEX GmbH, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Georg-August-Universität Göttingen. Das Ziel der Kooperation besteht darin, ein modulares und routinetaugliches Überwachungssystem zu entwickeln, das je nach Einsatzbereich unterschiedliche Überwachungsfunktionen erfüllt und für die Anwendung in häuslicher Umgebung geeignet ist. Das Projekt NEOMON (Multiparametersystem für das Schmerzmonitoring bei Neugeborenen) wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie innerhalb der Initiative Zentrales Investitionsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.


Kunst und Kultur: Buchbesprechung: Pirelli – der Kalender. 50 Jahre und Mehr

Veröffentlicht am Montag 20 Juli 2015 15:18:27 von aschilke

Er zählt zu den bekanntesten und begehrtesten Fotokalendern der Welt: The Cal, der Pirelli Kalender. 1964 als originelles Geschenk für ausgesuchte Kunden und VIPs kreiert, entwickelte sich der Pirelli Kalender rasch zum Kultobjekt. Seit nunmehr über 50 Jahren reflektiert The Cal den aktuellen Zeitgeist, die Mode und gesellschaftliche Strömungen. Im Laufe seiner Geschichte präsentierte er die schönsten Models, darunter Alessandra Ambrosio, Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Laetitia Casta, Cindy Crawford, Penélope Cruz, Milla Jovovich, Heidi Klum, Angela Lindvall, Sophia Loren und Kate Moss.

Zur Feier des 50. Jahrestages dieser legendären Institution präsentiert TASCHEN den Retrospektivband Pirelli - Der Kalender. 50 Jahre und mehr. Er enthält Nachdrucke sämtlicher Kalender von 1964 bis 2014, fotografiert u.a. von Richard Avedon, Peter Beard, Patrick Demarchelier, Nick Knight, Karl Lagerfeld, Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh, Sarah Moon, Terry Richardson, Herb Ritts, Mario Sorrenti, Bert Stern, Mario Testino und Bruce Weber.


Frühling und Sommer: Augenheilkunde: Schwimmbadkeime gefährlich für die Augen

Veröffentlicht am Donnerstag 16 Juli 2015 15:29:48 von aschilke
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Schwimmbrille verhindert Infektionen

Bakterien verursachen 80 Prozent aller infektiösen Hornhauterkrankungen am Auge. Als möglicher Übertragungsort gilt das Schwimmbad – insbesondere in der Badesaison. Denn trotz des Chlors im Badewasser sammeln sich Schmutzpartikel und Keime im Becken. Diese können in Hornhaut und Bindehaut des Auges eindringen und dort Entzündungen verursachen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb, zum Baden eine gut sitzende Schwimmbrille zu tragen und auf Kontaktlinsen zu verzichten. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene den Augenarzt aufsuchen.

Bei sommerlichen Temperaturen laden Freibäder zur kühlen Erfrischung ein. Viele Badegäste klagen hinterher über gerötete, brennende und tränende Augen. Schuld daran ist das zur Badewasserdesinfektion eingesetzte Chlor. Denn durch eine Reaktion von Chlor mit Urin, Schweiß und Schmutz und Schmutzpartikeln im Badewasser entstehen reizende, chemische Verbindungen, die den schützenden Tränenfilm der Augen angreifen. Normalerweise klingen die Symptome nach wenigen Stunden ab. Augentropfen mit Tränenersatzflüssigkeit lindern das Brennen. „Halten die Beschwerden jedoch länger als 24 Stunden an, sollten Betroffene unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, um eine mögliche Infektion auszuschließen“, rät Privatdozent Dr. med. Philip Maier, Leiter des Schwerpunkts Hornhaut- und Bindehauterkrankungen am Universitätsklinikum Freiburg.


Frühling und Sommer: Ernährung: Fleischkonsum ade – Trend zur gesunden und leckeren Alternative

Veröffentlicht am Mittwoch 15 Juli 2015 14:55:50 von aschilke
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Insbesondere immer mehr junge Menschen ernähren sich vegetarisch

Lust auf ein saftiges Schnitzel oder Chicken Nuggets? Der Hunger darauf nimmt nicht ab, doch womit er gestillt wird, ändert sich in jüngster Zeit enorm. Das vermeldet die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und verweist dazu auf Studien deutscher und internationaler Marktforschungs-institute. Demzufolge werden Fleisch- und Wurstprodukte immer weniger nachgefragt, was neben den Anhängern von veganer und vegetarischer Ernährung insbesondere auf die steigende Zahl der „Flexitarier“ in Deutschland zurückzuführen ist.

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Allein in den letzten fünf Jahren hat sich der Umsatz von pflanzlichen Brotaufstrichen und Fleischalternativen auf 213 Mio. Euro verdoppelt, in den ersten drei Monaten dieses Jahres legte er um 27 Prozent zu. Gleichzeitig ging die Nachfrage nach Wurst um acht und die nach Fleisch um beinahe neun Prozent zurück. Mehr als elf Mio. Verbraucher entschieden sich 2014 für eine fleischlose Alternative. Diese Entwicklung hin zu mehr tierleidfreier Ernährung wird vor allem von jungen Menschen vorangetrieben. Als Vegetarier bezeichnen sich inzwischen immerhin 15 Prozent der 16- bis 24-Jährigen, wie die aktuelle Mintel-Studie zeigt. Unter ihnen sind auch die meisten Intensivkäufer von Veggie-Produkten zu finden, nämlich 34 Prozent. Doch der Trend ist beileibe keine Jugendbewegung. Zwar stieg die Zahl der „grünen“ Käufer in der Altersgruppe bis 40 Jahre am deutlichsten, doch auch in den älteren Generationen ist das Interesse laut GfK-Consumer Index konstant groß.


