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Neues aus der Medizin: Recht: Neuer Leitfaden für erfolgreiches Bewertungsmanagement

Veröffentlicht am Dienstag 17 März 2015 10:31:36 von aschilke
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Praxismarketing mit Arztempfehlungsportalen

Wie können Ärzte auf kritische Patienten-Bewertungen im Internet reagieren? Welche Möglichkeiten haben sie, um sich gegen unwahre Tatsachenbehauptungen und Schmähkritik im Netz zu wehren? Wie können sie sich ihre Bewertungen zunutze machen, um das eigene Praxismarketing zu optimieren und neue Patienten zu gewinnen? Antworten auf diese Fragen liefert der neue Leitfaden „Bewertungsmanagement optimieren, neue Patienten gewinnen“ von jameda (www.jameda.de), Deutschlands größter Arztempfehlung, und richtet sich dabei insbesondere an niedergelassene Ärzte und andere Heilberufler. Der Leitfaden, der unter Mitarbeit von Juristen und weiteren Experten entstanden ist, beleuchtet zunächst die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen, bevor am Beispiel jamedas Möglichkeiten im Umgang mit kritischen Bewertungen aufgezeigt werden. Ein erfahrener Business-Coach erläutert zudem, wie Ärzte auf kritische Bewertungen reagieren können, und gibt praktische Tipps für den zielgerichteten Online-Dialog mit Patienten.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Recht: Ringvorlesung „Autonomie im Recht“ an der Bucerius Law School, Hamburg

Veröffentlicht am Donnerstag 08 Januar 2015 14:03:12 von aschilke
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Dienstag, 13. Januar 2015, 18.00 Uhr,
Moot Court der Bucerius Law School,
Jungiusstr. 6, Hamburg

Freiheit durch Governance. Die Zukunft des Stiftungsrechts aus rechtsvergleichender Perspektive Prof. Dr. Dominique Jakob, Zürich

Von der Stifterfreiheit zur Stiftungsautonomie: Weiterentwicklung oder Sackgasse? Prof. Dr. Birgit Weitemeyer, Hamburg

In langer geistesgeschichtlicher Tradition und verfassungsrechtlicher Festschreibung zählen wir Autonomie zu den existentiellen Grundbegriffen von Recht und Rechtsordnung. Doch was genau ist gemeint, wenn im Zusammenhang mit Recht von Autonomie die Rede ist? Geht es dabei mehr um eine Betonung des freien Willens, um „Selbst“ und „Ego“, oder stehen Erwartungen an die Umwelt im Vordergrund, oder geht es immer untrennbar um beides? Ist Autonomie ein natürliches Phänomen oder wird sie erst durch das Recht geschaffen? Soll das Recht aus einer Sphäre des Privaten „herausgehalten“ werden, um eine autonome Gestaltung zu gewährleisten, oder ist es vielleicht sogar umgekehrt gefordert, eine Infrastruktur bereitzustellen?


Neues aus dem Medizinrecht: Recht: Richtlinien für die Allokation von Spenderlungen novelliert!

Veröffentlicht am Donnerstag 19 Januar 2012 14:30:54 von aschilke

Die richtige Verteilung von Spenderorganen ist eine der schwierigsten ethischen Fragestellungen in der Medizin. Auf der einen Seite sollten die Erfolgsaussichten der Implantation möglichst hoch sein, um keines der raren Organe zu verschwenden, auf der anderen Seite stehen die Dringlichkeit des Eingriffs sowie die Zeit, die der Betroffene bereits auf ein Organ wartet. Es bedarf besonderen Fingerspitzengefühls und eines die Interessen ausbalancierenden Systems, um eine in der Praxis gerechte Lösung zu finden. Es gilt dabei im besonderen, Schäden von den Patienten abzuwenden.

Für Spenderlungen hat die Bundesärztekammer hierzu ihre Richtlinien novelliert und die Allokation als Entscheidungskriterium fixiert. Der in den USA entwickelte LungenallokationsScore (LAS) hielt damit Einzug in die bundesdeutschen Vergabekriterien. Der LAS ermittelt die wahrscheinlichen Erfolgsausichten und die Dringlichkeit der Transplantation auf Basis von mehr als 20 medizinischen Parametern. Dazu gehören Alter, Größe, Körpergewicht u.v.m.. Aus dem Score wird die Überlebenswahrscheinlichkeit für ein Jahr mit und ohne Transplantat errechnet. Sinn und Zweck ist es, jene Patienten zu ermitteln, die am meisten von dem konkreten Organ profitieren. Wichtig ist dabei auch die jeweilige Ermittlung des Gesundheitsstatus´ des Patienten. Dieser wird bei einer LAS-Punktzahl von 50 und mehr alle zwei Wochen erhoben und neu eingegeben, bei einer Punktzahl darunter alle 3 Monate.

