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Frühling und Sommer: Politik: Ecosia – die Suchmaschine, die Bäume pflanzt

Veröffentlicht am Dienstag 14 Juli 2015 14:20:18 von aschilke
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Mit der Suche im Web die Umwelt schützen

Die meisten Menschen suchen täglich unzählige Male im Internet nach etwas. Wer für die Suche Ecosia nutzt, spendet dabei an die Umwelt, ganz ohne Geld auszugeben.

CO2-neutrale Suche

Wie bei den meisten Suchmaschinen werden auch bei Ecosia neben den Suchergebnissen Anzeigen ausgespielt. Diese Anzeigen werden zusammen mit den Suchergebnissen von dem Ecosia-Partner Bing übermittelt. Suchmaschinen verdienen durch die Ausspielung dieser Werbeanzeigen (in unserem Fall circa 0,5 Cent pro Suchanfrage).

Von dem Geld, das Ecosia aus den Werbeeinnahmen erhält, spendet das junge Unternehmen mindestens 80 Prozent an ein Wiederaufforstungsprojekt. Im April 2015 waren es mit 50.000 Euro sogar 91 Prozent.


Neues aus der Medizintechnik: Politik: Neue Medizinprodukteverordnung der EU

Veröffentlicht am Dienstag 05 Mai 2015 10:46:35 von aschilke
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Chirurgen befürchten Hürden für klinische Innovationen

Der von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf einer Medizinprodukteverordnung stößt bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) auf erhebliche Bedenken. Die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Chirurgen befürchtet, dass die vorgesehenen neuen Zulassungsverfahren kostenintensive Hürden schaffen. Die Novelle werde Innovationen blockieren, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme mit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT). Die Stellungnahme wurde auf dem 132. Chirurgenkongress vorgestellt, der am vergangenen Wochenende zu Ende ging.

Neue Medizinprodukte vom Herzschrittmacher bis zu Hightech-Implantaten entstehen meist durch die Kooperation von Ärzten und Herstellern. Ärzte liefern häufig die Ideen, die Industrie das notwendige technische Know-how für die Umsetzung. „Dieses kreative Zusammenspiel aus klinischem und technologischem Wissen ist eine wichtige Voraussetzung für medizintechnische Innovationen“, erklärt Professor Dr. med. Ernst Klar, Direktor der Abteilung für Allgemeine, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie an der Universitätsmedizin Rostock.


Neues aus der Medizin: Politik: 243.000 Rheinland-Pfälzer dopen sich für den Job

Veröffentlicht am Donnerstag 09 April 2015 13:45:14 von aschilke
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DAK-Gesundheitsreport 2015 untersucht Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten durch Arbeitnehmer

Hirndoping im Job: 243.000 Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz haben schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder Stress abzubauen. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport 2015 hervor. Die Studie zeigt auch die Entwicklung der Fehlzeiten bei den psychischen Erkrankungen. Sie nahmen im vergangenen Jahr um zwölf Prozent zu. Seelenleiden waren damit die zweithäufigste Ursache für Fehltage in Rheinland-Pfalz. Insgesamt sank der Krankenstand leicht auf 4,1 Prozent. Er lag damit über dem Bundesdurchschnitt von 3,9 Prozent.

Für die repräsentative Studie wertete das IGES Institut die Fehlzeiten aller erwerbstätigen DAK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz aus. Es wurden zudem Arzneimitteldaten der Kasse analysiert und bundesweit mehr als 5.000 Beschäftigte im Alter von 20 bis 50 Jahren befragt. Demnach haben sich 6,9 Prozent der Berufstätigen in Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern schon einmal gedopt – mit Dunkelziffer sogar bis zu 12,3 Prozent. Hochgerechnet auf die Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz sind das 243.000 Menschen, die schon einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente geschluckt haben. Derzeit betreiben etwa 33.000 der Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz regelmäßig und gezielt Hirndoping. „Auch wenn Doping im Job noch kein Massenphänomen ist, sind diese Ergebnisse ein Alarmsignal“, warnt Michael Hübner, Landeschef der DAK-Gesundheit in Rheinland-Pfalz. „Damit die Beschäftigten auch bei Leistungsdruck langfristig Gesundbleiben, ist Aufklärung zu dem Thema wichtig. Suchtgefahren und Nebenwirkungen des Hirndopings sind nicht zu unterschätzen.“


