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Neues aus der Medizin: Zahnmedizin: Zahn erhalten statt ziehen

Veröffentlicht am Sonntag 19 April 2015 11:51:39 von aschilke
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Plötzlich wird aus dem gelegentlichen, leicht unangenehmen Ziehen im Backenzahn ein heftiger, pochender Schmerz. Der Besuch beim Zahnarzt zeigt: Der Nerv ist schon stark entzündet und eine Wurzelbehandlung notwendig, um den Zahn zu erhalten. Die moderne Zahnmedizin kann so auch in schwierigen Fällen die auslösenden Bakterien wirkungsvoll stoppen.

Schmerzen beim Essen und Trinken - Ein entzündeter Nerv macht sich häufig zunächst durch kurzzeitige Schmerzen beim Verzehr von kalten, heißen, süßen oder sauren Speisen bemerkbar. © Initiative proDente

Am Anfang steht eine sorgfältige Diagnose. Der Zahnarzt erfragt die Vorgeschichte und untersucht das Gebiss sowie den betroffenen Zahn genau. Dabei führt er beispielsweise einen Kältetest durch. So kann der Zahnarzt sehen, ob die sogenannte Pulpa, bestehend aus Blutgefäßen und Nerven, noch intakt oder bereits abgestorben ist. Ein Röntgenbild gibt weiteren Aufschluss darüber, ob eine fortgeschrittene Karies die Ursache der Entzündung ist und wie weit sich diese schon auf den Kieferknochen ausgebreitet hat. Damit kann der Zahnarzt gleichzeitig erkennen, ob eine Wurzelkanalbehandlung notwendig, möglich und sinnvoll ist.


Frühling und Sommer: Sportmedizin: Trainieren wie die Stars

Veröffentlicht am Samstag 18 April 2015 11:01:19 von aschilke
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Star Trainer Jörn Giersberg erklärt wie das jeder kann

Ob in Magazinen, auf Plakatwänden oder im TV - zu sehen gibt es sie überall: die makellosen Körper der Stars und Sternchen. Der straffe Zeitplan der Promis lässt sich oft schwer mit dem regelmäßigen Besuch im Fitnessstudio vereinbaren. Deshalb setzen sie meist auf ein Workout mit ihrem Personal Trainer. Doch auch der Normalverbraucher strebt nach einem Körper ohne vermeintliche Problemzone. Aber wie gelingt der neue Start in ein aktiveres und leichteres Fitness-Leben? Jörn Giersberg, der deutsche TV Stars wie Frauke Ludowig oder Jana Ina Zarella trainiert, erklärt wie das geht.

Ausgewogene Ernährung

Um den überflüssigen Speckpölsterchen den Kampf anzusagen, muss der Weg zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung eingeschlagen werden. Dafür gilt es morgens und mittags Kohlenhydrate zu sich zu nehmen und am Abend auf eine eiweißbetonte Ernährung zu achten. Eine erste kleine Mahlzeit sollte idealerweise innerhalb einer Stunde nach dem Aufstehen zu sich genommen werden, zudem sollte darauf geachtet werden, dass über den Tag verteilt, alle 2-3 Stunden eine Kleinigkeit gegessen wird. „Generell ist es wichtig, dass man wirklich nur bis zur Sättigung isst und nicht darüber hinaus“ , sagt Jörn Giersberg.


Neues aus der Medizin: Kinder- und Jugendmedizin: Von Geburt an rückengesund

Veröffentlicht am Samstag 18 April 2015 10:00:29 von aschilke
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Babyschalen mit besonderer Liegefunktion

Schon für die erste Fahrt mit dem Baby vom Krankenhaus nach Hause benötigt man eine Babyschale. Die Auswahl scheint unendlich. Für was soll man sich entscheiden? Einfach soll sie sein – einfach im Auto zu installieren und auch auf dem Kinderwagen. Richtig soll sie sein – richtig gut für das Kind, damit es entspannt und gesund darin liegt. Sicher soll sie sein – sicher, damit dem kleinen Sonnenschein im Falle des Falles nichts passiert.

Doch immer wieder kritisieren Hebammen und Kinderärzte herkömmliche Babyschalen. Sie warnen davor, Neugeborene und Kleinkinder zu lange in der Babyschale zu lassen. Dennoch ist es für die Eltern auch wichtig, mobil zu sein. Wie soll man die frischgebackenen Großeltern besuchen, wenn sie nicht gerade ums Eck wohnen?


