medicinebook.de

Kunst und Kultur: Kunst: Werner Herzog – Film Stills

KunstKultur.gif

Ausstellung vom 9. Oktober bis 16. November 2010

Der Autodidakt Werner Herzog gilt als Grenzgänger des Kinos. Ohne Zweifel ist er einer der international einflussreichsten deutschen Filmemacher. Seit fast fünfzig Jahren dreht Herzog Spiel- und Dokumentarfilme, die ihre visuelle Kraft stets durch sorgfältig komponierte Einzelbilder entfalten. LUMAS Berlin – Nähe Ku’damm zeigt im Rahmen der Ausstellung Werner Herzog – Film Stills erstmals einige der größten Momente seines Oeuvres als limitierte Edition. Die ausgesuchten Film Stills stammen ausschließlich direkt vom 35-mm Original.

Eine Konstante im Werk des deutschen Regisseurs Werner Herzogs ist ohne Zweifel das unermüdliche Ausreizen von Grenzen. Zum Einen sind da die Geschichten der Außenseiterfiguren in seinen Filmen, die nicht selten das Menschenunmögliche möglich machen wollen, so etwa der Abenteurer Fitzcarraldo (Klaus Kinski), der im südamerikanischen Urwald ein Opernhaus errichten möchte. Zum Anderen ist es der Film selbst, durch den der Regisseur dem Zuschauer eine einzigartige Ausnahmeerfahrung ermöglicht. Das Ausloten der Grenzen von Körper und Geist findet sich in den oft hypnotischen Szenen, Momenten und Einstellungen wieder, die den Betrachter Teil werden lassen an einer tiefer gehenden Erfahrung, am Rande des Darstellbaren.


Kunst und Kultur: Kunst: Markus Lüpertz - Malen am Bildermehr

KunstKultur.gif

03. September 2010 – 18. Dezember 2010

Die Galerie Michael Werner präsentiert in Köln eine Auswahl von über 20 neuen Arbeiten von Markus Lüpertz, darunter vier großformatige Ölbilder aus jüngster Zeit. Mehr als die Hälfte der Werke kommt direkt aus dem Atelier des Künstlers und wird in der Ausstellung zum ersten Mal präsentiert.

Gegen allen Zeitgeist insistiert Markus Lüpertz beharrlich auf der Malerei als Malerei – denn ein Gemälde ist ein Gemälde und bleibt unter seiner Hand ein Gemälde. Ein Credo, das Lüpertz sein Malerleben lang besessen erneuert, um Bild um Bild die Malerei mit den Mittel der Malerei voranzutreiben. Jung und vital bleibt das Werden der Bilder in diesem nie ruhenden Prozess. So auch in den neuen Werken.


Kunst und Kultur: Kunst: Neuer Spielplan für die Museumskonzerte im Kunstmuseum Baden

KunstKultur.gif

Eine hochinteressante anspruchsvolle neue Konzertsaison versprechen die Museumskonzerte in der Reihe „Junge Pianisten Elite“ im Kunstmuseum Baden, die auch in der neuen Spielzeit wieder vom Kulturbüro Solingen unterstützt werden. Die jungen Künstler, die in der neuen Saison in dieser Konzertreihe auftreten, haben sich und ihr Können schon auf großen Konzertbühnen weltweit vorgestellt. Sie haben einige der wichtigsten internationalen Wettbewerbe gewonnen, werden von berühmten Musikerpersönlichkeiten gefördert und zählen in Expertenkreisen zu den großen Pianisten-Hoffnungen.

Das Eröffnungskonzert am 26. September ist den Geburtstagsjubilaren Chopin und Schumann gewidmet und wird von dem deutsch-usbekischen Pianisten Michail Lifits gestaltet, Gewinner des hochkarätigen Busoni-Wettbewerbs, der beim diesjährigen Klavierfestival Ruhr mit großem Erfolg in der Reihe „Die Besten der Besten“ auftrat.

Prädestiniert für ein „Spanisches Konzert“ ist die aus Barcelona stammende Alba Ventura, Schülerin der berühmten spanischen Pianistin Alicia de Larrocha, die sie mit spanischer Klaviermusik vertraut machte. In Verbindung mit der Goya-Ausstellung stellt sie am 24. Oktober temperamentvoll-melancholische Werke von Albéniz, Granados und de Falla vor.


