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Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Vitaros® HEXAL® – Eine Kurzvorstellung

Veröffentlicht am Montag 27 April 2015 11:42:11 von aschilke
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Von Dr. Axel-Jürg Potempa

In der Behandlung der erektilen Dysfunktion sind PDE-5-Inhibitoren bisher weit verbreitet. Jedoch sind sie in ihrer Wirksamkeit begrenzt, mit Nebenwirkungen verbunden und für viele Patienten aufgrund anderer Erkrankungen oder Medikamentenwechselwirkungen kontraindiziert.

Die Abbruchquote bei den PDE-5-Hemmern ist hoch: Nach knapp zweieinhalb Jahren führt nur noch rund die Hälfte aller Patienten die Therapie fort.1 Für den Abbruch werden folgende Gründe angeführt: „Die Therapie wirkt nicht oder nicht zuverlässig“, sagen 59 Prozent der Befragten. 42 Prozent begründeten ihren Abbruch damit, dass ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. Nebenwirkungen waren bei 26 Prozent der Grund des Abbruchs.2 Hinzu kommt, dass PDE-5-Hemmer nicht bei schwerer ED wirken. Ihr Einsatz ist ebenso wenig zielführend, wenn der Potenzverlust auf nervenschädigende Eingriffe im Beckenraum zurückzuführen ist. So führt die Prostatektomie nach Prostata-Karzinom sehr häufig zu einer ED, die nicht durch PDE-5-Hemmer therapiert werden kann. Alles in allem sind PDE-5- Hemmer nur für etwa die Hälfte der ED-Patienten eine erfolgversprechende Therapie-Option.3 Als alternativer Wirkstoff werden Alprostadil-Präparate (synthetisches Prostaglandin) eingesetzt. Sie wurden bisher über SKAT (Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie) oder MUSE (Medikamentöses urethrales System zur Erektion) in Schwellkörper oder Harnröhre injiziert bzw. eingeführt. Beide Applikationsformen stellen oft schmerzhafte Therapie-Optionen dar und sind beim Patienten nicht sehr beliebt.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Therapien für mehr gemeinsame Lebensqualität

Veröffentlicht am Montag 20 April 2015 11:36:05 von aschilke
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Von Dr. med. Axel-Jürg Potempa

Erektile Dysfunktion (ED) ist nicht nur ein Thema für Männer, die älter als 40 oder 50 sind. Sie kann in allen Altersstufen Auswirkungen auf die Lebensqualität und damit auch auf eine Partnerschaft haben.

Eine Studie1 an 439 ED-Patienten, die in einer italienischen Klinik ambulant Hilfe wegen einer neu aufgetretenen sexuellen Dysfunktion suchten, zeigte, dass 26 Prozent dieser Männer jünger als 40 war. Die Hälfte dieser Männer wies sogar eine schwere ED auf. Die MALES-Studie2 (Men’s Attitudes to Life Events and Sexuality) zeigte eine ED-Prävalenz von acht Prozent bei Männern im Alter von 20 bis 29 Jahren und von elf Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen.
ED und die Schwere der ED können einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität von Männern und ihren Partnerinnen haben.3 So wird eine nicht ausreichende Härte der Erektion sowohl von den Männern als auch von ihren Partnerinnen als nicht zufriedenstellend beschrieben.4 Außerdem wirkt sich die ED auf die psychosoziale Gesundheit der betroffenen Männer aus. So berichten Männer mit ED von Gefühlen wie Entmannung, Isolation und Depression. Diese Gefühle werden durch die soziale Stigmatisierung der ED verschärft.5


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Erektionsstörungen als Vorbote der koronaren Herzkrankheit

Veröffentlicht am Montag 13 April 2015 11:29:20 von aschilke
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Von Prof. Dr. med. Hans Hölschermann

Durchblutungsstörungen zählen zu den Hauptursachen einer erektilen Dysfunktion. Sind koronare Herzkrankheiten (KHK) und erektile Dysfunktion (ED) somit zwei Seiten einer Medaille? Einer Gefäßerkrankung? Dieser Aspekt wird – zumindest von den Kardiologen – viel zu wenig berücksichtigt.