Neues aus der Medizin: Forschung: Gepflegt durchatmen: Langzeitbeatmete Patienten entwöhnen

Veröffentlicht am Freitag 17 April 2015 09:53:27 von aschilke
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Viele invasiv beatmete Patienten werden nicht oder nur sehr verzögert von der maschinellen Beatmung entwöhnt. In speziellen Weaningzentren kann die Mehrzahl der Betroffenen lernen, wieder selbstständig zu atmen. Eine 2014 in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) veröffentlichte Studie wertete exemplarisch die Daten eines Fachkrankenhauses aus: Etwa 71 Prozent der Patienten konnten hier entwöhnt werden. Für den Beitrag „Entwöhnung von der Langzeitbeatmung: Daten eines Weaningzentrums von 2007 bis 2011“ erhalten der Erstautor Dr. med. Thomas Barchfeld und seine Koautoren den diesjährigen DMW Walter Siegenthaler Preis.

Als Weaning bezeichnen Mediziner die Entwöhnung eines beatmeten Patienten vom Beatmungsgerät. In sogenannten Weaningzentren arbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Atemtherapeuten gemeinsam daran, den Betroffenen das selbstständige Atmen wieder zu ermöglichen. Oft ist die Atemmuskulatur geschwächt, so dass die Lungen nicht ausreichend belüftet werden. Darüber hinaus können Infektionen der Atemwege oder Wassereinlagerungen im Rippenspalt eine Spontanatmung verhindern.


Neues aus der Medizin: Adipositas: Studie: Dicke Kinder haben bereits Atherosklerose-Frühform

Veröffentlicht am Freitag 17 April 2015 09:47:02 von aschilke
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Übergewichtige Kinder weisen bereits überhöhte Blutdruckwerte, Stoffwechsel-Veränderungen und Veränderungen von Blutgefäßen auf, die als Frühform einer allgemeinen Atherosklerose angesehen werden müssen. Das berichtete PD Dr. Sandra Erbs (Universität Leipzig) auf der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, bei der von 8. bis 11. April in Mannheim 8.500 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern zusammengetroffen sind. Generalisierte Atherosklerose bedeutet eine krankhafte Veränderung der Blutgefäße mit Wand-Verhärtung und -Verdickung, sowie Elastizitätsverlust und Einengung.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Patientensicherheit geht alle an

Veröffentlicht am Donnerstag 16 April 2015 15:10:06 von aschilke
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Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e. V. (APS) vom 16. bis 17. April 2015 in Berlin: „10 Jahre APS – Die Zukunft im Blick“

Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) fordert Unterstützung nationaler Programme

Seit 10 Jahren steht Patientensicherheit auf der Agenda der Kommission der Europäischen Union. In Deutschland wurde 2013 die Förderung der Patientensicherheit als neues nationales Gesundheitsziel verabschiedet. Im Fokus stehen dabei die Optimierung von Strukturen, um die Gesundheit der Bevölkerung und die Krankenversorgung zu verbessern – wie beispielsweise Programme zum Ausbau des Risikomanagements in Krankenhäusern. Gesetzlich fest verankerte öffentliche Gelder fehlen jedoch bislang dafür. Erfolge beruhen bislang vor allem auf ehrenamtlichem Engagement, betont das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS). Anlässlich seiner Jahrestagung vom 16. bis 17. April 2015 in Berlin fordert das APS feste Strukturen für den Ausbau und die Förderung der nationalen Programme für mehr Patientensicherheit, verbunden mit einer ausreichenden und langfristigen Finanzierung.

Das APS ergreift mit seinen Mitgliedern immer wieder die Initiative, die Patientensicherheit ganz praktisch zu verbessern: „Wir verstehen uns heute als das nationale Programm zum Ausbau der Patientensicherheit in Deutschland“, sagt Hardy Müller, Geschäftsführer des APS, dazu. Auch in den Arbeitsgruppen des Programms gesundheitsziele.de, einem Kooperationsverbund zur Entwicklung des nationalen Gesundheitszieleprozesses, bringt sich das APS aktiv ein.


Neues aus der Medizin: Zahnmedizin: Bei Wurzelentzündung schnell zum Zahnarzt!

