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Neues aus der Medizin: Forschung: Bio-Marker verbessern Voraussage des akuten Nierenschadens bei Herzschwäche-Pati

Veröffentlicht am Donnerstag 30 September 2010 11:27:11 von aschilke
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Aufgrund aktueller Daten muss angenommen werden, dass neue Biomarker die Voraussage des akuten Nierenschadens bei Herzinsuffizienz (HI)-Patienten deutlich verbessern können“, so Professor Dr. Günter Breithardt (Münster) auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC; 28. August bis 1. September) in Stockholm.

Die enge Wechselwirkung zwischen Herz- und Nierenfunktion gewinnt zunehmend an Bedeutung. Prof. Breithardt: „Es ist heute zum Beispiel nachgewiesen, dass HI-Patienten, die bei Eintritt ins Krankenhaus eine eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen, ein signifikant erhöhtes Sterblichkeits-Risiko aufweisen. Darüber hinaus ist der akute Nierenschaden eine häufige Komplikation in der Behandlung der akuten HI. Ungefähr 20 bis 40 Prozent aller Patienten, die aufgrund einer akuten HI hospitalisiert werden, erleiden im Krankenhaus einen akuten Nierenschaden. Dieser geht mit einem signifikant erhöhten Krankenhausaufenthalt, Behandlungskosten und Sterblichkeit einher.“


Neues aus der Medizin: Forschung: Neue Nanomaterialien in der Medizin

Veröffentlicht am Sonntag 19 September 2010 15:29:03 von aschilke
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30 Experten aus Forschung und Anwendung nutzen Synergieeffekte beim bundesweiten Arbeitskreis

Die Nanotechnologie gelangt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und ermöglicht die Gewinnung neuer Erkenntnisse und Innovationen in zahlreichen Branchen. Auch in der Medizin gibt es für die Wissenschaft rund um die „kleinsten Strukturen“ ein hohes Maß an Einsatzmöglichkeiten. Dies u. a. im Bereich neuer Diagnostika, Medikamente für verschiedene Therapieverfahren, diverser Implantate oder auch medizinischer Instru-mente.

Auf der Basis dieses enormen Potenzials lud die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE) am 24. August 2010 zum bundesweiten Arbeitskreis „AK Neue Nanomaterialien in der Medizin“ ein.


Neues aus der Medizin: Forschung: Studie untersucht erstmals allergisches Potenzial von Wein

Veröffentlicht am Samstag 04 September 2010 12:25:46 von aschilke
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Universität verschickt 4.000 Fragebögen an Einwohner in Mainz – Häufigkeit von Weinallergien bislang völlig unbekannt

Allergien sind auf dem Vormarsch, aber was genau die Ursachen für diese Zunahme sind, ist nicht eindeutig geklärt. Auslöser sind oft Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse oder Milch. Zum ersten Mal überhaupt untersucht nun eine Studie, ob und in welchem Ausmaß auch Wein eine allergische Reaktion auslösen kann. Dazu schreibt die Johannes Gutenberg-Universität 4.000 Einwohner der Stadt Mainz an und bittet sie um ihre Mitarbeit bei der Beantwortung eines Fragebogens für die Weinallergie-Studie. „Wir betreten damit absolutes Neuland, weil bisher noch nirgends auf der Welt wissenschaftlich untersucht wurde, wie häufig eine solche Allergie unter der Bevölkerung vorkommt“, sagt Univ.-Prof. Dr. Heinz Decker vom Institut für Molekulare Biophysik. Die Studie soll Aufschluss über das tatsächliche Ausmaß von Weinallergien liefern, ist gleichzeitig aber auch ein weiterer Akzent in der Weinforschung am Standort Mainz – ein Gebiet, auf dem die Universität Mainz sich zunehmend etabliert. Die aktuelle Studie wird von der Stiftung Innovation des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.


Alternative Medizin: Forschung: Aktuelle Studie: Reizdarm lässt sich lindern

Veröffentlicht am Samstag 28 August 2010 10:13:40 von aschilke
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Flohsamen, Pfefferminzöl und Hypnose können helfen

Manche haben Schmerzen und Krämpfe im Unterleib, andere Verstopfung oder Durchfall, oder auch Blähungen und Völlegefühl. Ein Reizdarmsyndrom kann zu sehr unterschiedlichen Beschwerden führen. Obwohl die Darmerkrankung recht häufig ist, sind Behandlungen zur Linderung erst in den letzten Jahren besser erforscht worden.

