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Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Kinder- und Jugendmedizin: Hilfe für Kinder drogenkranker Eltern

Veröffentlicht am Donnerstag 07 Mai 2015 09:42:19 von aschilke
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Kinderchirurgen fordern verbesserte Kinderschutzstrukturen an Kliniken

7. wissenschaftliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin vom 8. bis 9. Mai 2015 in Dresden Schwerpunktthema: Kinder in drogenbelasteten Familien

Hierzulande leben etwa 2,6 Millionen Kinder in Familien mit einem suchtkranken Elternteil – geschätzte 30 000 von ihnen haben drogenabhängige Eltern. Diese Kinder sind gefährdet, seelisch, psychisch und sozial Schaden zu nehmen, später selbst an einer Sucht zu erkranken oder auch Opfer von physischer Gewalt zu werden. Kinderchirurgen kommen mit diesen Kindern in Kontakt, etwa wenn sie ein verletztes Kind behandeln – und sollten dann Hilfestellungen im Sinne des Kindes einleiten. Jedoch mangelt es in vielen Krankenhäusern an geeigneten Strukturen, die sich dieser Familienproblematik annehmen könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) fordert deshalb deutschlandweit interdisziplinäre Kompetenzstrukturen für den Kinderschutz in und um Kinderkliniken. Die DGKCH macht dies deutlich anlässlich der 7. wissenschaftlichen Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin vom 8. bis 9. Mai 2015 in Dresden.

Immer mehr Menschen in Deutschland greifen zu gefährlichen künstlichen Drogen wie Crystal Meth oder Legal Highs. Drei Prozent mehr als im Jahr zuvor starben 2014 an ihrem Drogenkonsum, wie Bundeskriminalamt und Bundesregierung soeben berichteten. Dies wirkt sich auch auf Kinder aus: „Wir beobachten im Umfeld unserer kleinen Patienten einen zunehmenden Missbrauch von Drogen, gerade in jungen Familien, bei Schwangeren und Heranwachsenden“, sagt Tagungspräsidentin Frauke Schwier, Kinderchirurgin am Universitätsklinikum Dresden. Dieses Jahr stehen Kinder in drogenbelasteten Familien im Zentrum der Veranstaltung „Hier bedarf es - ähnlich wie bei den anderen Suchterkrankungen - rascher Hilfe: Denn diese Kinder sind nicht nur in großer Gefahr, selbst eine Suchtproblematik oder andere Störungen zu entwickeln, häufig wachsen sie auch ohne Fürsorge auf, sind vereinsamt und in ihrer Entwicklung massiv beeinträchtigt.“


Neues aus der Medizin: Kinder- und Jugendmedizin: Von Geburt an rückengesund

Veröffentlicht am Samstag 18 April 2015 10:00:29 von aschilke
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Babyschalen mit besonderer Liegefunktion

Schon für die erste Fahrt mit dem Baby vom Krankenhaus nach Hause benötigt man eine Babyschale. Die Auswahl scheint unendlich. Für was soll man sich entscheiden? Einfach soll sie sein – einfach im Auto zu installieren und auch auf dem Kinderwagen. Richtig soll sie sein – richtig gut für das Kind, damit es entspannt und gesund darin liegt. Sicher soll sie sein – sicher, damit dem kleinen Sonnenschein im Falle des Falles nichts passiert.

Doch immer wieder kritisieren Hebammen und Kinderärzte herkömmliche Babyschalen. Sie warnen davor, Neugeborene und Kleinkinder zu lange in der Babyschale zu lassen. Dennoch ist es für die Eltern auch wichtig, mobil zu sein. Wie soll man die frischgebackenen Großeltern besuchen, wenn sie nicht gerade ums Eck wohnen?


Neues aus der Medizin: Kinder- und Jugendmedizin: Erforschung von Zusammenhängen zwischen Kinderdemenz und Altersdemenz

Veröffentlicht am Mittwoch 25 Februar 2015 14:00:50 von aschilke
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Dorit & Alexander Otto Stiftung und NCL-Stiftung unterstützen Erforschung von Kinderdemenz

„Honig im Kopf“ ist ein aktueller Kinofilm zum Thema Demenz. Diese noch immer nicht vollständig erforschte Krankheit tritt nicht nur bei Senioren, sondern auch schon im Kindesalter auf. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung und die NCL-Stiftung, beide in Hamburg ansässig, ermöglichen daher die Schaffung einer Doktorandenstelle, um den Zusammenhang zwischen Kinderdemenz „Neuronale Ceroid Lipofuszinose“ (NCL) und Altersdemenz „Alzheimer“ zu entschlüsseln.

Die Forschergruppe um PD Dr. Guido Hermey am Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH) hat herausgefunden, dass das NCL-Protein CLN3 mit einem anderen Membranprotein interagiert, das bisher nur im Zusammenhang mit Altersdemenzen bekannt war. Die nun mit Unterstützung der beiden Stiftungen startende Doktorarbeit soll diese Wechselwirkung erforschen und neue Erkenntnisse liefern. Es wird somit die Überschneidung zwischen einer seltenen Erkrankung und einer „Volkskrankheit“ aufgedeckt.

