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Neues aus der Medizin: Forschung: Studie weist deutlichen Erfolg von Verhaltenstherapie bei Depressionen nach

Veröffentlicht am Mittwoch 09 Juni 2010 00:47:45 von aschilke
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Poliklinische Institutsambulanz für Psychotherapie untersucht Therapieeffekte bei depressiven Patienten unter naturalistischen Bedingungen

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie können in jeder Lebensphase auftreten und sowohl Kinder und Jugendliche als auch alte Menschen ereilen. Mit einer Verhaltenstherapie sind depressive Störungen jedoch recht gut zu behandeln. Dass Psychotherapie bei Depressionen tatsächlich erfolgreich ist und in welchem Grad, haben Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nun für die Routineversorgung nachgewiesen. Aus Forschungsstudien unter kontrollierten Bedingungen war bisher schon bekannt, dass die verhaltenstherapeutische Behandlung depressiver Störungen äußerst wirksam ist. In der Fachwelt bestanden jedoch Zweifel, ob sich die Ergebnisse aus den Forschungstherapien auch auf Routinetherapien im normalen Praxisalltag übertragen lassen. „Wir können zeigen, dass die Verhaltenstherapie auch hier eindeutig hilfreich ist“, teilt Dipl.-Psych. Amrei Schindler von der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit. „Die Ergebnisse der sogenannten RCT-Studien werden jedoch nicht ganz erreicht.“


Neues aus der Medizin: Forschung: Kassenpatienten genauso zufrieden wie Privatpatienten - Berlin ist die Ausnahme

Veröffentlicht am Donnerstag 03 Juni 2010 00:06:36 von aschilke
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Gesetzlich Versicherte sind mit den deutschen Medizinern genauso zufrieden wie Privatpatienten. Große Ausnahme: Die Patienten in Berlin. Diese und weitere Ergebnisse ermittelte eine aktuelle Studie des Arztbewertungsportals jameda.de. Ausgewertet wurden über 30.000 Beurteilungen der jameda.de-Nutzer.

Die eigene Gesundheit ist das wertvollste Gut jedes Menschen. Daher ist die Wahl des passenden Arztes und der passenden Krankenkasse sehr wichtig. Häufig wird in diesem Zusammenhang von einer "Zwei-Klassen-Gesellschaft" gesprochen. Doch machen deutsche Ärzte tatsächlich einen Unterschied in der Behandlung von Kassen- und Privatpatienten? Eine Auswertung von über 30.000 Bewertungen auf jameda.de gibt Auskunft.


Neues aus der Medizin: Forschung: Kein erkennbar erhöhtes Hirntumorrisiko durch mobiles Telefonieren

Veröffentlicht am Dienstag 18 Mai 2010 09:46:52 von aschilke
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Interphone ist die bisher größte Fall-Kontrollstudie zum Thema Handys und Krebsrisiko. Von einer durchschnittlichen Handynutzung, so das Ergebnis, geht keine Gefahr aus. Im Hinblick auf Handy-Nutzer, die besonders häufig telefonieren, sind die Resultate unklar.

Mobiltelefone (Handys) und Schnurlostelefone senden beim Telefonieren hochfrequente elektromagnetische Felder aus. Zum Schutz der Bevölkerung gibt es Grenzwerte, unterhalb derer nach derzeitigem Wissen keine Gesundheitsschäden zu erwarten sind. Nicht zuletzt auf Grund der rapiden Verbreitung des Mobilfunks werden jedoch immer wieder Befürchtungen über mögliche Risiken laut.

Deshalb begannen im Jahr 2000 Forscher in acht europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweden) sowie in Australien, Israel, Japan, Kanada und Neuseeland mit einer gemeinsamen Studie, die von der „International Agency for Research on Cancer (IARC)“ in Lyon koordiniert wurde. Diese sogenannte InterphoneStudie sollte mit epidemiologischen Methoden mögliche Gesundheitsrisiken aufspüren. Weil Handys und Schnurlostelefone direkt an den Kopf gehalten werden, wollte man in erster Linie untersuchen, ob die Nutzung von Handys die Entwicklung von Hirntumoren (Gliomen und Meningeomen) bei Erwachsenen fördert(1).