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Politik: Ambulante Chemotherapie mit drastischen Nebenwirkungen für Krankenhäuser

Veröffentlicht am Mittwoch 04 März 2015 11:53:10 von aschilke
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Im Zusammenhang mit ambulanten Chemotherapien haben die Krankenkassen zahlreiche Krankenhäuser verklagt. Dabei geht es um geleistete Umsatzsteuerzahlungen in Millionenhöhe. Der Grund: Krankenhäuser stellten die teuren Krebsmedikamente (Zytostatika), die den Patienten verabreicht wurden, den Krankenkassen in Rechnung - hierbei wurde Umsatzsteuer berechnet. Dabei waren die Krankenhäuser und Krankenkassen mit der Berechnung und Zahlung der Umsatzsteuer lediglich den Finanzämtern gefolgt, die genau die über Jahre hinweg gefordert hatten. Letztlich hat aber der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 24. September 2014 (V R 19/11) entschieden, dass diese Leistungen doch umsatzsteuerfrei abzurechnen gewesen waren. Infolge dessen verklagen die Kassen nun die Krankenhäuser auf Rückerstattung der gezahlten Umsatzsteuer. Die allerdings wurde längst an den Fiskus abgeführt.

„Derzeit laufen hunderte Klageverfahren mit hohen Summen gegen häufig finanziell marode Krankenhäuser. Sollten die Klagen erfolgreich sein, kann das für einige Krankenhäuser das Aus bedeuten,“ schätzt Wirtschaftsprüfer Joachim Müller von BDO die aktuelle Lage ein. Viele Krankenhausapotheken haben sogar Sorge, dass sich die Problematik noch ausweitet. Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs bezieht sich lediglich auf Zytostatika. Falls die Krankenkassen auch die Umsatzsteuerpflicht bei der Abgabe von Krebsimmuntherapeutika und anderer Krebsmittel hinterfragen, sind weitere Millionenklagen vorprogrammiert. Denn da der Steuerschuldner die Krankenhäuser waren, können sich die Kassen nicht direkt an die Finanzämter wenden, um das Geld zurückzubekommen.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Politik: Dr. med. Heidrun M. Thaiss ist neue Leiterin der BZgA

Veröffentlicht am Mittwoch 28 Januar 2015 10:26:12 von aschilke
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Dr. med. Heidrun M. Thaiss übernimmt zum 1. Februar 2015 die Leitung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie wurde heute in einer Feierstunde vom Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums Lutz Stroppe in Köln in ihr neues Amt eingeführt. Gleichzeitig erfolgte die feierliche Verabschiedung der bisherigen Amtsinhaberin Prof. Dr. med. Elisabeth Pott. Prof. Pott war seit 1985 Direktorin der BZgA.

Amtsübergabe in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 28.01.2015

Amtsübergabe in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 28.01.2015

v.l.n.r.:

  • Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit
  • Dr. med. Heidrun M. Thaiss, neue Leiterin der BZgA
  • Prof. Dr. Elisabeth Pott, scheidende Direktorin der BZgA

Im Rahmen seiner Ansprache betonte Staatssekretär Lutz Stroppe: „Die BZgA hat sich in den letzten drei Jahrzehnten unter der Leitung von Frau Prof. Elisabeth Pott zu einer modernen, in der Bevölkerung anerkannten und sichtbaren Gesundheitsbehörde entwickelt. Dafür danke ich Frau Prof. Pott herzlich. Mit ihrem 30jährigen erfolgreichen Engagement war Frau Prof. Pott ein Glücksfall für die BZgA." Staatssekretär Stroppe fügte hinzu: "Ich freue mich, dass wir Frau Dr. Thaiss für die Herausforderungen, die sich heute bei Prävention und Gesundheitsförderung stellen, als Leiterin der BZgA gewinnen konnten. Mit dem Präventionsgesetz kommen neue und wichtige Aufgaben auf die BZgA zu."


