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Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Allgemeinmedizin: Vortrag zur antiseptischen Wundtherapie

Veröffentlicht am Mittwoch 29 April 2015 10:09:19 von aschilke
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Auf dem Deutschen Wundkongress der Initiative Chronischer Wunden hält der Chirurg Dr. Beat Roth aus Belp in der Schweiz am 6. Mai 2015 einen Vortrag zu Polihexanid. Der Mediziner präsentiert Fallstudien aus der Schweiz. Laut Roth sind lokal eingesetzte antiseptische Substanzen eine Therapiealternative im Hinblick auf die hohe Zahl an Antibiotikaresistenzen.

Um Antiseptik und die Wirkweise von Polihexanid wird es in dem Vortrag von Dr. Beat Roth, Chirurg aus der Schweiz, gehen. In dem Vortrag beschreibt Roth die Erfahrungen der Belper Klinik in der antiinfektiven Prophylaxe und Therapie mit den Polihexanid-Substanzen der Produkte Lavasept und Prontosan bei akuten und chronischen Wunden, beim diabetischen Fuß, beim Ulcus cruris, bei Verbrennungen, abszedierenden Phlegmonen und in der Therapie von Knocheninfektionen.

Roth empfiehlt lokale Antiseptika in der Wundbehandlung und Chirurgie, auch wenn sie mit Nachteilen behaftet sind. „Es ist besser, antiseptisch als antibiotisch zu arbeiten, vor allem in der Prophylaxe“, erklärt der Chirurg. Ebenfalls stellt er die Resultate in der Therapie der Antibiotika-frei behandelten akuten Abdomen mit Polihexanid vor.


Neues aus der Medizin: Allgemeinmedizin: Überversorgung und Behandlungskosten vermeiden

Veröffentlicht am Dienstag 03 März 2015 11:39:19 von aschilke
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Nicht immer ist medizinisches Handeln am Patienten sinnvoll und notwendig. Mit diesem Hinweis veröffentlicht die US-amerikanische Ärzte-Initiative „Choosing wisely“ seit 2012 Listen mit ärztlichen Leistungen, die sich als wirkungslos oder sogar schädlich erwiesen haben. Eine ähnliche Liste veröffentlichten Schweizer Internisten im Mai 2014. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) sieht in diesen Initiativen ein Vorbild für Deutschland, um Überbehandlung zu vermeiden und damit auch Kosten zu senken. Mit einer neuen Task Force möchte die DGIM hierzulande mehr Bewusstsein für das Problem schaffen.

„Verschreiben Sie keine Antibiotika gegen Atemwegsinfekte. Wiederholen Sie eine Darmspiegelung nur alle zehn Jahre, sofern die Resultate unauffällig sind. Machen Sie kein Osteoporose-Screening bei Frauen unter 65 Jahren, wenn kein erhöhtes Risiko vorliegt.“ Dies sind drei Beispiele für medizinische Leistungen, die die amerikanische und die Schweizer Initiative infrage stellen. „Viele medizinische Eingriffe bedeuten auch eine Belastung für den Patienten“, sagt der DGIM-Vorsitzende Professor Dr. med. Michael Hallek aus Köln. „Als Ärzte ist es nicht nur unsere Pflicht zu behandeln, sondern auch Behandlungen zu unterlassen, wenn sie dem Patienten nichts nützen oder ihm sogar schaden könnten.“


Herbst und Winter: Allgemeinmedizin: Selbstmedikation mit OTC-Produkten beliebter als Arztbesuch

Veröffentlicht am Freitag 27 Februar 2015 10:14:27 von aschilke
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YouGov-OTC-Forschung: Kurzbefragung zur aktuellen Erkältungswelle

Die aktuelle Erkältungswelle hat Deutschland fest im Griff. In den vergangenen zwölf Monaten waren 79 Prozent der Deutschen mindestens einmal erkältet. Rund jeder Siebte (15 Prozent) sogar mindestens dreimal. Nur knapp jeder Fünfte (19 Prozent) gibt an, in den vergangenen zwölf Monaten von einem grippalen Infekt verschont geblieben zu sein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die insgesamt 1.025 Bundesbürger vom 17.02. bis 19.02.2015 repräsentativ befragt wurden.