Notiz: Rechtsanwalt Rüdiger Schilke Rechtsanwalt für Medizinrecht, Kassenarztrecht und Krankenhausrecht in München. Friedrich-Herschel-Str. 2, 81679 München, Tel: 089 / 41074246, E-Mail: info@jura-medizin.de www.jura-Medizin.de

Neues aus dem Medizinrecht: Recht: Datenschutz bei Frühen Hilfen - ein Nachschlagewerk für die Praxis

Veröffentlicht am Donnerstag 19 August 2010 12:06:58 von aschilke

„Was ist, wenn ich das Jugendamt einschalte - verletze ich dann meine Schweigepflicht?“ Manche Ärztin und mancher Arzt werden über diese Frage bereits nachgedacht haben. Das betrifft auch Hebammen und Entbindungspfleger, wenn sie den Verdacht haben, dass ein Kind von seinen Eltern nicht richtig versorgt wird. Viele fragen sich: „Wie entscheide ich zum Wohle des Kindes? Verliere ich den Kontakt zur Familie und damit zu dem Kind, wenn ich den Verdacht anspreche und einen Hinweis weitergebe?“

Damit Frühe Hilfen dorthin kommen, wo Bedarf besteht, sollen Fachkräfte aus Gesundheitsdiensten und Jugendhilfe kooperieren. Doch je intensiver der Austausch ist, desto häufiger treten Fragen des Datenschutzes auf. Aus diesem Grund veröffentlichen das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und das Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK) am DJI die Broschüre „Datenschutz bei Frühen Hilfen - Praxiswissen kompakt“. Sie wendet sich an Fachkräfte in Geburtskliniken, Arztpraxen, Schwangerschaftsberatungsstellen und kommunalen Ämtern sowie an Hebammen und die Fachkräfte bei freien Trägern der Jugendhilfe.

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, erklärt: „Eltern mit Problemen vertrauen sich häufig Ärztinnen und Ärzten sowie Hebammen an. Durch deren Schweigepflicht fühlen sie sich dort sicher. Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung muss allerdings zum Wohle des Kindes gehandelt werden. Das neue Nachschlagewerk sagt, was gemacht werden kann, ohne den Datenschutz zu verletzen.“


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Recht: 21 neue Bundesrichter gewählt

Veröffentlicht am Donnerstag 06 Mai 2010 14:00:05 von aschilke
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Der Richterwahlausschuss hat in seiner heutigen Sitzung 21 neue Bundesrichterinnen und Bundesrichter gewählt. Für den Bundesgerichtshof sind elf, für das Bundesverwaltungsgericht fünf, für das Bundesarbeitsgericht und das Bundessozialgericht jeweils ein sowie für den Bundesfinanzhof drei Richterinnen und Richter gewählt worden. Ich gratuliere allen Gewählten sehr herzlich.


Neues aus dem Medizinrecht: Recht: Neues Erbrecht ab 1. Januar 2010

Veröffentlicht am Montag 28 Dezember 2009 13:46:47 von aschilke

Ab dem 1. Januar 2010 gilt ein neues Erbrecht. Der Deutsche Bundestag hat die Reform im Juli 2009 mit den Stimmen aller Fraktionen mit Ausnahme der Linken verabschiedet. Das Erbrecht besteht in seiner heutigen Struktur seit über 100 Jahren. Die Neuregelung reagiert auf geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen. Modernisiert wird vor allem das Pflichtteilsrecht, also die gesetzliche Mindestbeteiligung naher Angehöriger am Erbe.


Neues aus dem Medizinrecht: Recht: Ein guter Tag für alle, die sich ehrenamtlich im Verein engagieren

Veröffentlicht am Freitag 03 Juli 2009 09:48:40 von aschilke

Der Deutsche Bundestag hat heute zwei Gesetze zu Verbesserungen im Vereinsrecht beschlossen, insbesondere eine Haftungsbegrenzung für ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände und Vorschriften, mit denen elektronische Anmeldungen zum Vereinsregister erleichtert werden. Überdies kann beim Bundesministerium der Justiz ab heute kostenlos eine Informationsbroschüre zum Vereinsrecht bestellt werden. Darin werden einfach und verständlich alle Fragen rund um die Gründung, die Geschäftsführung und die Auflösung eines Vereins beantwortet.