Veröffentlicht am Mittwoch 15 April 2015 11:28:22 von aschilke
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Harte Schale, weicher Kern

Auch wenn man es von außen nicht vermutet: Unter seiner harten Oberfläche besitzt der Zahn einen weichen, höchst empfindlichen Kern. Diese sogenannte Pulpa besteht aus Gewebe, Blutgefäßen und Nerven. Dringen durch eine fortgeschrittene Karies, einen Unfall oder eine Entzündung des Zahnhalteapparates Bakterien in das Zahninnere ein, entzündet sich der Nerv im Wurzelkanal. Bleibt diese Entzündung unbehandelt, kann der Nerv absterben. Breiten sich die Bakterien noch weiter aus, entsteht die wohlbekannte „dicke Backe“. Um den Zahn zu retten und Folgeerkrankungen zu vermeiden, sollte der Zahnarzt frühzeitig aufgesucht werden.

Ein entzündeter Nerv macht sich häufig zunächst durch kurzzeitige Schmerzen beim Verzehr von kalten, heißen, süßen oder sauren Speisen bemerkbar. Oftmals wird dies anderen Ursachen wie freiliegenden Zahnhälsen zugeschrieben. Treten dann akute Schmerzen auf, ist Eile geboten. Denn un¬behandelt können sich die Bakterien weiter ausbreiten – über die Wurzelspitze bis in den Kieferknochen und das umliegende Gewebe. Die klassische, schmerzhafte „dicke Backe“ mit Eiteransammlungen kann entstehen. Auch ein schmerzloses Ab¬sterben des Nervs ist möglich. Es kommt dann zu einer lokalen chronischen Entzündung, die umfangreiche Veränderungen im Knochen auslösen und über die Entzündungssubstanzen den ganzen Körper belasten kann.


Neues aus der Medizin: Kardiologie: Künstlicher Kostendruck erschwert kardiologische Versorgung

Veröffentlicht am Mittwoch 15 April 2015 10:24:13 von aschilke
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Ungeachtet ihrer Erfolge hat die Kardiologie in Deutschland mit wachsenden finanziellen Problemen zu kämpfen. Der Grund dafür ist das System der diagnosebezogenen Fallgruppen, das bewirkt, dass ungeachtet des medizinischen Fortschritts für gleiche Leistungen immer weniger bezahlt wird.

„Die Kardiologie gehört zu jenen Fächern der Medizin, die in den vergangenen Jahren die erfreulichsten Erfolge verbuchen konnten. Die Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt ist während der letzten Jahrzehnte deutlich gesunken, neue interventionelle Verfahren wie die TAVI oder der Mitraclip ermöglichen die sichere Behandlung auch sehr kranker Patienten. Allerdings gibt es von genau diesen immer mehr“, so Prof. Dr. Stephan Felix (Greifswald), Präsident der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, bei der von 8. bis 11. April in Mannheim 8.500 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern zusammentreffen. „Das hat einerseits mit dem zunehmenden Alter der Bevölkerung zu tun, andererseits aber auch damit, dass Akutereignisse wie ein Herzinfarkt seltener zum Tod, dafür aber nicht selten zu einer bleibenden Schädigung des Herzens führen.“

Die Kardiologie bewege sich in einem besonderen Spannungsfeld zwischen Patientenversorgung, Gesundheitsökonomie sowie Forschung und Lehre, betont Prof. Felix: „Die Dimensionen sind gewaltig. Mit mehr als 2,5 Millionen Krankenhausfällen im Jahr 2012 stehen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems an erster Stelle bei den stationären Behandlungsfällen. Damit entsteht jedoch für die Kardiologie eine zwiespältige Situation. Einerseits wirkt sich der hohe Deckungsbeitrag der kardiologischen Kliniken auf die Wirtschaftsbilanz der Krankenhäuser sehr günstig aus.“ Gleichzeitig entstehe durch die Besonderheiten des deutschen Abrechnungssystems jedoch eine schwierige Lage, denn der Katalogeffekt im DRG-System bewirkt eine veränderte Bewertung identischer Leistungen.