Neues aus der Medizin: Politik: Deutschland fehlen Infektiologen

Veröffentlicht am Mittwoch 21 Januar 2015 11:16:18 von aschilke
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DGI fordert infektiologische Referenzzentren

Lungenentzündungen, ansteckende Durchfälle oder Tuberkulose – nur gut ausgebildete Infektiologen können Infektionskrankheiten wirksam behandeln und deren Ausbreitung verhindern. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) weist deshalb darauf hin, dass es wenig zielführend sei, wenn die Politik neue Gesetze und Verordnungen auf den Weg bringt, um kurzfristig auf Ängste in der Bevölkerung zu reagieren. Dies errichte bürokratische Hürden, erschwere die Behandlung und vergeude Mittel, die an anderer Stelle gebraucht würden. Stattdessen müsste zuvor infektiologische Expertise eingeholt und die Infektionsmedizin strukturell gestärkt werden. In einer aktuellen Stellungnahme fordert die DGI bundesweit Infektionszentren.

Wenn Bakterien lebenswichtige Organe oder den ganzen Körper befallen, bedroht dies das Leben der Betroffenen und gefährdet auch Menschen in ihrem Umfeld. Insbesondere ältere und abwehrschwache Personen sind diesem Risiko ausgesetzt. „Wir sehen die Sorgen der Menschen, nehmen sie ernst und begrüßen, dass der Gesetzgeber infektiologische Themen in den Fokus rückt“, sagt Professor Dr. med. Gerd Fätkenheuer, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) und Leiter der Infektiologie an der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln. Doch die Hebel müssten an anderer Stelle ansetzen. Denn neue Vorschriften, etwa für Reihenuntersuchungen und Isolierung von Patienten, würden wenig helfen. In der akuten Situation hänge alles von einer zügigen und korrekten Diagnose, dem Einsatz der geeigneten Medikamente und der richtigen Therapiedauer ab. „Dafür brauchen wir keine neuen Screenings, sondern mehr und gut ausgebildete Infektiologen – sie fehlen Deutschland heute.“ Den Bedarf alleine im Krankenhausbereich für einen besseren Einsatz von Antibiotika schätzt die DGI auf mindestens 1000 Fachkräfte. Aktuelle Studien zeigen, dass die Überlebenschancen von Infektionspatienten steigen, wenn ein Spezialist für Infektionskrankheiten in die Behandlung einbezogen wird.


Kunst und Kultur: Politik: Mit Kassenwechsel sparen

Veröffentlicht am Mittwoch 07 Januar 2015 11:01:16 von aschilke

Krankenkassen legen Beiträge seit 1.1.2015 wieder selber fest – deutliche Unterschiede zwischen teuersten und günstigsten Kassen

Anfang des Jahres haben die gesetzlichen Krankenkassen auf breiter Front ihre Beitragssätze angepasst. Aber nicht alle und nicht alle in gleicher Höhe. So ergibt sich durch einen Krankenkassenwechsel ein erhebliches Sparpotenzial. Bis zu 594 Euro jährlich könnten Gutverdiener (ab 4.125 Euro Monatsbrutto) allein durch den Wechsel von einer teuren zu einer günstigen Krankenkasse einsparen. Die Leistungen sind dabei überwiegend dieselben, nur im Detail gibt es Unterschiede.

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Einsparpotenzial regional stark unterschiedlich

Konkret: Das größte Einsparpotenzial hätten die Versicherten der Brandenburgischen BKK, denn sie müssen mit 15,9 Prozent, davon 1,3 Prozent Zusatzbeitrag, bundesweit den höchsten Beitrag zahlen. Der Wechsel zu einer Kasse gänzlich ohne Zusatzbeitrag würde 643,50 Euro im Jahr einsparen. Allerdings nur theoretisch, denn: Die Brandenburgische BKK ist nur in Brandenburg verfügbar, während die günstigsten Kassen ohne Zusatzbeitrag in anderen Bundesländern für Versicherte offen stehen.