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Forschung: Gates Stiftung finanziert 78 innovative Gesundheitsprojekte

Veröffentlicht am Montag 10 Mai 2010 17:40:42 von aschilke
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Forscher in 18 Ländern entwickeln Strategien zur Diagnose und Verhinderung von Infektionskrankheiten und einer Verbesserung der Familiengesundheit

Die Bill & Melinda Gates Foundation gab heute bekannt, dass sie im Rahmen der aktuellen Runde ihres Förderprogramms „Grand Challenges Explorations“ weltweit 78 Forschungsprojekte mit je 100.000 US-Dollar unterstützen wird. Neben der Entwicklung eines Handy-Mikroskops zur Malariadiagnose befinden sich unter den geförderten Projekten die Erforschung des Einsatzes von fleischfressenden Pflanzen, um von Insekten übertragene Krankheiten zu reduzieren, sowie die Entwicklung von Nanopartikeln zur Freisetzung von Impfstoffen beim Kontakt mit menschlichem Schweiß. Insgesamt werden mit den Fördergeldern Forschungsprojekte in 18 Ländern auf sechs Kontinenten unterstützt.

„Grand Challenges Explorations bringt immer wieder einzigartige und kreative Ideen hervor, um globale Gesundheitsprobleme in Angriff zu nehmen“ erklärt Dr. Tachi Yamada, Präsident des Weltgesundheitsprogramms der Gates Stiftung. „Wir sind davon überzeugt, dass einige dieser Ideen zu neuen Innovationen und letztendlich zu Lösungen führen, die Leben retten werden.“


Neues aus der Medizin: Forschung: Beschleunigte Entwicklung von Multiple-Sklerose-Medikamenten

Veröffentlicht am Mittwoch 05 Mai 2010 14:21:47 von aschilke
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Merck Serono und Fast Forward vergeben Fördermittel in Höhe von fast 1.5 Millionen US-Dollar zur beschleunigten Entwicklung innovativer Arzneimittel für Wiederherstellung und Schutz des Nervensystems bei MS

 

Merck Serono, eine Sparte der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, und Fast Forward, LLC, eine von der US-amerikanischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft zur Beschleunigung von Forschungsansätzen zu neuen oder verbesserten Therapien gegründete gemeinnützige Organisation, gaben heute die ersten vier Empfänger von Fördermitteln bekannt, mit denen das Fortschreiten der Multiple-Sklerose-(MS)-Forschung in gemeinsam festgelegten erfolgversprechenden Bereichen forciert werden soll. Die Fördermittel belaufen sich auf ingesamt fast 1.5 Millionen US-Dollar. Zwei Förderpreise entfallen auf Entwicklungsprojekte, die gewinnorientierten Unternehmungen offen stehen, zwei entfallen auf innovative Projekte, die Forschern an Universitäten und Unternehmungen im Gründungsstadium offen stehen. Merck Serono und Fast Forward bereiten gegenwärtig die Auschreibung zur Einreichung von Vorschlägen für die in der nächsten Runde dank dieser Zusammenarbeit zu vergebenden Fördermittel vor. (weitere Informationen: www.nationalmssociety.org/fast-forward/index.aspx)


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Forschung: Mainzer Psychologin erhält Forschungspreis

Veröffentlicht am Sonntag 25 April 2010 15:05:54 von aschilke
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Dr. Heike Spaderna vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Herz- und Lungentransplantation den mit 12.000 US-Dollar dotierten Nursing and Social Science Research Award erhalten. Der Preis wird alljährlich von der International Society for Heart and Lung Transplantation vergeben. Spaderna konnte die Auszeichnung am 24. April beim Jahreskongress der Fachgesellschaft in Chicago entgegennehmen.