Die ED wird noch nicht als mögliches Begleitsymptom koronarer Erkrankungen gesehen. Dabei weisen beide Erkrankungen zahlreiche Parallelen auf:

  • Sie haben die gleiche Ätiologie
  • Sie treten etwa im gleichen Alter auf (hohe Prävalenz bei 40- bis 70-Jährigen)
  • Inzidenz und Schwere beider Erkrankungen nehmen mit dem Alter zu
  • Beide Erkrankungen haben die gleichen Risikofaktoren

Die erektile Dysfunktion hängt in hohem Maße (bis zu 80 Prozent) von der Dilatation peniler Arterien ab. Dieses System verfügt kaum über Reserven. Der geringe Durchmesser der cavernösen Arterien sowie der verhältnismäßig hohe Gehalt an Endothelzellen und glatten Muskelzellen machen das penile Gefäßbett zu einem frühen und sensitiven Marker einer generalisierten Gefäßerkrankung.

Ursachen der erektilen Dysfunktion (ED)


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Erektile Dysfunktion ist heute behandelbar

Veröffentlicht am Montag 06 April 2015 11:18:00 von aschilke
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Von PD Dr. med. Tobias Jäger

52 Prozent aller Männer zwischen 40 und 70 Jahren leiden an einer erektilen Dysfunktion.1 Das ist das Ergebnis der Massachusetts Male Aging Study (MMAS). Es gibt verschiedene Ursachen hierfür, die immer abzuklären sind.

Was der Patient selbst in der Hand hat, ist die Begrenzung der Risikofaktoren, die durch einen ungesunden Lebensstil (Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen) für eine ED verantwortlich sein können. Eine wichtige Gruppe der ED-Patienten sind Männer nach radikaler Prostatektomie. Bei 25 bis 75 Prozent tritt eine postoperative ED auf. Neben den operativen Nervenschädigungen ist auch eine mangelnde Oxygenierung hierfür verantwortlich. Es kommt zum Verlust der glatten Muskelfasern und zur vermehrten Kollagenbildung und somit zur Fibrosierung der Schwellkörper. Laparoskopische, nervenschonende Operationen führen tendenziell zu geringeren Schädigungen.

Wichtig ist, nach jeder Prostata-Operation so früh wie möglich mit einem Erektionstraining anzufangen. Denn Erektionen müssen nach diesen traumatischen Eingriffen wieder erlernt werden. Dabei sollte ein Rehabilitationstraining der Schwellkörper- und Penismuskulatur so früh wie möglich beginnen. Hier sehe ich eine wichtige Einsatzmöglichkeit des topischen, schmerzfrei zu applizierenden Alprostadils.
Andere Ursachen für eine ED können kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Störungen des Lipid- und des Testosteronhaushalts sein. Erektile Dysfunktion ist also immer ein Symptom und keine Krankheit. Bei der Therapie gilt daher auch die auslösende Ursache zu behandeln. Darüber hinaus ist eine erfolgreiche symptomatische Behandlung möglich und auch sinnvoll.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Erektionsstörungen sind ein ernstzunehmendes Problem

Veröffentlicht am Mittwoch 01 April 2015 11:10:57 von aschilke
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Von Prof. Dr. med. Frank Sommer

Erektile Dysfunktion (ED) galt bis weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts als schwer therapiefähig oder sogar nicht heilbar. Wir mussten ihren Status als ernste Erkrankung in der Männergesundheit erst erkämpfen.

Hier drei Meilensteine in der revolutionären Entwicklung der ED-Therapie:
1983: Dr. Gilles Skey Brindley revolutionierte die Sexualmedizin 1983 auf dem amerikanischen Urologen-Kongress in Las Vegas. Dr. Brindley wählte eine sehr ungewöhnliche wissenschaftliche Präsentation. Er hatte durch skatten (SKAT: Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie) eine künstliche medikamentöse Erektion erzeugt und präsentierte sie dem wissenschaftlichen Publikum – sichtbar in seiner Jogginghose.
1998: Ein weiteres Highlight war die Einführung der blauen Wunderpille Viagra® im Jahr 1998. Wie ist man eigentlich auf diese Wunderpille gekommen? Durch Zufall! 1992 wurde eine klinische Untersuchung mit Viagra als Herzmedikament durchgeführt. Die meisten männlichen Studienteilnehmer weigerten sich nach Beendigung der Studie die Medikamente zurückzugeben. Auf Nachfrage der Studienbetreuer stellte sich dann heraus, dass die Männer von einer signifikant verbesserten Erektionsfähigkeit berichteten.
2014: Das dritte Highlight in der Therapie der erektilen Dysfunktion ist die Einführung eines topischen Alprostadil-Präparates. Mit Vitaros® HEXAL® gibt es nun die erste Möglichkeit, mit einer topisch aufzutragenden Creme Erektionen zu induzieren.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Sexuelle Funktionsstörungen des Mannes