Bei der Behandlung ihrer Erkältung werden die Deutschen gerne selbst aktiv. So ist die Selbstmedikation mit OTC-Produkten beliebter als ein Arztbesuch. Zu den OTC-Produkten (OTC: „Over the Counter“) zählen rezeptfreie, aber apothekenpflichtige sowie frei verkäufliche Arzneimittel. Am beliebtesten sind Erkältungs- und Kräutertees (30 Prozent) sowie rezeptfreie, aber apothekenpflichtige Mittel (29 Prozent). 22 Prozent der Befragten greifen aber auch häufig bis sehr häufig auf frei verkäufliche Arzneimittel zurück. Verschreibungspflichtige Medikamente werden dagegen nur von elf Prozent der Befragten zur Behandlung eines grippalen Infektes eingenommen.


Alternative Medizin: Allgemeinmedizin: Aromatherapie – Ätherische Öle: Wirkungsweisen im Überblick

Veröffentlicht am Dienstag 25 November 2014 14:47:36 von aschilke
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Was sind ätherische Öle und wie werden sie gewonnen?

Seit vielen tausenden Jahren verwenden die Menschen Pflanzen für die unterschiedlichsten Dinge. So haben beispielsweise die Ägypter vor circa. 3.000 Jahren Gebrauch von Pflanzen gemacht, um ihre Toten einzubalsamieren. Etwa im 12. Jahrhundert setzte die Popularität von ätherischen Ölen in Europa ein. Mit der Zeit weitete sich das gesammelte Wissen über Pflanzen und ihre Wirkungen zunehmend aus, wie zahlreiche Schriftstücke aus dem 16. Jahrhundert dokumentieren.

Für die Herstellung ätherischer Öle werden unter anderem Blätter, Rinden oder Blüten verwendet. (PhotoSG - Fotolia)

Im Allgemeinen sind ätherische Öle Destillate sowie Extrakte, die aus Pflanzen bzw. bestimmten Pflanzenteilen durch Enfleurage, Wasserdampfdestillation, Kaltpressung, chemische Lösungsmittel oder durch Extraktion durch Kohlendioxid gewonnen werden. Für die Herstellung ätherischer Öle werden unter anderem Blätter, Rinden, Blüten oder auch Schalen verwendet. Meist zeichnen sich die Öle durch ein angenehm intensives Aroma aus. Aus diesem Grund werden hochwertige naturreine ätherische Öle zur Aromatherapie eingesetzt. Die Haltbarkeit ätherischer Öle liegt in der Regel zwischen zwei bis drei Jahren. Einige Düfte, wie beispielsweise Zitrusdüfte, weisen eine geringere Haltbarkeit von ein bis zwei Jahren auf.


Alternative Medizin: Allgemeinmedizin: Kopfschmerzen und Migräne ganzheitlich behandeln

Veröffentlicht am Dienstag 25 November 2014 14:38:15 von aschilke
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Bei Kopfschmerzen auf den Bauch hören

Die Säulen einer Behandlung von Kppfschmerzen nach F.X. Mayr sind die vier S: Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution. (Uta Herbert  / www.pixelio.de)

Sie zählen neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen: Kopfschmerzen. Millionen Menschen sind täglich davon betroffen, viele greifen regelmäßig zu Medikamenten. Dabei kann es hilfreich sein, auf seinen Bauch zu hören: Über die Entgiftung des Körpers, die Regeneration des Verdauungstraktes, die Vermittlung einer gesunden Ernährungsweise und die psychovegetative Regeneration kann die F.X. Mayr-Therapie alle Funktionen im Körper positiv beeinflussen, und so die Behandlung von Kopfschmerzen von mehreren Seiten her unterstützen.