"Heute ist ein guter Tag für alle, die sich ehrenamtlich im Verein engagieren. Mit den beiden heute beschlossenen Gesetzen verbessern wir die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Die Neuregelungen bringen eine angemessene Begrenzung der zivilrechtlichen Haftung für ehrenamtliche Vereins- und Stiftungsvorstände - sie werden künftig nur noch für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit einstehen müssen. Zudem schaffen wir die Möglichkeit, Anmeldungen zum Vereinsregister auf elektronischem Weg zu erledigen. Für alle, die sich kundig machen wollen, wie man einen Verein gründet und worauf man dabei achten muss, haben wir eine aktuelle Informationsbroschüre zum Vereinsrecht, die ab heute kostenlos beim Bundesjustizministerium bestellt werden kann. In den über 550.000 eingetragenen Vereinen in Deutschland wird unschätzbar wichtige Arbeit für Sport, Kultur und Soziales geleistet. Uns geht es darum, das Engagement dieser Menschen, die sich selbstlos für das Gemeinwesen einsetzen zu unterstützen und zu fördern. Denn das bürgerschaftliche Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft", sagte Bundesjustizministerin Zypries heute in Berlin.


Neues aus dem Medizinrecht: Recht: Bayer reicht Klage gegen Teva wegen Patentverletzung ein

Veröffentlicht am Donnerstag 02 Juli 2009 00:22:09 von aschilke

Die Bayer Schering Pharma AG und Bayer HealthCare Pharmaceuticals Inc. haben zusammen mit der Schering Corporation beim U.S. Federal Court für den District of Delaware eine Patentverletzungsklage gegen Teva Pharmaceuticals USA, Inc. und Teva Pharmaceutical Industries, Ltd. eingereicht. Die Klage bezieht sich auf einen Antrag von Teva bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA auf Zulassung einer generischen Version von Levitra®, dem Arzneimittel der Bayer Schering Pharma AG zur Behandlung erektiler Dysfunktion, vor Ablauf des Patenschutzes. Das betreffende U.S.-Patent Nr. 6362178 hat eine Laufzeit bis 2018. In den USA wird Levitra® von Schering-Plough und GlaxoSmithKline vermarktet.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Recht: Zypries empfängt Amtskolleginnen aus Liechtenstein, Österreich und der Schweiz

Veröffentlicht am Montag 18 Mai 2009 12:42:45 von aschilke
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Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat heute ihre Amtskolleginnen des Fürstentums Liechtenstein, Dr. Aurelia Frick, der Republik Österreich, Claudia Bandion-Ortner, und der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Eveline Widmer-Schlumpf, zu einem Arbeitsbesuch in Darmstadt empfangen. Ziel des Treffens ist ein Austausch über aktuelle rechtspolitische Themen des Wirtschafts- und des Familienrechts. Mit der Veranstaltung knüpfen die Justizministerinnen an ihre Gespräche in Liechtenstein vom September letzten Jahres an. Das Treffen findet seither regelmäßig statt.


Neues aus dem Medizinrecht: Recht: 9. Deutscher Medizinrechtstag

Veröffentlicht am Freitag 26 September 2008 10:41:15 von eperl

Webadresse mit Ortsnamen für Ärzte verboten

 

Häufiger Prozessgrund: Urheberrechtsverletzungen bei Kartenausschnitten

 

Vermeintlich harmlose Homepage-Adressen wie "der-zahnarzt-kampen.de" oder "allgemeinmedizin-bielefeld.de" sind aufgrund des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) unzulässig. Soweit darin eine Alleinstellungsbehauptung gesehen werden kann, gelten sie als irreführend und damit unlauter. Darauf hat die Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars, Kanzlei Tayor Wessing, Hamburg, auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag hingewiesen.

Gleiche Risiken bestehen bei der Nutzung der Begriffe "Institut" und "Zentrum", wenn es sich nur um eine Praxis ohne ein fachübergreifendes medizinisches Angebot handelt. Ausnahme: Die im Internet vorgestellte Praxis ist in eine Forschungseinrichtung integriert.


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