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Neues aus der Medizintechnik: Forschung: Erhöhen CTs im Kindesalter das Krebsrisiko?

Veröffentlicht am Donnerstag 12 März 2015 11:34:26 von aschilke
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Universitätsmedizin Mainz veröffentlicht Studie zu möglichen Folgen von Computertomografie-Untersuchungen

Laut Studien aus Großbritannien, Australien und Taiwan erhöhen Computertomografie-Untersuchungen im Kindesalter das Risiko später an Krebs zu erkranken. Ob dieser Zusammenhang auch in Deutschland festzustellen ist, hat das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz zusammen mit dem Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS untersucht. Die Studie widmet sich der konkreten Frage, ob Kinder, die mindestens eine diagnostische CT-Untersuchung durchlaufen haben, häufiger an Leukämie oder einem Hirntumor erkranken als Kinder, die nicht mit diesem bildgebenden Verfahren untersucht wurden. Für beide Tumorarten gilt Strahlenexposition als Risikofaktor. Die Auswertung der Studiendaten ergab, dass 39 Kinder frühestens zwei Jahre nach dem ersten CT ein Tumorleiden entwickelt hatten. Die Forscher hatten theoretisch rund 21 Krebsfälle erwartet. Die Ergebnisse der sogenannten KiCT-Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Radiation and Environmental Biophysics“ publiziert.

Unter der Projektleitung von Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Leiterin des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen, und Dr. Lucian Krille (ebenfalls IMBEI) analysierten die Wissenschaftler für die Studie Daten von rund 45.000 Kindern im Alter bis 15 Jahren. Die Kinder waren zwischen 1980 und 2010 mindestens einmal mit einer Computertomografie (CT) diagnostisch untersucht worden und zum Zeitpunkt der CT-Untersuchung nicht an Krebs erkrankt. Die Besonderheit dieser deutschen multizentrischen Kohortenstudie liegt darin, dass die Forscher nicht nur das Deutsche Kinderkrebsregister (DKKR) als Datenbasis nutzten, sondern auch radiologische Befundtexte aus 20 Krankenhäusern auswerteten. Die Auswertung des Datenmaterials erfolgte einerseits hinsichtlich einer vergleichenden Darstellung der Krebsinzidenz (Häufigkeit von Neuerkrankungen) zwischen Kohorte und Allgemeinbevölkerung sowie anderseits der Krebsinzidenz in Abhängigkeit von der individuellen Dosis an Strahlenexposition. Ziel der Forscher war es, das Krebsrisiko bei einer niedrigen Strahlenbelastung von etwa 10- 50 mSv(Sievert) beziffern zu können, das durch den Kontakt mit ionisierender Strahlung bei Computertomografien entsteht.


Neues aus der Medizin: Forschung: Kaffeetrinker haben weniger verengte Herzarterien

Veröffentlicht am Donnerstag 12 März 2015 10:27:36 von aschilke
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25.000 Menschen untersucht - Forschungslage nach wie vor ambivalent

Das Trinken einiger Tassen Kaffee pro Tag hilft laut einer Studie des Kangbuk Samsung Hospital http://www.kbsmc.co.kr , eine Verengung der Arterien zu verhindern. Dieser Umstand gilt als Risikofaktor für Herzerkrankungen. Die Forscher untersuchten über 25.000 männliche und weibliche Arbeitnehmer, an deren Arbeitsplatz Routineuntersuchungen durchgeführt wurden.

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Unterschiedliche Positionen

Angestellte, die zwischen drei und fünf Tassen Kaffee am Tag tranken, verfügten weniger wahrscheinlich über frühe Anzeichen einer Herzerkrankung. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin "Heart" http://bmj.co/1vWZbv4 veröffentlicht. Damit ist die Diskussion erneut eröffnet, ob Kaffee gut für das Herz ist oder nicht.