Frühling und Sommer: Politik: Ecosia – die Suchmaschine, die Bäume pflanzt

Veröffentlicht am Dienstag 14 Juli 2015 14:20:18 von aschilke
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Mit der Suche im Web die Umwelt schützen

Die meisten Menschen suchen täglich unzählige Male im Internet nach etwas. Wer für die Suche Ecosia nutzt, spendet dabei an die Umwelt, ganz ohne Geld auszugeben.

CO2-neutrale Suche

Wie bei den meisten Suchmaschinen werden auch bei Ecosia neben den Suchergebnissen Anzeigen ausgespielt. Diese Anzeigen werden zusammen mit den Suchergebnissen von dem Ecosia-Partner Bing übermittelt. Suchmaschinen verdienen durch die Ausspielung dieser Werbeanzeigen (in unserem Fall circa 0,5 Cent pro Suchanfrage).

Von dem Geld, das Ecosia aus den Werbeeinnahmen erhält, spendet das junge Unternehmen mindestens 80 Prozent an ein Wiederaufforstungsprojekt. Im April 2015 waren es mit 50.000 Euro sogar 91 Prozent.


Neues aus der Medizin: Ernährung: Nutricomp Drink Plus jetzt in neuem Design

Veröffentlicht am Donnerstag 09 Juli 2015 10:39:36 von aschilke
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Die hochkalorische Trinknahrung gibt es jetzt in praktischen Flaschen mit Trinkhalm

Melsungen. B. Braun bietet die bewährte hochkalorische und ballaststofffreie Trinknahrung Nutricomp Drink Plus jetzt in einer neuen handlichen, wiederverschließbaren 200-ml-Flasche an. An jeder Flasche ist zusätzlich ein Trinkhalm befestigt. Die Farbgebung der Flaschen ermöglicht ein leichtes Unterscheiden der Sorten Vanille, Erdbeere, Schoko und Banane. Die Mengenangaben der Makronährstoffe sind deutlich auf dem Etikett hinterlegt. Neu ist auch, dass jetzt vier Einzelflaschen in einem Gebinde zusammengefasst sind. An der Rezeptur der Trinknahrung wurde nichts verändert. Nutricomp Drink Plus kann sortenrein oder im Mischkarton bestellt werden.


Neues aus der Medizintechnik: Medizinprodukte: Infusionstherapie: zwei neue Lichtschutzleitungen Intrafix UV-protect

Veröffentlicht am Donnerstag 02 Juli 2015 11:25:10 von aschilke
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Die beiden neuen Lichtschutzleitungen bieten Lichtschutz bis 520 nm und eine gute Sichtkontrolle.

Die B. Braun Melsungen AG hat mit Intrafix Primeline UV-protect und Intrafix SafeSet UV-protect das Sortiment seiner UV-protect-Produktpalette erweitert. Die Produkte decken das relevante Wellenlängenspektrum bis 520 nm ab, wodurch die Verwendung von Intrafix Primeline UV-protect bzw. Intrafix SafeSet UV-protect für alle lichtgeschützt zu applizierenden Arzneimittel möglich ist.


Neues aus der Medizintechnik: Onkologie: Planmed Clarity™ 3D-System – Verbesserte Mammadiagnostik mit Tomosynthese

Veröffentlicht am Mittwoch 01 Juli 2015 15:18:45 von aschilke
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Die digitale Brust-Tomosynthese löst das Problem der überlagerten Gewebestrukturen durch die Erstellung eines 3D-Bildes der Brust. Insgesamt ermöglicht Planmed Clarity 3D mithilfe der Continuous Sync-and-Shoot™-Bildgebungsmethode scharfe Rekonstruktionen mit einer höheren Erkennbarkeit von Mikroverkalkungen und feinen Gewebestrukturen. Dieser neue Ansatz der Tomosynthese-Bildgebung eliminiert die Bewegungsunschärfe und das Eindringen von Artefakten, wodurch sichergestellt wird, dass kleine Verkalkungen und Blutgefäße deutlich sichtbar sind.

„Die Inzidenzrate von Brustkrebs, der häufigsten invasiven Krebsart bei Frauen, steigt sowohl in Industrie- wie auch in Entwicklungsländern weiter an. Die Mortalität durch Brustkrebs ist in Ländern mit Screening-Programmen jedoch deutlich zurückgegangen. Dies ist durch Früherkennungsmethoden und verbesserte Diagnose- und Behandlungsverfahren zu erklären“, erläutert Vesa Mattila, Geschäftsführer von Planmed Oy. Planmed Clarity 3D ist auf die Innovation der Diagnosetechnik nach diesem Modell ausgerichtet und soll höhere Standards der Anwendererfahrung realisieren.

Planmed Clarity™ 3D
Planmed führt ein neues Mammografiegerät ein, Planmed Clarity™ 3D, das die hochmoderne digitale Brust-Tomosynthesetechnologie (DBT) verwendet. DTB ermöglicht eine verbesserte Diagnostik, insbesondere für Patientinnen mit dichterem Brustgewebe.


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