Dr. Heike Spaderna ist seit 1997 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig und leitet die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte prospektive Studie „Warten auf ein neues Herz“. Sie führt die Studie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gerdi Weidner, Professorin an der San Francisco State University und DFG-Mercator-Gastprofessorin an der Universität Mainz, und der Eurotransplant International Foundation durch. Ziel dieser Studie ist es, die psychosozialen und verhaltenstypischen Patientenmerkmale zu identifizieren, die während der Wartezeit auf eine Transplantation neben dem medizinischen Risiko die Prognose beeinflussen. Wie Spaderna zeigt, haben Patienten, die auf eine Organspende warten, ein erhöhtes Risiko nach einem Jahr verstorben oder wegen gesundheitlicher Verschlechterung von der Warteliste abgemeldet worden zu sein, wenn sie bereits zu Beginn ihrer Wartezeit unter depressiven Symptomen litten und sozial isoliert waren. Patienten ohne diese Risikofaktoren haben dagegen eine größere Chance, wegen gesundheitlicher Verbesserung von der Warteliste abgemeldet zu werden.


Neues aus der Medizin: Forschung: Bayer-Engagement zur Prävention arterieller Thrombosen:

Veröffentlicht am Montag 31 August 2009 13:03:50 von aschilke
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Bayer schließt Patientenrekrutierung für große Phase-III-Studie mit Rivaroxaban (ROCKET AF) ab ROCKET-AF-Studie vergleicht Rivaroxaban und Warfarin in der Prävention von Schlaganfällen und weiteren arteriellen Embolien bei Patienten mit Vorhofflimmern / Bayer Schering Pharma unterstützt Thrombosis Research Institut bei Start des globalen epidemiologischen GARFIELD-Registers bei Patienten mit Vorhofflimmern / "Fast-Track-Status" für ATLAS-ACS-TIMI-51-Studie mit Rivaroxaban in der Sekundärprophylaxe von akutem Koronarsyndrom bestätigt medizinischen Bedarf

Bayer Schering Pharma hat die Patientenrekrutierung in die ROCKET-AF-Studie (Rivaroxaban Once daily oral direct Factor Xa inhibition Compared with vitamin K antagonism for prevention of stroke and Embolism Trial in Atrial Fibrillation) der Phase III erfolgreich abgeschlossen. In der ROCKET-AF-Studie wird die Wirksamkeit und Sicherheit von 20mg Rivaroxaban (Xarelto®) - einem neuartigen, einmal täglich als Tablette einzunehmenden Faktor-Xa-Hemmer - in der Prävention von Schlaganfällen und weiteren arteriellen Embolien bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) im Vergleich mit Warfarin, einem Vitamin-K-Antagonisten, in adaptierter Dosis untersucht.


Neues aus der Medizin: Forschung: ratiopharm erhält „positive opinion“ für Epoetin

Veröffentlicht am Dienstag 28 Juli 2009 11:02:21 von aschilke
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ratiopharm hat von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA am 24. Juli 2009 die positive opinion für Epoetin erhalten. Damit hat ratiopharm nach der erfolgreichen Markteinführung des Biosimilars Filgrastim im Herbst 2008 mit Epoetin in Kürze bereits das zweite biotechnologische Produkt auf dem Markt. „Für die ratiopharm Gruppe ist der Markt der Biopharmazeutika der Markt der Zukunft. Mit Epoetin kommt innerhalb eines Jahres bereits das zweite Biotech- Präparat von ratiopharm. Das beweist, welches Know-How sich die ratiopharm Gruppe in diesem wichtigen Zukunftsmarkt auf dem Gebiet der Entwicklung und der Herstellung erarbeitet hat“, so Oliver Windholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der ratiopharm Gruppe.