 


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Forschung: 30 Jahre Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG

Veröffentlicht am Mittwoch 11 März 2015 09:17:59 von aschilke
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Kolloquium und Fest zum Jubiläum eines wichtigen Forschungsförderpreises in Deutschland

Einen besonderen Grund zur Freude hat in diesem Jahr die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und mit ihr die Wissenschaft in Deutschland: Das Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG besteht 2015 seit 30 Jahren. In seinem Rahmen wird seit 1986 alljährlich der Leibniz-Preis von der DFG verliehen. Drei Wochen nach der Verleihung der diesjährigen Leibniz-Preise feiert die Forschungsförderorganisation und zentrale Selbstverwaltungsorganisation für die Wissenschaft in Deutschland das Leibniz-Jubiläum nun auf gleich doppelte Weise: Am 25. März stehen in Bonn ein Festkolloquium und ein Leibniz-Fest auf dem Programm.

„Einigen wenigen Spitzenforschern viel Geld auch ohne Anträge fest zusagen, vielleicht in Form eines Preises“ – es war der damalige DFG-Präsident Professor Dr. Eugen Seibold, der so ein sichtbares Zeichen für die Förderung von herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland setzen wollte. Seibolds Initiative fand Anklang: 1985 führten der Bund und die Länder das Leibniz-Programm ein und beauftragten die DFG mit seiner Durchführung.


Neues aus der Medizintechnik: Forschung: Philips und UC Irvine entwickeln Standards zur Früherkennung von Brustkrebs

Veröffentlicht am Samstag 07 März 2015 09:52:26 von aschilke
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Studie wird die klinische Genauigkeit von spektraler Bildgebungstechnologie mit niedriger Strahlendosis zur Messung der Brustdichte bestimmen und hat Potenzial, Genauigkeit von Krebserkennung zu steigern und Patienten mit Rüstzeug für Gesundheitspflege auszustatten

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) gab eine Zusammenarbeit mit der University of California, Irvine, bekannt, in der untersucht wird, wie die spektrale Bildgebung der Brust die Messung von dichtem Brustgewebe verbessern und Klinikern potenziell für eine präzisere Beurteilung des Brustkrebsrisikos und der Überwachung von Veränderungen über längere Zeiträume dienen kann. Die Studie vertraut auf die Mammographie-Spektralbildgebung MicroDose SI von Philips. Die Technologie wurde entwickelt, um den wachsenden Bedenken innerhalb der Branche zur geringeren Diagnosesicherheit der Mammographieverfahren bei dichtgewebigen Brüsten Rechnung zu tragen. MicroDose SI gehört zum Lösungsangebot von Philips in der diagnostischen Bildgebung, das darauf ausgelegt ist, die Qualität der Bildgebung für eine sichere Diagnostik bei niedriger Dosis zu verbessern.

Royal Philips. (PRNewsFoto/Royal Philips)


Neues aus der Medizin: Forschung: „DFG bewegt" – neue Mediathek der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist online

Veröffentlicht am Freitag 06 März 2015 11:04:38 von aschilke
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Portal bündelt Live-Mitschnitte, Filmtagebücher und historische Filme aus der Wissenschaft

Mit einer eigenen Mediathek bündelt und erweitert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihr audio-visuelles Informationsangebot rund um Wissenschaft. „DFG bewegt", die Mediathek der DFG ist ab sofort unter mediathek.dfg.de online. Sie bietet über 800 Filme und Audiodateien in deutscher und englischer Sprache über DFG-geförderte Forschung und die DFG selbst. Das Spektrum der Beiträge reicht von historischen „Schätzchen" über Interviews und Mitschnitte, beispielsweise der Vorträge aus der Reihe „exkurs – Einblicke in die Welt der Wissenschaft", bis hin zu den Filmen der Portale „Terra Digitalis" und „DFG Science TV" oder dem Videoportal zur Exzellenzinitiative. Die jüngsten Filme stellen die Preisträger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises 2015 vor und wurden bei der diesjährigen Verleihung der Leibniz-Preise am 3. März in Berlin erstmals gezeigt.