Kunst und Kultur: Kunst: Santiago de Compostela – Görlitz – Kiew

KunstKultur.gif

Rollender Botschafter für die 3. Sächsische Landesausstellung unterwegs

Über 50 Städte und 4.500 Kilometer, quer durch Europa, wird das Via Mobil in den kommenden fünf Monaten als rollender Botschafter für die 3. Sächsische Landesausstellung unterwegs sein. Anfang Juni – ein Jahr vor Beginn der Landesausstellung mit dem Titel „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“ fiel in Görlitz der Startschuss für die internationale Werbetour. Das Via Mobil soll entlang seiner Tour von Sachsen und den Menschen in diesem Land erzählen – und so neugierig machen auf den Freistaat als Kultur- und Reiseland, als Wirtschafts- und Innovationszentrum und möglichst viele Menschen für die Landesausstellung interessieren.

Auf seiner Fahrt von Santiago de Compostela quer durch Frankreich und Deutschland nach Görlitz und dann weiter bis nach Kiew will die „mobile Ausstellung“ Geschichte und Zukunft der einst bedeutenden Handelsstraße vermitteln. Ab März des kommenden Jahres ist eine zweite Tour durch 50 Orte im Umkreis von bis zu 200 Kilometern rund um Görlitz geplant. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einer interaktiven Medienstation. Zum Begleitprogramm des Mobils gehören Vorträge und Diskussionsveranstaltungen vor Ort an den Haltepunkten. Dokumentarfilmer begleiten die Reise und halten ihre Reiseerlebnisse in einem Film fest, der ein modernes Bild der via regia und ihrer Geschichte zeichnen soll. Der Dokumentarfilm wird anschließend Teil der 3. Sächsischen Landesausstellung.


Kunst und Kultur: Kunst: OSRAM COLLECTION – Ein Querschnitt

KunstKultur.gif

26. Juli bis 19. November 2010

Mit Arbeiten von Katja Eckert, Yehuda Altmann, Helmut Geier, Heinrich Gartentor, Gabriele Basch, Petra Karadimas, Julia Kissina u.a.

Im Zentrum der neuen Ausstellung, die sich aus dem Sammlungsbestand des Unternehmens zusammensetzt, steht die Neuerwerbung „Echo“ der in Berlin lebenden Künstlerin Katja Eckert. Das Bildpaar ergänzt einen Sammlungschwerpunkt, der sich dem Dialog zwischen Malerei und Fotografie widmet. Hinter dem scheinbar medienspezifischen Thema verbergen sich unterschiedliche Ansätze der Annäherung an und Aneignung von Realität.

Katja Eckert: Ohne Titel (Echo), 2007. Digitale Zeichnung, Lambdaprint  134 x 100cm
Katja Eckert: Ohne Titel (Echo), 2007. Digitale Zeichnung, Lambdaprint 134 x 100cm


Kunst und Kultur: Kunst: JOSEPH BEUYS - Grafik und Multiples

KunstKultur.gif

Der Kunstverein “Talstrasse“ e.V. stellt im Zeitraum vom 24. Juni bis 29. August 2010, unter der Schirmherrschaft der Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt, das Werk von Joseph Beuys in seinen Räumen in Halle (Saale) vor.

Die Ausstellung zeigt am Beispiel des „erweiterten Kunstbegriffs“ von Joseph Beuys den Weg auf, den der Künstler, angefangen bei der Bewunderung der Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, über die eigene Erforschung des Räumlichen, hin zu einer neuen Form von „plastischen Prozess“ gegangen ist. Die Schau gibt mit ca. 108 ausgestellten Arbeiten Einblicke in das grafische Werk, stellt aber auch Objekte und Fotografien von Joseph Beuys vor. Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet.


Kunst und Kultur: Kunst: Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel

KunstKultur.gif

09. Juni bis 12. September 2010

Das Jüdische Museum München widmet sich in seinem Ausstellungsjahr dem Thema Fotografie im jüdischen Kontext. Dieser Jahresschwerpunkt, der mit früher Fotografie in Palästina begann und mit einer Ausstellung über Münchner Fotografen im Exil fortgesetzt wurde, in deren Mittelpunkt drei in München und nach ihrer Emigration in Palästina und Israel tätige Fotografen standen, findet mit einem Blick auf gegenwärtige Entwicklungen der Fotografie und Videokunst aus Israel in der Ausstellung Family Files. Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel seinen Abschluss.