Veröffentlicht am Sonntag 29 März 2015 10:43:50 von aschilke
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Gute Verträglichkeit und kultureller Background – wichtige Therapiefaktoren bei Erektiler Dysfunktion und Ejaculatio praecox

Zwei- statt eindimensional: Die Therapie sexueller Funktionsstörungen unterliegt derzeit einem Wandel. Wissenschaft und Behandler haben nicht mehr nur den Patienten im Blick, sondern beziehen zunehmend auch die Partnerin in Analyse und Therapie mit ein. Denn der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox, EP) und die Erektile Dysfunktion (ED) können große Auswirkungen auf Beziehungen haben, teilweise bis hin zum Beziehungsabbruch [1]. Die Therapieadhärenz ist daher für den Behandlungserfolg von zentraler Bedeutung und steht zudem in enger Verbindung mit einer guten Verträglichkeit. Aber auch kulturelle Faktoren können den Umgang mit sexuellen Funktionsstörungen beeinflussen [2]. Diese und weitere Themen standen im Mittelpunkt des Symposiums der Berlin-Chemie AG/Menarini auf dem 17. Kongress der European Society for Sexual Medicine (ESSM).

Das mit internationalen Experten besetzte Podium gab dabei Antworten auf die Frage nach dem männlichen und weiblichen Blickwinkel auf sexuelle Funktionsstörungen. Fokusthema der Diskussion zur Erektilen Dysfunktion war die Verträglichkeit von PDE-5- Hemmern. Sie gelten als Mittel der ersten Wahl in der Behandlung der Erektilen Dysfunktion [3]. Unter den bisher verfügbaren Therapieoptionen brachen jedoch bis zu über 50 % der Patienten die Behandlung ab [4]. Gründe hierfür sind unter anderem ein geringerer Effekt als erwartet und Nebenwirkungen [4].


Alternative Medizin: Sexualmedizin: Naturheilkundliche Alternativen bei unerfülltem Kinderwunsch

Veröffentlicht am Samstag 24 September 2011 14:03:41 von aschilke
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Psychischer Stress selten Ursache für Fruchtbarkeitsstörung

Für viele Paare gehören Kinder selbstverständlich zur Partnerschaft und zum gemeinsamen Leben dazu. Doch immer öfter bleibt der Kinderwunsch unerfüllt. Ein Grund hierfür ist, dass Frauen in Deutschland immer später schwanger werden – und mit dem Alter die Empfängnisfähigkeit deutlich abnimmt. Allerdings liegt nur in 30-40 % der Fälle die Ursache ausschließlich bei der Frau. Ebenso häufig liegt das Problem allein beim Mann und bei 20-30 % aller Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sind sogar beide Partner von Fruchtbarkeitsstörungen betroffen.

„Daher sollten möglichst von Anfang an beide Partner in die Kinderwunschbehandlung mit eingebunden werden.“, so Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard, die viele Jahre die Naturheilkunde-Ambulanz der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg leitete. Wichtig sei es zunächst vor allem, die vielschichtigen Ursachen der Fruchtbarkeitsstörung zu ergründen. Dafür reichten die üblichen schulmedizinischen Untersuchungen oft nicht aus. Hinter einer Fruchtbarkeitsstörung können z.B. auch Belastungen mit Schwermetallen und anderen Umweltgiften, Giften von Bakterien und Viren, Allergien oder einer Übersäuerung stecken. Rein schulmedizinisch wäre die Suche nach all diesen Aspekten zu komplex, um sie ausschließlich mit Labortests und ähnlichen Verfahren durchzuführen. Hier kann die Naturheilkunde z.B. mit dem kinesiologischen Armmuskeltest weiterhelfen und erste wertvolle Hinweise auf Störungen liefern.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Patientenpräferenz für Tadalafil in der ED * -Therapie