Gegen Reizdarm kann Pfefferminzöl in konzentrierter Form helfen. Quelle: Henrik G. Vogel/pixelio.de

Wie es zum Reizdarmsyndrom kommt, ist bisher nicht bekannt. Die Darmerkrankung tritt meist bei Menschen zwischen 35 und 50 Jahren auf. In dieser Altersgruppe sind etwa ein bis zwei von zehn Personen betroffen. Es kann immer noch passieren, dass Menschen mit Reizdarmsyndrom nicht ernst genommen werden, weil man ihr Problem für reine Kopfsache hält“, erklärt Professor Dr. med. Peter Sawicki, der Leiter des IQWiG. „Doch auch wenn Stress die Probleme verstärken kann, ist das Reizdarmsyndrom eine Darmerkrankung. Sie kann starke Beschwerden verursachen, die das tägliche Leben beeinträchtigen und seelisch sehr belastend sind.“


Neues aus der Medizin: Forschung: Junge Göttinger Medizinerin erhält Junior-Forschungspreis

Veröffentlicht am Samstag 28 August 2010 10:09:20 von aschilke
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Junior-Forschungspreis 2010 der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) für Göttinger Medizinerin Dr. Ingrid Muth.

Dr. Ingrid Muth, Assistenzärztin in der Abteilung Neurologie der Universitätsmedizin Göttingen, hat für ihre Grundlagenforschung zur so genannten sporadischen Einschlusskörpermyositis (sporadic Inclusion Body Myositis; sIBM) den Junior-Preis 2010 der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) erhalten.

DGM Junior-Forschungspreis 2010 für Dr. Ingrid Muth. Foto: privat


Neues aus der Medizin: Forschung: Mainzer Neurobiologen identifizieren und lokalisieren Transportmoleküle in Zelle

Veröffentlicht am Donnerstag 26 August 2010 10:34:35 von aschilke
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Cargo-Verkehr im Zellfortsatz: IFT-Moleküle transportieren Frachtgut an Ort und Stelle

Vor knapp zehn Jahren war die generell wichtige sensorische Funktion von Zilien bei der Kommunikation einer Zelle mit ihrer Umwelt noch unbekannt, heute werden Defekte von Zilien für zahlreiche Krankheiten verantwortlich gemacht. Zilien sind kleine, haarähnliche Fortsätze an der Oberfläche von Zellen, die häufig zu deren Fortbewegung beitragen. So sind Zilien für den Eitransport im Eileiter zuständig, Zilien in der Luftröhre helfen beim Abtransport von Schleim und Fremdpartikeln, können bei Rauchern aber verkleben und ihre Funktion einbüßen. Zilien übernehmen auch wichtige sensorische Aufgaben: In der Niere messen sie den Flüssigkeitsstrom und die Zusammensetzung des Sekrets durch das dortige Kanalsystem und im Auge wird in den Fotorezeptoren mit Zilien Licht detektiert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Ziliendefekte multimodale Funktionsstörungen zur Folge haben. So bedingen sie beispielsweise bei Patienten mit Usher-Syndrom die angeborene Taub-Blindheit. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun Schlüsselproteine charakterisiert und erstmals subzellulär lokalisiert, die den gerichteten molekularen Transport innerhalb von Zilien bewerkstelligen und daher für die Ausbildung und Funktion einer Zilie wesentlich sind. Darüber hinaus nehmen diese Proteine auch noch an ganz anderen Stellen wichtige Transportfunktionen ein, wie eine kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Cell Biology veröffentlichte Studie der Mainzer Forscher ergab.

