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Neues aus der Medizin: Forschung: Bayer erhält Zulassungsempfehlung für BAY 81-8973 zur Behandlung von Hämophilie

Veröffentlicht am Sonntag 20 Dezember 2015 09:41:44 von aschilke
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Der europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) hat heute die Empfehlung zur Zulassung für BAY 81-8973, den neuen unmodifizierten rekombinanten Faktor VIII von Bayer zur Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A, erteilt. BAY 81-8973 kann bei allen Altersgruppen angewendet werden. Die endgültige Entscheidung der Europäischen Kommission (EC) wird in den nächsten Wochen erwartet.

Hämophilie betrifft fast 400.000 Menschen weltweit. Die Krankheit äußert sich durch verlängerte oder spontane Blutungen, die insbesondere Muskeln, Gelenke oder innere Organe betreffen. In klinischen Studien zeigte BAY 81-8973 seine Wirksamkeit und Verträglichkeit bei einer zwei- bis dreimal wöchentlichen Prophylaxe- und Bedarfstherapie bei Patienten mit Hämophilie A.

"Bayer engagiert sich sehr im Bereich der Hämophilie, wie unsere aktuelle Produktentwicklung BAY 81-8973 und unser Entwicklungskandidat, der lang wirksame rekombinante Faktor VIII BAY 94-9027, sehr gut veranschaulichen", sagte Dr. Jörg Möller, Mitglied des Executive Committees von Bayer HealthCare und Leiter der Globalen Entwicklung. "Darüber hinaus verfolgen wir Forschungsansätze in einem frühen Stadium von Hämophilie wie den anti-TFPI-Antikörper."


Neues aus der Medizin: Forschung: Neue Erkenntnisse über die Entstehung der Alzheimer Krankheit

Veröffentlicht am Freitag 04 Dezember 2015 10:24:39 von aschilke
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Toxische Aβ-Peptide im Gehirn verringern kognitive Leistungskraft

Die häufigste altersabhängige neurodegenerative Erkrankung ist die Alzheimer-Krankheit. Dabei sterben langsam fortschreitend Nervenzellen im Gehirn ab. Etwa 70 Prozent aller weltweit 46 Millionen und deutschlandweit 1,6 Millionen Demenzerkrankungen werden durch die Alzheimer-Krankheit hervorgerufen. Die Mehrzahl der Demenzkranken sind 60 Jahre und älter. Da weltweit immer mehr alte Menschen leben, wird die Zahl der Erkrankungen weiter steigen. Die Betroffenen leiden zunehmend unter kognitiven Einschränkungen, die über den altersgemäßen Abbau der mentalen Fähigkeiten hinausgehen. Bislang gibt es für diese fortschreitende Hirnerkrankung weder eine Heilung, noch ist die Entstehung der Erkrankung vollständig verstanden. Wissenschaftler des Instituts für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz haben nun neue Erkenntnisse über die molekulare und biochemische Funktion der Blut-Hirn-Schranke bei der Entstehung der Alzheimer Krankheit gewonnen: Wenn die im Gehirn gebildeten Aβ-Peptide in Ermangelung eines geeigneten gerichteten Transports nicht aus dem Gehirn in die Blutbahn gelangen, dann aggregieren diese im Gehirn, werden toxisch und beeinträchtigen so die Lern- und Erinnerungsfähigkeit des Gehirns. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Clinical Investigations“ veröffentlicht.


Neues aus der Medizin: Forschung: Forscher finden neues Zecken-Bakterium im Fuchs

Veröffentlicht am Freitag 27 November 2015 10:38:25 von aschilke
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Potenziell zoonotischer Erreger womöglich auf Menschen übertragbar

Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien http://vetmeduni.ac.at haben in einem Rotfuchs aus Vorarlberg eine neue Form des Bakteriums Candidatus Neoehrlichia entdeckt. Der Erreger ist möglicherweise auch auf den Menschen übertragbar. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt "Parasites & Vectors" veröffentlicht.