Neues aus der Medizin: Forschung: Mainzer Zellbiologen gehen Funktion von Goliath-Rezeptor auf den Grund

Veröffentlicht am Freitag 06 Februar 2015 09:33:05 von aschilke
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Arbeitsweise und Rolle des Rezeptors VLGR1 soll auch im Hinblick auf mögliche Therapieansätze für das Usher-Syndrom erforscht werden

Im Rahmen einer neuen Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) werden Zellbiologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Funktionsweise des größten Rezeptors unseres Körpers, des sogenannten „Very Large G protein-coupled Receptor-1“ (VLGR1), untersuchen. Der Gigant ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der zu der bislang wenig untersuchten Familie der Adhäsions-GPCRs zählt. Während die Funktion klassischer GPCRs bereits recht gut verstanden ist, ist über die Mechanismen, wie in dieser Rezeptorklasse die Adhäsionseigenschaften mit der Aktivierung integriert werden, bisher weit weniger bekannt.

Die neue Forschergruppe „Elucidation of Adhesion-GPCR signaling“, deren Einrichtung die DFG im Herbst genehmigt hatte, konzentriert sich auf die Analyse von Struktur und Funktion von Adhäsions-GPCRs. Daran beteiligt sind Wissenschaftler der Universitäten in Würzburg (Sprecher Dr. Tobias Langenhan), Leipzig, Erlangen-Nürnberg, Mainz und Amsterdam.


Neues aus der Medizin: Forschung: Ein Botenstoff des Immunsystems vermittelt die Reparatur von Nervenzellen

Veröffentlicht am Donnerstag 22 Januar 2015 11:24:48 von aschilke
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Mainzer Wissenschaftler entdecken neuen Schutzmechanismus nach Schädigung des Nervensystems

Wissenschaftler der Forschungszentren Translationale Neurowissenschaften (FTN) und Immuntherapie (FZI) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben gemeinsam mit amerikanischen Kollegen der University of Virginia einen neuen Mechanismus identifiziert, der die Reparatur von Nervenzellen nach einer Schädigung des Zentralen Nervensystems vermittelt. Eine Schlüsselrolle kommt hierbei dem sogenannten Interleukin 4 (IL-4) zu, einem Botenstoff des Immunsystems, der von T-Zellen produziert wird. Die Arbeit der Mainzer Wissenschaftler wurde heute online in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht.

Eine Schädigung des Zentralen Nervensystems (ZNS) – durch Unfälle oder fortschreitende neurodegenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose – hat oft weitreichende Auswirkungen. Gleichwohl existieren Schutzmechanismen, die eine gewisse Regeneration des Nervengewebes ermöglichen. Welche Rolle T-Zellen, also bestimmte Zellen des Immunsystems, in diesem Szenario und bei der Reparatur des Nervensystems spielen, ist Gegenstand aktueller Diskussionen in der Fachwelt.


Neues aus der Medizin: Forschung: Bislang unbekannte Population regulatorischer T-Zellen entdeckt

Veröffentlicht am Mittwoch 21 Januar 2015 14:31:34 von aschilke
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Neu identifizierter T-Zell-Typ begünstigt die Entstehung von Asthma / Publikation in Nature Immunology

T-Zellen gelten als Dirigenten des Immunsystems. Sie erkennen eindringende Krankheitserreger durch deren Fremdproteine und orchestrieren eine angemessene Abwehrreaktion. Da dies in seltenen Fällen zu überschießenden Immunantworten führen kann, gibt es sogenannte regulatorische T-Zellen (Treg-Zellen), die genau solche übersteigerten Immunreaktionen verhindern. Eine bislang unbekannte Subpopulation regulatorischer T-Zellen haben Wissenschaftler des Forschungszentrums für Immuntherapie (FZI) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz um Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp entdeckt. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass dieser Treg-Zell-Typ die Entstehung und Manifestation des allergischen Asthmas nicht verhindert, sondern eher begünstigt. Das legt für Prof. Bopp und seine Kollegen den Schluss nah: Das verstärkte Auftreten solcher Treg-Zellen ist ein einfach zu bestimmender diagnostischer „Marker“ für diese allergische Erkrankung. Ihre Entdeckung veröffentlichten Bopp und seine Kollegen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Immunology“.