Zilien oder Flimmerhärchen finden sich fast überall im Körper, nicht nur auf den Oberflächen von Epithelen, der obersten Zellschicht von Haut und Schleimhaut. "In den letzten Jahren hat man mehr und mehr entdeckt, dass eigentlich jede Zelle eine Zilie ausbilden kann", erklärt Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum vom Institut für Zoologie der JGU. "Wir riechen mit Zilien, wir sehen mit Zilien und mit Zilien kann die Zelle das Milieu, in dem sie lebt, sensorisch erfassen." Störungen der Zilienfunktion führen zu Ziliopathien, worunter völlig unterschiedliche Krankheiten fallen wie Mehrfingrigkeit, Erblindung, Nierendefekte oder Zwergwuchs. "Weil Zilien so wichtig sind, ist bei einem Defekt häufig der gesamte Organismus beeinträchtigt", so Wolfrum.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Forschung: APEIRON FÜR BEDEUTENDSTEN EUROPÄISCHEN BIOTECHPREIS NOMINIERT

Veröffentlicht am Montag 16 August 2010 14:53:49 von aschilke
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Das Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron Biologics AG wurde als einer von drei Finalisten für den European Biotechnica Award nominiert. Der von der Deutschen Messe AG im Rahmen der Branchen-Leitmesse Biotechnica vergebene Award gilt als wichtigster Biotechpreis in Europa. Apeiron ist der einzige Finalist ohne bisherige Börsennotierung. Das Unternehmen erweckte bereits im Jänner 2010 die Aufmerksamkeit der Branche. Damals gelang dem Unternehmen mit GlaxoSmithKline (GSK) der Abschluss eines Lizenzvertrags über EUR 236 Mio. für die Rechte am Leadprodukt APN01.

Das in Wien ansässige Biotech-Unternehmen Apeiron Biologics AG bestätigte heute, dass es zusammen mit zwei Mitbewerbern für die Finalistenrunde des European Biotechnica Awards nominiert wurde. Der Award zeichnet Unternehmen der Biotechnologie und Life Sciences aus, die sich durch innovative Produkte und Services sowie damit verbundene Konzepte und Geschäftsideen in der Branche hervorgetan haben. Vergeben wird der Preis von der Deutschen Messe AG als prominenter Auftakt zur Leitmesse Biotechnica, die dieses Jahr vom fünften bis siebten Oktober in Hannover stattfinden wird.

EREIGNISREICHES JAHR
Erst vor sechs Monaten wurde für das Leadprodukt APN01 zur Behandlung des akuten Lungenversagens (ARDS) ein Lizenzvertrag über rund EUR 236 Mio. abgeschlossen. Diese Vereinbarung mit GlaxoSmithKline (GSK) ist ein Ausgangspunkt für die Erweiterung der Entwicklungspipeline des Unternehmens im Bereich biologischer und immunologischer Krebstherapien. Dazu Dr. Hans Loibner, CEO der Apeiron: "Der Lizenzdeal mit GSK hat substantiell dazu beigetragen, die Finanzgrundlage von Apeiron weiter zu stärken. Somit sind wir nun in der Lage unsere Pipeline sowohl durch in-house entwickelte Projekte als auch durch Einlizenzierungen reiferer klinischer Projekte zu diversifizieren. Die Nominierung durch die Jury des European Biotechnica Awards bestätigt uns - sowie auch potenziellen Lizenzpartnern - den Weg, den Apeiron damit eingeschlagen hat. Natürlich freuen wir uns sehr über diese Nominierung!"


Neues aus der Medizin: Forschung: Innovative Forschungsarbeiten mit Boehringer Ingelheim-Preis 2010 ausgezeichnet

Veröffentlicht am Montag 26 Juli 2010 12:17:38 von aschilke
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Spitzenleistungen im Bereich der Hautkrebs- und Darmkrebsforschung mit je 10.000 Euro prämiert

Die Ärzte Priv.-Doz. Dr. Andrea Tüttenberg und Priv.-Doz. Dr. Martin Götz sind die Preisträger des Boehringer Ingelheim-Preises 2010. Bei einer Feierstunde haben die beiden Wissenschaftler der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die mit je 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am Mittwoch entgegen genommen. Tüttenberg beeindruckte die Fachjury, indem sie darlegte, wie sich schwarzer Hautkrebs durch individuell entwickelte Impfstoffe erfolgreich bekämpfen lässt. Götz erhält den Preis, weil er ein Verfahren entwickelte, das die Suche nach Darmkrebs vereinfacht.