Weitere Analysen erforderlich

Laut Forscher Adnan Hodzic und seinen Kollegen ist der neue Erreger genetisch zwischen den beiden bekannten Neoehrlichia-Formen angesiedelt. "Es benötigt weitere Untersuchungen, um das Bakterium genau systematisch einordnen zu können. Es steht jedoch fest, dass es sich um einen potenziell zoonotischen Erreger handeln könnte, der also vom Tier auf den Menschen übertragbar wäre. Wie sich eine Infektion auf den Menschen oder auf Haustiere auswirken könnte, wissen wir noch nicht", so Studienleiter Hans-Peter Führer.


Neues aus der Medizintechnik: Forschung: Dünnfilm-Sensor misst Blutfluss auf neue Weise

Veröffentlicht am Mittwoch 04 November 2015 10:48:24 von aschilke
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Körpertemperatur führt zu ganz individuellen Durchblutungswerten

Ein Team aus chinesischen und US-amerikanischen Forschungseinrichtungen hat die Entwicklung eines neuartigen Dünnfilm-Sensors bekannt gegeben, der auf der Haut angebracht wird und den Blutfluss misst. Die Forscher haben ihre Ergebnisse im renommierten Magazin "Science Advances" http://advances.sciencemag.org veröffentlicht.

Nicht-invasiv und live

Der weiche, dehnbare Sensor sieht aus wie ein kleines Tattoo und besteht aus Chrom, Kupfer sowie einer dünnen Silikonschicht. Er kann nicht-invasiv und in Echtzeit die Änderungen des Blutflusses unterhalb der Haut aufzeichnen, indem er minimale Schwankungen der Körpertemperatur und ihrer räumlichen Verteilung erfasst und mithilfe dieser Informationen Messwerte für die Durchblutung ermittelt. Metallische Kontakte am Sensor ermöglichen eine Schnittstelle für Daten- und Kommunikationselektronik.

Die Dünnfilm-Technologie wurde bereits an Freiwilligen getestet, die Sensoren an ihren Handgelenken trugen und ihre Ergebnisse mit Blutfluss-Messungen verglichen, die an den gleichen Testpersonen mit herkömmlichen Methoden durchgeführt worden waren. Fazit: Die erhobenen Messwerte beider Ansätze waren nahezu identisch.


Neues aus der Medizin: Forschung: Deutsche Herzstiftung fördert Fluglärmforschung

Veröffentlicht am Donnerstag 23 Juli 2015 10:43:09 von aschilke
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Mainzer Forscher untersuchen die Folgen wiederholter Beschallung durch Fluglärm auf die Gefäße

Simulierter Nachtfluglärm kann die Gefäßfunktion von gesunden Studienteilnehmern, insbesondere aber auch von herzkranken Patienten deutlich verschlechtern. Das ist das Ergebnis einer Lärmwirkungsstudie (FluG-Risiko) der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz aus dem Jahr 2014. Ein Forscherteam um den Kardiologen Dr. Frank Schmidt will jetzt in einer weiteren Studie der These nachgehen, dass sich Blutgefäße nicht an Lärm gewöhnen. Vielmehr deuten verschiedene Befunde darauf hin, dass die Gefäße gegenüber Schädigungen durch Lärm bei wiederholter Beschallung eher noch empfindlicher reagieren. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Studie über einen Zeitraum von 18 Monaten mit 55.000 Euro.