Dr. Guido Hermey und sein Team hoffen, Erkenntnisse über die Interaktionspartner von CLN3 zu gewinnen, die in der klinischen Praxis nutzbar sind und eine medizinische Therapie ermöglichen. Um die finanziellen Mittel für das Forschungsprojekt bereitstellen zu können, kooperiert die NCL-Stiftung mit der Dorit & Alexander Otto Stiftung. Wenn sich die Erkenntnisse von Dr. Guido Hermey und seinem Team bestätigen, dass ein biologischer Zusammenhang zwischen Alzheimer und dieser Form von NCL besteht, könnte das die NCL-Forschung beflügeln.


Herbst und Winter: Kinder- und Jugendmedizin: Wie Kinderunfälle auf Schnee und Eis vermieden werden können

Veröffentlicht am Freitag 13 Februar 2015 10:04:10 von aschilke
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Gefährlicher Winterspaß

Das schöne Schneewetter in Teilen Deutschlands lockt derzeit viele Familien auf Rodel- und Schlittschuhbahnen oder Skipisten. Die Kinder packen ihren Schlitten und die Schlittschuhe aus oder versuchen sich auf Skiern oder mit trendigen Wintersportarten wie Snowboard oder Snowkiting. Doch dabei überschätzen die jungen Sportler oft ihre Fähigkeiten hinsichtlich Tempo und anderer Gefahren. So kann der Spaß schnell mit einem gebrochenen Arm in der Notaufnahme enden. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) gibt Tipps, wie Familien ohne Unfälle den Winterspaß genießen können.

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Im Winter verletzen sich Kinder und Jugendliche besonders oft an Kopf und Hand, oder brechen sich den Unterschenkel. Häufig kommen die jungen Patienten auch mit schmerzhaft überdehnten Bändern, verletzten Knien oder Sprunggelenken in die Notaufnahme. Die Unfallursachen sind meist die erhöhte Risikobereitschaft bei Jugendlichen sowie Fahrfehler und Kollisionen durch unterschätzte Geschwindigkeiten. „Zwei Drittel aller Wintersportunfälle ereignen sich nachmittags. Dann lassen nämlich Konzentration und Kraft nach“, erklärt Dr. med. Tobias Schuster, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) und Chefarzt der Klinik für Kinderchirurgie am Klinikum Augsburg. Er rät Eltern dazu, dafür zu sorgen, dass die Kinder ihre „Kraftakkus“ immer wieder aufladen, zum Beispiel durch Pausen und kleine Snacks.


Veröffentlicht am Sonntag 07 Dezember 2014 13:28:17 von aschilke
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5. „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2014

Am 7. Dezember 2014 startet „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ zum fünften Mal den Aktionstag „Tag des brandverletzten Kindes“. In ganz Deutschland (und erstmalig auch in der Schweiz) finden Aktionen statt. Bundesliga-Fußballspieler Ömer Toprak übernimmt die Patenschaft für den Aktionstag.

Auf Gefahrenquellen aufmerksam machen und zeigen, wie wichtig es ist, dass Eltern sich die Gefahren im häuslichen Umfeld bewusst machen, ist eines der Anliegen des „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Nur Eltern, die die Gefahren kennen, können ihre Kinder schützen. Mit einer kindgerechten, gesicherten Umgebung lassen sich viele Unfälle vermeiden.


Neues aus der Medizin: Kinder- und Jugendmedizin: Kindern helfen bildhafte Vorstellungen beim Trainieren von Entspannung

Veröffentlicht am Samstag 06 Dezember 2014 12:46:04 von aschilke
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Spielerisch einen gesunden Umgang mit Stress erlernen

Das Erlernen von Entspannungstraining kann bereits im Kindesalter eine Haltung der Ruhe und Gelassenheit fördern und Kinder stabilisieren. Je früher Menschen diese Haltungen einüben, desto nachhaltiger können sie Teil der Persönlichkeit werden. „Es ist sinnvoll, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen, die von bleibender Bedeutung sind, schon früh zu vermitteln“, rät Dr. Ingo Spitczok von Brisinski vom Vorstand des Berufsverbands für Kinder? und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. (BKJPP). „Ein gesunder Umgang mit Stress und Anspannung kann zudem ein Stück weit vor späterem Fehlverhalten wie beispielsweise Alkoholmissbrauch oder psychosomatischen Erkrankungen bewahren.“ Spannungszustände können sich bei Kindern in Form von Aggressivität, Ängsten, Konzentrationsschwächen, Unruhe und Nervosität zeigen. Daneben sind auch körperliche Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen möglich.

Das Erlernen von Entspannungstraining kann bereits im Kindesalter eine Haltung der Ruhe und Gelassenheit fördern und Kinder stabilisieren. Stephanie Hofschlaeger  / www.pixelio.de.de
Das Erlernen von Entspannungstraining kann bereits im Kindesalter eine Haltung der Ruhe und Gelassenheit fördern und Kinder stabilisieren. Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de


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