Von der Beobachtung ausgehend, dass die eigene Familie bei vielen Künstlerinnen und Künstlern aus Israel in den Mittelpunkt ihrer Bildbetrachtungen rückt, haben die Kuratorinnen der Ausstellung, Ronit Eden (Amsterdam) und Galia Gur Zeev (Tel Aviv), sechzehn Künstler ausgewählt, die in sechzehn Familienalben Bilderzählungen vor dem Betrachter ausbreiten, die auf menschlichen und ästhetischen Bindungen, auf Erzählungen aus dem Familienleben, auf Ereignissen und Beziehungen innerhalb der Familie aufbauen. Die Bandbreite der Darstellungsformen reicht dabei von eindringlicher Dokumentation bis hin zu Fiktion. Family Files. Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel bietet so Einblicke in gegenwärtige Entwicklungen der Kunst aus Israel, die mit Bildern der persönlichen und kollektiven Erinnerung die politische und gesellschaftliche Situation des Landes widerspiegeln.


Kunst und Kultur: Kunst: Von Paris bis New York - L'Ensemble Médical begeistert

KunstKultur.gif

Als sich L'Ensemble Médical vor gut einem Jahr in erster Formation zusammenfand, ahnte niemand, welch rasanten Aufstieg das Ensemble in nur einem Jahr nehmen würde. Mittlerweile stehen Auslandstourneen zu den großen Kathedralen Frankreich's – Strasburger Münster und St. Eustache in Paris – sowie der berühmten Carnegie Hall in New York an. Darüberhinaus Konzerte in Münchens Herkulessaal und eine Einladung zu den Passauer Festspielen 2011, sowie zuletzt ein Auftritt vor mehreren tausend Besuchern beim Ökumenischen Kirchentag im Rahmen einer Bibellesung mit Bundestagsvizepräsident Dr. Thierse. Die Konzerte des Ensembles sind meist schon lange im voraus ausverkauft mit über 1000 Karten und begeistern besonders junge Leute.


Kunst und Kultur: Kunst: Kunstführungen während der Feiertage

KunstKultur.gif

Gemäldeausstellung zur „Schule der Neuen Prächtigkeit“ an der TU Berlin

 

Führungen durch die große Kunstausstellung „Die Schule der Neuen Prächtigkeit – der Blick zurück nach vorn“ wird es vom 25. bis 30.12.2009 jeweils um 16 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin geben. Der Kurator der Ausstellung, Manfred Giesler, führt durch die Ausstellung, die mit rund 70 Gemälden einen Einblick in das Schaffen der Künstler Johannes Grützke, Matthias Koeppel, Manfred Bluth und Karlheinz Ziegler gibt. Sie hatten sich Anfang der 70er Jahren in Berlin zur „Schule der Neuen Prächtigkeit“ zusammengeschlossen. Angesichts des seit etwa zehn Jahren nicht nur in Deutschland neu erwachten Interesses an figürlicher Malerei kann die „Schule“ als eine der bedeutendsten künstlerischen Bewegungen der Nachkriegszeit gelten, in der die (damals unzeitgemäße und marktfremde) Möglichkeit, gegenständlich zu malen, zum fröhlichen Programm erhoben, demonstriert und gelebt wurde.


Kunst und Kultur: Kunst: Forschungsprojekt

KunstKultur.gif

 

Die staatlichen und städtischen Museen in München starten zum 1. Juni 2009 ein von der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung in Berlin bundesweit erstmalig gefördertes Kooperationsprojekt mit dem Thema: Das Schicksal jüdischer Kunstsammler und Händler in München 1933-1945.Das Projekt wird bearbeitet von Dr. Vanessa-Maria Voigt, Autorin des Buches über die Sammlung Sprengel von 1934 bis 1945, zuletzt für die Stadt Hannover tätig, und Horst Kessler M.A., bekannt als Autor über Karl Haberstock und Provenienzforscher für die Kunstsammlungen und Museen der Stadt Augsburg. Die Projektleitung liegt bei Dr. Andrea Bambi, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Dr. Irene Netta, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums. Das Forschungsprojekt ist für voraussichtlich drei Jahre angelegt.