Die Erkenntnis, dass Fluglärm krank macht, ist nicht neu. Es ließ sich bereits zeigen, dass insbesondere Nachtfluglärm zu einem Mehr an Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck führt (vgl. Hansell et al. BMJ 2015 347:f543; Floud et al. Environ Health 2013 12:89; Greiser et al J Public Health 2007 15:327–337). Vorangegangene Studien konnten mittels statischer Analysen belegen, dass insbesondere bei den Probanden, die schon einmal Nachtfluglärmereignissen ausgesetzt waren – simuliert wurden einmal 30 und einmal 60 Überflüge pro Nacht –, die Verschlechterung der Gefäßfunktion bei der zweiten Exposition signifikant stärker ausfiel. „Dies deutet darauf hin, dass sich die Gefäße nicht an den Lärm gewöhnen. Vielmehr liegt der Verdacht nah, dass sie bei wiederholter Beschallung gegenüber Schädigungen durch Lärm noch empfindlicher werden. Dieser Verdacht muss allerdings noch in speziell auf diese Fragestellung ausgelegten Studien bestätigt werden“, sagt der Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel. Die neue Lärmwirkungsstudie unter der Leitung von Dr. Frank Schmidt aus der Forschungsgruppe der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik zielt deshalb darauf ab, den Nachweis zu erbringen, dass Gefäße bei wiederholter Lärmexposition sensibilisiert werden. Einen Antrag zur Förderung des Projektes hatte die Deutsche Herzstiftung genehmigt.

Montage: Peter Pulkowski


Neues aus der Medizin: Forschung: Heigl-Preis 2015 für den Forschungsverbund SOPHO-NET

Veröffentlicht am Freitag 22 Mai 2015 09:52:57 von aschilke
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Auszeichnung für Forschungsarbeit über soziale Angst

Für ihre Forschungsarbeiten zur sozialen Angst hat der Forschungsverbund ,,Social Phobia Psychotherapy Research Network" (SOPHO-NET) den renommierten Heigl-Preis 2015 erhalten. Die Mainzer Forscher Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel und PD Dr. Dipl.-Psych. Jörg Wiltink waren maßgeblich daran beteiligt, im Rahmen des Forschungsverbundes psychotherapeutische Verfahren zur Behandlung von sozialen Angststörungen zu untersuchen. Den mit 20.000 Euro höchstdotierten deutschen Preis für Psychotherapieforschung nahmen die Mitarbeiter des SOPHO-NET im Rahmen des diesjährigen Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) entgegen.

Die soziale Phobie zählt zu den unterdiagnostizierten und folglich auch unterbehandelten seelischen Erkrankungen. Mit dem Ziel, das Verständnis und die Behandlung der sozialen Phobie zu verbessern, haben sich 2006 verschiedene Forschungseinrichtungen Deutschlands im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell geförderten Forschungsverbund soziale Phobie (SOPHO-NET) zusammengeschlossen. Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz war an SOPHO-NET als Behandlungszentrum und mit eigenen Teilprojekten beteiligt. Die Mainzer Wissenschaftler untersuchten den Transfer der im Verbund gewonnenen Erkenntnisse in die ambulante Regelversorgung durch niedergelassenen Psychotherapeuten und die Wirkmechanismen der manualisierten psychodynamischen Psychotherapie der Sozialen Angststörung.


Neues aus der Medizin: Forschung: Gepflegt durchatmen: Langzeitbeatmete Patienten entwöhnen

Veröffentlicht am Freitag 17 April 2015 09:53:27 von aschilke
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Viele invasiv beatmete Patienten werden nicht oder nur sehr verzögert von der maschinellen Beatmung entwöhnt. In speziellen Weaningzentren kann die Mehrzahl der Betroffenen lernen, wieder selbstständig zu atmen. Eine 2014 in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) veröffentlichte Studie wertete exemplarisch die Daten eines Fachkrankenhauses aus: Etwa 71 Prozent der Patienten konnten hier entwöhnt werden. Für den Beitrag „Entwöhnung von der Langzeitbeatmung: Daten eines Weaningzentrums von 2007 bis 2011“ erhalten der Erstautor Dr. med. Thomas Barchfeld und seine Koautoren den diesjährigen DMW Walter Siegenthaler Preis.

Als Weaning bezeichnen Mediziner die Entwöhnung eines beatmeten Patienten vom Beatmungsgerät. In sogenannten Weaningzentren arbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Atemtherapeuten gemeinsam daran, den Betroffenen das selbstständige Atmen wieder zu ermöglichen. Oft ist die Atemmuskulatur geschwächt, so dass die Lungen nicht ausreichend belüftet werden. Darüber hinaus können Infektionen der Atemwege oder Wassereinlagerungen im Rippenspalt eine Spontanatmung verhindern.