„Wir brauchen solche engagierten Vollblutwissenschaftler, die durch exzellente Forschung in ihren jeweiligen Bereichen neue Perspektiven aufzeigen“, unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban. „Vor dem Hintergrund, dass die Universitätsmedizin Mainz ihren Forschungsschwerpunkt Immunologie künftig weiter stärken will, ist es wichtig, Forscher in ihren Reihen zu haben, die beispielsweise wie Frau Dr. Tüttenberg neue Wege bei der Immuntherapie von Tumorpatienten beschreiten.“ Nach Ansicht von Urban hat die wissenschaftliche Arbeit von Priv.-Doz. Dr. Andrea Tüttenberg „Entwicklung /Optimierung einer effizienten DC-basierten Vakzinierung von Patienten mit Malignem Melanom“ nicht nur einen hohen Stellenwert für die theoretische Grundlagenforschung. Vielmehr lasse sie einen besonders klaren klinischen Bezug erkennen und erfüllt damit ein entscheidendes Kriterium für den Preis.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Forschung: Brain-Computer-Interface ermöglicht Koma-Patienten wieder zu kommunizieren

Veröffentlicht am Freitag 25 Juni 2010 12:19:28 von aschilke
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ENS 2010: 3.000 Neurolog/-innen tagen in Berlin

Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Steuerung von Computern durch Gedanken eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Koma-Patient/-innen korrekt zu diagnostizieren und mit ihnen zu kommunizieren. Das berichteten belgische Forscher/-innen heute auf dem Meeting der Europäischen Neurologen-Gesellschaft in Berlin. Das ist schon angesichts der schwierigen Abgrenzung zwischen Koma, Wachkoma und minimalem Bewusstsein ein wichtiger Fortschritt. Die neuen Technologien werfen auch neue ethische Fragen zum Thema aktive und passive Sterbehilfe auf.

„Es erfordert sehr viel Erfahrung, um den Bewusstseinszustand von Koma-Patient/-innen eindeutig zu diagnostizieren, zumal mit der Zuordnung auch heikle ethische Fragen verbunden sind. Innovative Technologien wie das Brain-Computer-Interface erlauben uns jetzt eine bessere Möglichkeit der Diagnose, ob bei Koma-Patient/-innen noch ein Bewusstsein vorhanden ist, und wie stark es ausgeprägt ist, aber ermöglichen erstmals auch eine Kommunikation mit Betroffenen“, sagte Prof. Gustave Moonen (Lüttich, Belgien) heute auf der Jahrestagung der Europäischen Neurologischen Gesellschaft (ENS) in Berlin. Mehr als 3.000 Expert/-innen aus aller Welt diskutieren derzeit aktuelle Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Neurologie. Eine korrekte Abgrenzung von beeinträchtigten Bewusstseinszuständen zählt nach wie vor zu den großen Herausforderungen dieses medizinischen Fachgebiets. „Neue Studien zeigen, dass etwa vierzig Prozent der Patient/-innen, bei denen ein Wachkoma diagnostiziert wurde, bei genauerer Untersuchung doch Anzeichen von Bewusstsein aufweisen“, so Prof. Moonen.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Forschung: Merck Serono unterstützt tatkräftig die MS-Forschung

Veröffentlicht am Donnerstag 17 Juni 2010 11:10:25 von aschilke
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Merck Serono, eine Sparte der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, gab heute bekannt, dass auf der vom 19. bis 23. Juni in Berlin stattfindenden 20. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Neurologie (European Neurological Society, ENS), Daten zum Multiple-Sklerose-Portfolio des Unternehmens präsentiert werden. Der Schwerpunkt der vorgestellten Daten liegt auf Rebif® (Interferon beta-1a), einer Basistherapie der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS), RebiSmart™, einer elektronischen Applikationshilfe zur Selbstinjektion von Rebif® (in den USA derzeit nicht zugelassen), sowie Cladribin-Tabletten, einer in der Entwicklung befindlichen oralen Therapie der schubförmigen MS, die sich zur Zeit im Zulassungsverfahren befindet.

„Mit der Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten engagiert sich Merck Serolangfristig für Patienten mit Multipler Sklerose“, erklärte Dr. Bernhard Kirschbaum, Leiter der weltweiten Forschung und Entwicklung bei Merck Serono. „Die bei der bevorstehenden ENS-Tagung präsentierten Daten erweitern unser Verständnis der klinischen Wirkungen von Rebif® und von Cladribin-Tabletten. Sie unterstreichen unser Engagement, die Multiple-Sklerose-Forschung voranzubringen und Behandlungsformen bereit zu stellen, die den individuellen Bedürfnissen der an Multipler Sklerose erkrankten Menschen entsprechen.“


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