Das menschliche Immunsystem erkennt potentiell gesundheitsschädigende Eindringlinge, neutralisiert diese zielgerichtet und entsorgt sie. In gesunden Menschen führt der Kontakt mit Allergie-auslösenden Stoffen über die Schleimhäute der Lunge zur Aktivierung sogenannter regulatorischer T-Zellen (Treg-Zellen). Diese Treg -Zellen sind in der Lage, aktiv die Entstehung einer Allergie zu verhindern.


Neues aus der Medizin: Forschung: Zwei Millionen Euro zur Erforschung von Osteoporose

Veröffentlicht am Dienstag 20 Januar 2015 14:36:35 von aschilke
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Bundesministerium für Bildung und Forschung und Forschungsagentur ANR fördern Kooperation von UMG und UKE mit französischen Wissenschaftlern mit 1,8 Millionen Euro über drei Jahre.

Ein deutsch-französisches Forschungsvorhaben zu Osteoporose erhält Fördergelder in Höhe von 1,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der französischen Forschungsagentur „Agence nationale de la recherche“ (ANR). Sprecher des Forscherteams ist Prof. Dr. Steven Johnsen, Leiter der Arbeitsgruppe Translationale Krebsforschung in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Wissenschaftler am Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB). Neben Prof. Johnsen wirken an dem Forschungsvorhaben mit Prof. Dr. Dr. Eric Hesse, Leiter Forschung der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), sowie die französischen Wissenschaftler Dr. Valerie Ge-offroy von der Universität Paris Diderot und Assistant Prof. Dr. Morgane Thomas-Chollier vom Institut de Biologie de l’Ecole normale supérieure in Paris. Die deutsch-französische Wissenschaftskooperation mit dem Titel iBONE (Integrative Biologie von osteoanabolen Netzwerken im Epigenom) hat zum Ziel, neue Ansätze für Therapien der Knochenerkrankung Osteoporose zu erforschen. Über einen Zeitraum von drei Jahren finanziert das BMBF die deutschen, das ANR die französischen Arbeitsgruppen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des bi-nationalen Programms „Epigenomik von Volkskrankheiten und altersbedingten Erkrankungen“, das Kooperationen von deut-schen und französischen Forschern unterstützt.

 


Neues aus der Medizin: Forschung: Wissenschaftliche Studie belegt - Dorithricin® ist wirksam gegen Viren!

Veröffentlicht am Mittwoch 07 Januar 2015 14:30:15 von aschilke
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Eine optimale Halsschmerztherapie zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Halsschmerzen, sondern am besten auch die Erreger (Bakterien und Viren) be-kämpft. In einer neuen wissenschaftlichen Studie (submitted) konnte jetzt gezeigt werden, dass Do-rithricin®-Tabletten (in vitro) auch gegen unterschiedliche Viren (HRV14, RSV, FluA) antivirale Effek-te aufweisen. Mit Dorithricin® steht Ihnen eine bewährte und sichere Halsschmerztherapie, mehrfach klinisch belegt, aus drei Wirkstoffen zur ganzheitlichen Behandlung von Halsschmerzen und Schluckbeschwerden für die ganze Familie zur Verfügung. Hierbei ist insbesondere die Natursub-stanz Tyrothricin zu nennen. Es handelt sich um ein anti-infektiv wirksames kationisches Peptid, für das bisher bei den für Halsschmerzen relevanten Bakterien keine Resistenzen beobachtet wurden. Tyrothricin zeichnet sich zudem durch lokal immunstimulierende Eigenschaften aus. Frühzeitig ein-genommen unterstützt Dorithricin® so die körpereigene Abwehr im Kampf gegen die Erreger von Halsschmerzen.

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Dorithricin® – die richtige Empfehlung, wenn Halsschmerzen und Erreger gleichzeitig schnell und nachhaltig bekämpft werden sollen.

www.dorithricin.de.


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