Neues aus der Medizin: Forschung: DFG empfiehlt strukturierte Weiterbildungsprogramme für „Clinician Scientists“

Veröffentlicht am Dienstag 14 April 2015 11:06:36 von aschilke
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Wissenschaftlichen Nachwuchs in der Medizin motivieren und qualifizieren / Forschungs- und Facharztweiterbildung parallel ermöglichen

Wissenschaftlich tätige Medizinerinnen und Mediziner, sogenannte Clinician Scientists, sind für die klinische Forschung unverzichtbar. Um besonders während der Facharztweiterbildung für die wissenschaftliche Arbeit zu motivieren und zu qualifizieren, hat die Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen in der Klinischen Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den medizinischen Fakultäten nun ein größeres Angebot an strukturierten Clinician Scientist-Programmen empfohlen. „Wir brauchen für den wissenschaftlichen Nachwuchs attraktive, verlässliche und sichtbare Karrierewege sowie Anreize, die Forschung auch nach einer erfolgreichen Doktorarbeit weiterzuverfolgen“, betonte Professorin Dr. Leena Bruckner-Tuderman, Vorsitzende der Senatskommission und Vizepräsidentin der DFG, bei der Veröffentlichung der Empfehlungen. Die DFG unterstützt solche Programme schon heute im Rahmen ihrer bestehenden Förderinstrumente.

Das den medizinischen Fakultäten empfohlene Modell eines Clinician Scientist-Programms setzt in der zweiten Hälfte der Facharztweiterbildung an; es greift frühere Empfehlungen zu Karrierewegen für forschende Ärztinnen und Ärzte auf und orientiert sich an bewährten Programmen wie dem Friedrich-Luft-Programm der Berliner Charité. Das Programm stellt „geschützte Zeiten“ für die wissenschaftliche Qualifikation und Forschungstätigkeit sicher, die durch die Verdichtung der klinischen Tätigkeit zunehmend notwendig geworden sind, und es versteht sich als ein Modul in einem parallelen wissenschaftlichen und ärztlichen Karriereweg. „Die DFG empfiehlt den medizinischen Fakultäten eine stärkere Strukturierung der Forschungsweiterbildung qualifizierter Ärztinnen und Ärzte. Das Clinician Scientist-Programm soll sicherstellen, dass forschungsinteressierte Medizinerinnen und Mediziner sich sowohl klinisch weiterbilden als auch wissenschaftlich tätig sein können“, so Bruckner-Tuderman. Darüber hinaus adressiert sie, dass klinische Forschung auf allen Karrierestufen möglich sein und anerkannt werden muss: „Nur von Beginn an gut ausgebildete Clinician Scientists können klinische Forschung auf dem erforderlichen hohen Qualitätsniveau nachhaltig gewährleisten.“


Neues aus der Medizin: Forschung: Erfolg auf Droge? – Hirndoping in Studium und Beruf nimmt zu

Veröffentlicht am Freitag 10 April 2015 14:01:37 von aschilke
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Universitätsmedizin Mainz und Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersuchen Hintergründe für Konsum von leistungssteigernden Substanzen