Neues aus der Medizin: Politik: Ein Drittel der Deutschen kennt Pflegereform nicht

Veröffentlicht am Montag 05 Januar 2015 10:04:23 von aschilke
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DAK-Umfrage: Viele halten Pflegesituation für schlecht

Die seit Jahresbeginn geltende Pflegereform ist in der Bevölkerung wenig bekannt: Ein Drittel der Deutschen kennt die gesetzlichen Änderungen nicht. Zehn Prozent wissen gar nicht, dass es die Pflegereform gibt. Das hat eine aktuelle und repräsentative Umfrage* des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit ergeben. Die Situation für Pflegebedürftige schätzen zwei Drittel der Befragten als nicht gut ein.

Während einem Drittel die Pflegereform unbekannt ist, wissen 44 Prozent grob Bescheid. Nur 16 Prozent schätzten sich selbst als gut informiert ein. Die Verhältnisse verschieben sich mit steigendem Alter: Bei den unter 30-Jährigen sind 46 Prozent uninformiert, bei den über 50-Jährigen ist der Anteil nur halb so groß.

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Zwei Drittel (67 Prozent) bewerten die allgemeine Pflegesituation in Deutschland als schlecht oder eher schlecht. Nur jeder Fünfte stuft die Situation als gut ein. „Das zeigt zum einen, dass die Pflegereform dringend nötig war“, sagt Annett Saal, Pflege-Expertin bei der DAK-Gesundheit. „Zum anderen scheint es noch immer Aufklärungsbedarf darüber zu geben, welche Möglichkeiten Pflegebedürftige und deren Angehörige haben.“


Neues aus der Medizin: Politik: Bayer beantragt US-Zulassung neues Hämophilie A Arzneimittel

Veröffentlicht am Samstag 27 Dezember 2014 10:27:41 von aschilke
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Bayer HealthCare hat die Zulassung als biotechnologisches Arzneimittel (BLA) für BAY 81-8973, einem rekombinanten Faktor VIII, zur Behandlung der Hämophilie A bei Erwachsenen und Kindern bei der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) beantragt. BAY 81-8973 ist ein weiterentwickelter rekombinanter Faktor VIII (rFVIII), der in klinischen Studien eine wirksame Prophylaxe sowohl bei zwei- als auch bei dreimaliger Gabe pro Woche in üblicher Dosierung zeigen konnte. Erst kürzlich wurde die Zulassung für BAY 81-8973 in der Europäischen Union beantragt und in den kommenden Monaten soll das für weitere Länder erfolgen.

"Daten aus unserem umfangreichen klinischen Programm LEOPOLD sprechen dafür, dass BAY 81-8973 eine wichtige neue Behandlungsoption für Menschen mit Hämophilie A werden könnte", sagte Dr. Jörg Möller, Mitglied im Executive Committee von Bayer HealthCare und Leiter der Globalen Entwicklung. "Unser Ziel ist es, das Leben von Menschen mit Hämophilia A zu verbessern, deshalb werden wir auch weiterhin in die Forschung und Entwicklung innovativer Medikamente investieren."


Neues aus der Medizin: Politik: Bedarf an Polycarbonat wächst weltweit

Veröffentlicht am Mittwoch 04 Mai 2011 10:32:15 von aschilke
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Bayer plant 90 Millionen Euro in Uerdingen zu investieren
Ausbau der Polycarbonat-Produktion auf 400.000 Jahrestonnen

Bayer MaterialScience will die Produktion für den Hightech-Kunststoff Polycarbonat am Standort Krefeld-Uerdingen stark ausbauen und damit seine globale Führungsposition untermauern. In den kommenden vier Jahren soll die aktuelle Kapazität schrittweise auf 400.000 Tonnen pro Jahr angehoben werden. Die aktuelle Nennkapazität beträgt 330.000 Jahrestonnen. In Summe will das Unternehmen rund 90 Millionen Euro in das Projekt investieren. Die Steigerung der Produktion auf World-Scale-Format erfordert eine abgestimmte Sicherung der Rohstoffversorgung - im Wesentlichen bei Phenol, Chlor und Kohlenmonoxid.


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