Neues aus der Medizin: Forschung: Froscheier für Migräne-Forschung

Veröffentlicht am Samstag 18 Juli 2009 12:48:40 von aschilke
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Wissenschaftler der TU Berlin enträtseln die molekularen Grundlagen des vererbbaren Kopfschmerzes

Unsere Damen leben im Keller“, sagt Prof. Dr. Thomas Friedrich. Elisabeth scheint das nicht weiter zu stören. Die grüne Lady dümpelt in ihrem Becken herum und kuschelt mit den anderen Mädels. „’Xenopus laevis’ neigt zur Haufenbildung“, kommentiert der Leiter der Arbeitsgruppe, die TU-intern scherzhaft die „Fröschkönige“ genannt wird. Prof. Friedrich und seine Arbeitsgruppe erforschen im Max-Volmer-Laboratorium für Biophysikalische Chemie der Technischen Universität Berlin molekulare Grundlagen des vererbbaren Migräne-Typs FHM2. Die Frosch-Damen spenden den Wissenschaftlern dafür ihre Ovarien.

„Molekularbiologen haben schon vor einigen Jahren nachgewiesen, dass einige erbliche Formen von Migräne auf Mutationen in den Genen zurückzuführen sind. Diese stellen die Informationen für den Aufbau bestimmter Ionenkanäle oder Ionentransporter bereit“, berichtet Prof. Friedrich. Zu den Migräneformen zähle die dominant vererbte Familiäre Hemiplegische Migräne (FHM), eine Erkrankung, bei der der typische Migräne-Kopfschmerz von halbseitigen Lähmungen begleitet wird. „Der Schmerz entsteht dann, wenn sich im Gehirn die Gefäße erweitern, weil plötzlich mehr Blut einströmt“, sagt der Forscher. Ursache dafür sei die gestörte Aktivität neuronaler Ionenkanäle oder Ionentransporter (Enzyme), verursacht durch eine Mutation der Gene, die für diese Enzyme codieren. Friedrich und sein Team befassen sich konkret mit der katalytischen Untereinheit der menschlichen Na+/K+-ATPase.


Neues aus der Medizin: Forschung: Magenverträglichkeit von Aspirin positiv bewertet

Veröffentlicht am Freitag 17 Juli 2009 10:11:36 von aschilke
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Wirksamkeit und Verträglichkeit machen Aspirin zu einem empfehlenswerten Analgetikum für die Selbstmedikation

Eine aktuelle Metaanalyse bestätigt erneut die gute Gesamt- und insbesondere Magenverträglichkeit des Aspirin-Wirkstoffs Acetylsalicylsäure bei der Anwendung in typischen OTC-Indikationen. Die Analyse umfasst die gepoolten Daten von neun randomisierten Doppelblindstudien, in denen die Verträglichkeit von 1000 mg Aspirin zur Behandlung von akuten Migräneattacken, Spannungskopfschmerzen sowie Zahnschmerzen beurteilt wurde. Diese Art der Untersuchung wird von der Cochrane Collaboration, einem internationalen Netzwerk aus Wissenschaftlern und Ärzten, mit der höchsten Evidenzklasse bewertet. Bei der Auswertung der von den Patienten genannten unerwünschten Ereignisse als auch der tatsächlichen Nebenwirkungen zeigte sich dabei ein nur geringer Unterschied zwischen Acetylsalicylsäure und Placebo. Die aktuelle Analyse zeigt, dass es für generalisierte Bedenken bezüglich der gastrointestinalen Verträglichkeit von Acetylsalicylsäure keine auf Studiendaten basierende Rationale gibt. Der britische Neurologe Timothy J. Steiner vom Imperial College London, Schmerzexperte und Erstautor der aktuellen Publikation, schlägt daher vor, sich bei der Frage, ob Acetylsalicylsäure oder Paracetamol bei der Behandlung akuter Schmerzen der Vorzug gegeben wird, mehr an der Wirksamkeit der Substanzen zu orientieren.


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