Um belastbarer im Job zu sein, nehmen laut des aktuellen DAK-Gesundheitsreports immer mehr Beschäftigte in Deutschland verschreibungspflichtige Medikamente ein, ohne dass dafür eine medizinische Indikation vorliegt. Sie dopen ihr Gehirn mit Substanzen zur geistigen Leistungssteigerung, Bekämpfung von Nervosität oder zur Stimmungsverbesserung. Dieses sogenannte „Pharmakologische Neuroenhancement“ betreiben jedoch nicht Top-Manager in großem Umfang, sondern eher Beschäftigte mit einer einfachen Arbeit und einem unsicheren Arbeitsplatz. Doch wie kommt ein Mensch überhaupt auf die Idee, Medikamente oder Drogen einzunehmen, um mehr leisten zu können? Wo informieren sich die Konsumenten über die Substanzen? Welche Rolle spielen Ärzte und Apotheker beim Thema "Hirndoping"? Und welche die Medien? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Wissenschaftlicher der Johannes Gutenberg-Universität und der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts "Pharmakologisches Neuroenhancement - Zwischen planbarem Wissenstransfer und nicht intendierten Rückwirkungen". Ziel ist es, den Wissenstransfer systematisch zu untersuchen und hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Auswirkungen zu analysieren. Die Forschungsergebnisse sollen der Prävention von Hirndoping dienen. Für die Studie suchen die Forscher noch volljährige Teilnehmer, die bereits verschreibungspflichtige Medikamente und/oder illegale Drogen zum Hirndoping eingenommen haben, ohne dass dafür eine medizinische Indikation vorlag. Interessierte können sich per E-Mail melden an befragung-pne@uni-mainz.de.

Doping – ein Thema, das meist mit Leistungssport in Verbindung steht. Doch es dringt zunehmend auch in andere Lebensbereiche vor. Und zwar vor allem dort, wo es um die geistige Leistungsfähigkeit und die Verbesserung des emotionalen Befindens geht – also in Ausbildung und Beruf. Scheinbar nach dem Motto „Im Vergleich zu Ritalin ist Koffein kalter Kaffee“ greifen die Konsumenten nach verschreibungspflichtigen beziehungsweise illegalen Substanzen. In dem Glauben, dass diese ihre Leistung vermeintlich stärker steigern können, als die bis dato üblichen und legalen Mittel, unterschätzen sie die Gefahr von Nebenwirkungen und betreiben Hirndoping. Aber warum? Ist der Druck der Arbeitswelt und ihren Anforderungen Stand zu halten zu hoch? Hat sich die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Leistung geändert? Oder das Anspruchsniveau? Welche Ängste haben die Menschen? Was veranlasst sie, ihr Hirn zu dopen? Was wissen sie über die Möglichkeiten, aber auch über die Risiken des Hirndopings? Wie bekannt sind die Wege, sich derartige Substanzen zu verschaffen? Woher haben sie ihre Kenntnisse?


Neues aus der Medizintechnik: Forschung: Roche bringt Duplex-Test für Parvovirus B19 und Hepatitis A

Veröffentlicht am Montag 16 März 2015 10:01:17 von aschilke
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cobas® DPX-Testverfahren erhöht die Sicherheit von menschlichem Plasma und Plasmaprodukten

Roche hat heute die kommerzielle Verfügbarkeit des cobas® DPX-Tests zur Verwendung in den cobas® 6800/8800-Systemen bekanntgegeben - eine Erweiterung des Funktionsmenüs der neuesten Molekulardiagnostik-Plattformen von Roche mit Spender-Screeningtests der nächsten Generation. Der cobas® DPX-Test ist ein PCR Duplex-Testverfahren in Echtzeit für den Parvovirus B19 (B19V) und den Hepatitis A-Virus (HAV) in menschlichem Plasma. Der Einsatz von Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAT) zur Entdeckung dieser viralen Ziele ist ein wichtiger Schritt, um für die Sicherheit von Blut- und Plasmaprodukten zu sorgen.

„Roche hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die breiteste Abdeckung und die effizientesten Blut- und Plasma-Screeningtests bereitzustellen, um für die Patienten die bestmögliche Sicherheit zu bieten", sagte Paul Brown, Leiter von Roche Molecular Diagnostics. „Die Einführung von cobas® DPX in die cobas® 6800/8800-Systeme ist ein entscheidender Schritt, um dieses Ziel zu erreichen, und sie ergänzt unsere derzeitigen Spender-Screeningtests zur Erkennung von HIV, HCV, HBV, WNV und HEV."


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