Die Säulen einer Behandlung nach F.X. Mayr sind die vier S: Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution. „Anhand dieser Säulen wird der Darm regeneriert, gesäubert und der Stoffwechsel des gesamten Körpers verbessert. Alle Organfunktionen werden dadurch positiv beeinflusst. Die F.X. Mayr Therapie stellt somit eine gute Basis dar, um Kopfschmerzen ganzheitlich zu behandeln“, erklärt Dr. med. Alex Witasek, Präsident der Internationalen Gesellschaft der Mayr-Ärzte.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Allgemeinmedizin: Die José Carreras Leukämie-Stiftung ruft die 1000. Fördermaßnahme ins Leben

Veröffentlicht am Dienstag 25 November 2014 12:12:17 von aschilke
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Die José Carreras Leukämie-Stiftung befasst sich seit nunmehr fast 20 Jahren unter anderem mit den schweren Nebenwirkungen und den damit für die betroffenen Patienten verbundenen Einbußen an Lebensqualität im Zusammenhang mit einer Knochenmarktransplantation. Die am häufigsten auftretende Komplikation dabei ist die sogenannte GvHD (Graft-versus-Host Disease oder Transplantat-gegen-Wirt Reaktion). Dabei entstehen aus dem Transplantat Zellen, die das Gewebe des Patienten angreifen und zerstören. Die José Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt, neben anderen wichtigen Aspekten, die Erforschung der GvHD und hat insgesamt bereits über 8 Mio. Euro allein in diesem Bereich investiert. „Die Projekte dienen dazu, die Mechanismen der GvHD-Entstehung besser zu verstehen, um neue Behandlungsstrategien zu entwickeln. Zuletzt konnten neue Erkenntnisse eines von uns geförderten Forschungsprojektes in der renommierten Zeitschrift Nature Medicine publiziert werden.“ informiert Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Als 1000. Förderprojekt wird nun die Forschergruppe um Prof. Dominik Hartl an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Tübingen mit über 150.000 Euro durch die José Carreras Leukämie-Stiftung gefördert, die bereits molekulare Mechanismen der Immunmodulation einer Abstoßung erfolgreich entschlüsselt hat. Im Rahmen dieses Projekts wird die Möglichkeit einer schnelleren und gezielteren Behandlung der GvHD erforscht. Nach bisherigem Erkenntnisstand werden, um eine GvHD zu vermeiden, neben klassischen Immunsuppressiva, bereits humane mesenchymale Stromazellen (MSCs) aus dem Knochenmark zur Behandlung eingesetzt. Sie dämpfen die überschießenden Immunreaktionen ab. Prof. Hartl zeigt sich zuversichtlich: „Die José Carreras Leukämie-Stiftung ist in diesem Bereich die wichtigste Förderinstitution und hat bereits einen großen Beitrag zur Erforschung von Leukämie und verwandten Blutkrankheiten geleistet. Wir freuen uns, mit der neuen Förderung der José Carreras Leukämie-Stiftung das wichtige Thema GvHD vertiefend erforschen zu können. Unser Ziel ist es, dass in Zukunft die Knochenmarktransplantation für die Patienten mit geringeren Risiken behaftet sein kann.“


Alternative Medizin: Allgemeinmedizin: Winterblues: Natürliche Hilfe gegen leichte depressive Verstimmungen

Veröffentlicht am Montag 24 November 2014 16:16:23 von aschilke
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Viele Menschen klagen in der dunklen Jahreszeit über Stimmungstiefs bis hin zu depressiven Störungen. Ausgelöst werden diese häufig durch die in dieser Jahreszeit kürzeren Tageslichtphasen sowie die veränderte Lichtintensität, die den menschlichen Hormon- und Neurotransmitterstoffwechsel – und damit die Stimmung – beeinflussen. Neben den typischen Symptomen einer depressiven Verstimmung treten beim Winterblues manchmal auch atypische Symptome wie Heißhunger oder ein erhöhtes Schlafbedürfnis auf. Linderung kann hier eine Kombination aus drei Heilpflanzen bringen.

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger – diese jahreszeitlich bedingte Veränderung im Tag-Nacht-Rhythmus schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Das ist an sich noch nicht bedenklich, denn Stimmungsschwankungen gehören zum Leben, und damit auch zur kalten Jahreszeit, dazu. Doch bleibt das Stimmungstief über einen längeren Zeitraum bestehen, ist fachlicher Rat gefragt. Denn die Vielzahl verschiedener Begleiterscheinungen, wie Antriebslosigkeit und Traurigkeit, innere Unruhe und Nervosität, Schlafstörungen und nächtliche Ruhelosigkeit, generelle Reizbarkeit und erhöhte Aggressivität, macht es schwer, eine aufkeimende Depression zu erkennen. Wird ein seelisches Tief jedoch nicht oder zu spät behandelt, kann es schleichend in eine echte Depression übergehen.