Veröffentlicht am Montag 05 September 2011 12:41:19 von aschilke
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Wunsch nach natürlicher und spontaner Sexualität ausschlaggebend

Welche Gründe können für Patienten ausschlaggebend sein, sich für ein Präparat zur Behandlung einer Erektilen Dysfunktion (ED) zu entscheiden? Diese Frage steht im Zentrum einer aktuellen Metaanalyse von Morales et al. 1 , die kürzlich beim siebten Lilly-Forum in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Ein Großteil der Teilnehmer verschiedener Präferenzstudien zur ED-Bedarfstherapie bevorzugte demnach Tadala- fil (Cialis ® ). Die Autoren gehen davon aus, dass die lange Halbwerts- zeit von 17,5 Stunden 2 und das damit verbundene Wirkzeitfenster von bis zu 36 Stunden 2 dem Patientenbedürfnis nach sexueller Flexibilität gut entsprechen können. In niedriger Dosierung kann Tadalafil auch für eine einmal tägliche Gabe verordnet werden, sodass die Wirkung – bei Ansprechen auf die Therapie und Erreichen eines konstanten Plasmaspiegels – jederzeit abrufbar ist. Dieses Wirkprinzip kommt modernen Patientenbedürfnissen entgegen, bestätigt Professor Dr. Hartmut Porst, Urologe aus Hamburg: „Die zeitliche Entkopplung der Sexualität von der Tabletteneinnahme ist für viele Männer von Bedeu- tung und entspricht dem Lebensstil zahlreicher Patienten. Diese Män- ner möchten eine Lösung, mit der sie ihre Sexualität wieder fast wie früher erleben können.“


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Hormonspirale Mirena®

Veröffentlicht am Montag 27 Juni 2011 11:30:32 von aschilke
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Deutschland - Entwicklungsland in puncto Langzeitverhütung?

Einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland hat die Langzeitverhütung in anderen Ländern. Drei Viertel der Frauen, die verhüten, nehmen bislang orale Kontrazeptiva ein und nur ein Viertel nutzt die Möglichkeit einer Langzeitverhütung. Innerhalb der Optionen zur Langzeitverhütung ist die Hormonspirale die am häufigsten eingesetzte Methode in Deutschland.

Im internationalen Vergleich steht Deutschland bei der Anwendungshäufigkeit der Hormonspirale an drittletzter Stelle - nur noch vor der Tschechischen Republik und Litauen -, wohingegen Frankreich, England und die skandinavischen Länder die Spitzenplätze bei der Akzeptanz belegen. Ein wesentlicher Grund dafür ist nach Ansicht von Dr. Matthias Krick aus Moers die Tatsache, dass hierzulande viel zu wenige Frauen über Langzeitverhütung informiert sind. Hier könnte der Gynäkologe Abhilfe leisten und aktiv über die Möglichkeit der Langzeitkontrazeption z.B. mit der Hormonspirale aufklären.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Effektivität von Dienogest bei Endometriose in Studien belegt

Veröffentlicht am Sonntag 19 Juni 2011 14:36:31 von aschilke
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Effektivität von Dienogest bei Endometriose in Studien belegt

Die Endometriose ist die häufigste Erkrankung der Frau im fortpflanzungsfähigen Alter und betrifft in Deutschland zirka 1,2 Millionen Patientinnen. Jährlich ist mit 42.000 Neuerkrankungen zu rechnen. Häufig als reine "Regelschmerzen" verkannt, dauert es durchschnittlich sechs bis acht Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnose Endometriose. Dies wurde auf den Pressekonferenz GynSights "Neues aus dem Bereich Gynäkologie" von Bayer HealthCare in Berlin deutlich.

Wenn die Diagnose durch die laparoskopische Entfernung und histologische Untersuchung von Endometrioseherden gesichert ist, stehen neben der operativen Therapie verschiedene Medikamente zur symptomatischen Behandlung wie nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), GnRH-Analoga und hormonale Kontrazeptiva (off-label) zur Verfügung, sagte Professor Thomas Römer, Köln. Auch Gestagene wirken bei Endometriose effektiv. Mit der Einführung von Visanne® 2 mg Tabletten (Dienogest) steht seit zirka einem Jahr ein Gestagen als Monosubstanz zur Verfügung, das in einem Studienprogramm ein günstiges Wirksamkeits-, Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil gezeigt hat.


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