Neues aus der Medizin: Forschung: DFG empfiehlt strukturierte Weiterbildungsprogramme für „Clinician Scientists“

Veröffentlicht am Dienstag 14 April 2015 11:06:36 von aschilke
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Wissenschaftlichen Nachwuchs in der Medizin motivieren und qualifizieren / Forschungs- und Facharztweiterbildung parallel ermöglichen

Wissenschaftlich tätige Medizinerinnen und Mediziner, sogenannte Clinician Scientists, sind für die klinische Forschung unverzichtbar. Um besonders während der Facharztweiterbildung für die wissenschaftliche Arbeit zu motivieren und zu qualifizieren, hat die Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen in der Klinischen Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den medizinischen Fakultäten nun ein größeres Angebot an strukturierten Clinician Scientist-Programmen empfohlen. „Wir brauchen für den wissenschaftlichen Nachwuchs attraktive, verlässliche und sichtbare Karrierewege sowie Anreize, die Forschung auch nach einer erfolgreichen Doktorarbeit weiterzuverfolgen“, betonte Professorin Dr. Leena Bruckner-Tuderman, Vorsitzende der Senatskommission und Vizepräsidentin der DFG, bei der Veröffentlichung der Empfehlungen. Die DFG unterstützt solche Programme schon heute im Rahmen ihrer bestehenden Förderinstrumente.

Das den medizinischen Fakultäten empfohlene Modell eines Clinician Scientist-Programms setzt in der zweiten Hälfte der Facharztweiterbildung an; es greift frühere Empfehlungen zu Karrierewegen für forschende Ärztinnen und Ärzte auf und orientiert sich an bewährten Programmen wie dem Friedrich-Luft-Programm der Berliner Charité. Das Programm stellt „geschützte Zeiten“ für die wissenschaftliche Qualifikation und Forschungstätigkeit sicher, die durch die Verdichtung der klinischen Tätigkeit zunehmend notwendig geworden sind, und es versteht sich als ein Modul in einem parallelen wissenschaftlichen und ärztlichen Karriereweg. „Die DFG empfiehlt den medizinischen Fakultäten eine stärkere Strukturierung der Forschungsweiterbildung qualifizierter Ärztinnen und Ärzte. Das Clinician Scientist-Programm soll sicherstellen, dass forschungsinteressierte Medizinerinnen und Mediziner sich sowohl klinisch weiterbilden als auch wissenschaftlich tätig sein können“, so Bruckner-Tuderman. Darüber hinaus adressiert sie, dass klinische Forschung auf allen Karrierestufen möglich sein und anerkannt werden muss: „Nur von Beginn an gut ausgebildete Clinician Scientists können klinische Forschung auf dem erforderlichen hohen Qualitätsniveau nachhaltig gewährleisten.“


Neues aus der Medizin: Dermatologie: Jetzt neu: Silgel™

Veröffentlicht am Dienstag 14 April 2015 10:23:51 von aschilke
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Jetzt erstmals direkt für Verbraucher erhältlich

GC Aesthetics, der Silikonexperte, hat jetzt erstmals Silgel™ als direkt für den Verbraucher erhältliches Produkt eingeführt. Silgel™, ein Produkt zur Narbenbehandlung, ist ein klares, nicht klebriges reines Silikongel, dessen Wirksamkeit für die Behandlung von neuen und bestehenden hypertrophen (roten) und keloidartigen (hervorstehenden) Narben klinisch nachgewiesen ist.

Seit über 15 Jahren wird Silgel™ bereits von Chirurgen für die Nachbehandlung von Patienten verwendet.

Narbenbildung ist ein Thema, das beinahe jeden von uns betrifft – eine Tatsache, die sich im kontinuierlichen Wachstum des Marktes für Narbenbehandlung widerspiegelt. 2014 wurde der weltweite Markt auf 15 Milliarden $ geschätzt, wobei bis zum Jahr 2019 von einem weiteren Wachstum um 10 % ausgegangen wird, was sich auf den immensen Wert von 24 Milliarden $ belaufen wird.1 Dieses extensive Wachstum wird unserem immer stärkeren Fokus auf Ästhetik zugeschrieben. Während wir einst vielleicht bereit waren, mit Narben zu leben, hat nun unser Wunsch, immer so gut wie möglich auszusehen, sowie ein zunehmendes Bewusstsein gegenüber der Wirksamkeit von OTC-Produkten zur Narbenbehandlung eine Bewegung ausgelöst, die einem Leben mit Narben den Kampf angesagt hat. Zusätzlich werden mehr Menschen als jemals zuvor sowohl aus medizinischen als auch ästhetischen Gründen operiert, weswegen es keine Überraschung ist, dass Patienten, die eine Lösung zum Vermeiden postoperativer Narbenbildung suchen, die Nachfrage im Segment mit einem Marktanteil von bis zu 32 % dominieren.1


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