Neues aus der Medizin: Allgemeinmedizin: Pregabador®1: Das Pregabalin von TAD

Veröffentlicht am Dienstag 18 November 2014 15:41:16 von aschilke
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Entlastung des Praxisbudgets und Vorteile für die Patienten

Seit dem 12. November 2014 ist die Pregabalin-Therapie günstiger geworden – mit Pregabador®1, dem generischen Pregabalin aus dem Hause TAD. Nach der Produkteinführung von Aripipan®, dem Aripiprazol von TAD, im Oktober 2014 baut TAD damit das Produktportfolio im Bereich Neurologie konsequent weiter aus. TAD Pharma zählt zu den Top 10 der umsatzstärksten Generika-Hersteller in Deutschland2, mit eigener Entwicklung und Wirkstoffproduktion in der EU.

Pregabador®1 ist ein bioäquivalentes3 Generikum zum Original. Seit dem Jahr 2004 ist das Original im deutschen Handel erhältlich. Pregabador®1 ist zugelassen für die Anwendungsgebiete Epilepsie (zur Zusatztherapie bei partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung) und generalisierte Angststörung (GAD) bei Erwachsenen.

Bioäquivalenzstudie3 belegt therapeutische Vergleichbarkeit

Die therapeutische Vergleichbarkeit von Pregabador®1 zum Original ist durch die im Rahmen der generischen Zulassung geforderten Bioäquivalenzstudie3 belegt. Um Pregabalin- Patienten eine möglichst reibungslose Umstellung auf das Generikum von TAD zu ermöglichen, steht Pregabador®1 in den gleichen Wirkstärken wie beim Original und in Form von Hartkapseln zur Verfügung.


Neues aus der Medizintechnik: Allgemeinmedizin: B. Braun ruft Stomaträger zum Produkttest auf

Veröffentlicht am Montag 17 November 2014 13:43:28 von aschilke
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Im Rahmen der Produkteinführung für das neue Softima 3 S-System sucht B. Braun Melsungen AG 900 Stomaträger, die bereit sind, Softima 3S auf Herz und Nieren zu testen. Unter der Adresse www.ambulant-bbraun.de können sich interessierte Verwender zu dem Produkttest anmelden. Seit Juli 2014 gibt es das neue zweiteilige Versorgungssystem Softima 3S. In Zusammenarbeit mit Stomaträgern und Stomatherapeuten wurde ein System entwickelt, das ideal auf die Bedürfnisse von Stomaträgern abgestimmt ist.

Nach der Anmeldung erhalten die Tester Versorgungsmaterial, das etwa für einen einwöchigen Test ausreicht. Außerdem wird der Postsendung ein Fragebogen beiliegen, der auch direkt online ausgefüllt werden kann. Für den Fall, dass der Fragebogen per Hand ausgefüllt und per Post zurückgeschickt wird, liegt jedem Testpaket ein Rückumschlag bei. Das anfallende Porto wird von der B. Braun Melsungen AG übernommen.


Neues aus der Medizin: Allgemeinmedizin: HIV-Neuinfektionen in Deutschland steigen an

Veröffentlicht am Montag 01 September 2014 11:44:58 von aschilke
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Auch 2013 sind die Neuinfektionen im HIV-Bereich weiter angestiegen. Für 2013 wurden dem Robert-Koch-Institut etwa 3.260 gesicherte HIV-Neudiagnosen übermittelt - das sind 10 Prozent mehr als 2012.

Zwei der Ursachen dafür seien die verstärkte Zuwanderung nach Deutschland sowie die Verdoppelung der Asylbewerberzahlen gegenüber dem Vorjahr, berichten RKI-Experten im neuen Aids-Jahresbericht über die Zunahme der im Ausland erworbenen HIV-Infektionen.

Die Zahl der Neudiagnosen spiegelt allerdings nicht zwangsläufig das aktuelle Infektionsgeschehen wider, denn zwischen Infektion und Diagnose vergehen oft Jahre. Außerdem hängt der Wert auch von der Zahl der Personen ab, die sich testen lassen.


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