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Neues aus der Medizintechnik: Onkologie: Neue PET-Untersuchung spürt Metastasen früher auf

Veröffentlicht am Montag 31 August 2015 12:40:12 von aschilke
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Eine neue Variante der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann Prostatakrebszellen überall im Körper aufspüren und damit einen Rückfall nach der Operation frühzeitig erkennen. Für betroffene Patienten könnten sich daraus nach Einschätzung des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) neue Behandlungsperspektiven ergeben. Die Therapie des Prostatakrebses befinde sich aufgrund der neuen diagnostischen Möglichkeiten derzeit im Umbruch.

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Pro Jahr erkranken mehr als 64.000 neu am Krebs der Vorsteherdrüse. „Trotz aller Fortschritte in der Behandlung zählt die Erkrankung immer noch zur dritthäufigsten Krebstodesursache bei Männern in Deutschland“, erläutert Professor Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des BDN. Zwar ist eine Früherkennung mit dem PSA-Test möglich, der das prostataspezifische Antigen (PSA) nachweist, das unter anderem im Fall einer Krebserkrankung ansteigt. Trotz frühzeitiger Behandlung kommt es bei vielen Patienten zu einem Rückfall, dem Tumorrezidiv.

Auch die Rezidive machen sich relativ frühzeitig durch einen Wiederanstieg des PSA-Werts bemerkbar. „Allerdings erlaubt der Test keine Aussage darüber, wo sich das neu gewachsene Tumorgewebe befindet“, so Moka. Eine Ortung ist jedoch Voraussetzung für eine erneute Operation oder Strahlenbehandlung, die bei vielen Patienten die Überlebenszeiten verlängern und einige vor dem Krebstod retten könnten.


Neues aus der Medizintechnik: Onkologie: Planmed Clarity™ 3D-System – Verbesserte Mammadiagnostik mit Tomosynthese

Veröffentlicht am Mittwoch 01 Juli 2015 15:18:45 von aschilke
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Die digitale Brust-Tomosynthese löst das Problem der überlagerten Gewebestrukturen durch die Erstellung eines 3D-Bildes der Brust. Insgesamt ermöglicht Planmed Clarity 3D mithilfe der Continuous Sync-and-Shoot™-Bildgebungsmethode scharfe Rekonstruktionen mit einer höheren Erkennbarkeit von Mikroverkalkungen und feinen Gewebestrukturen. Dieser neue Ansatz der Tomosynthese-Bildgebung eliminiert die Bewegungsunschärfe und das Eindringen von Artefakten, wodurch sichergestellt wird, dass kleine Verkalkungen und Blutgefäße deutlich sichtbar sind.

„Die Inzidenzrate von Brustkrebs, der häufigsten invasiven Krebsart bei Frauen, steigt sowohl in Industrie- wie auch in Entwicklungsländern weiter an. Die Mortalität durch Brustkrebs ist in Ländern mit Screening-Programmen jedoch deutlich zurückgegangen. Dies ist durch Früherkennungsmethoden und verbesserte Diagnose- und Behandlungsverfahren zu erklären“, erläutert Vesa Mattila, Geschäftsführer von Planmed Oy. Planmed Clarity 3D ist auf die Innovation der Diagnosetechnik nach diesem Modell ausgerichtet und soll höhere Standards der Anwendererfahrung realisieren.

Planmed Clarity™ 3D
Planmed führt ein neues Mammografiegerät ein, Planmed Clarity™ 3D, das die hochmoderne digitale Brust-Tomosynthesetechnologie (DBT) verwendet. DTB ermöglicht eine verbesserte Diagnostik, insbesondere für Patientinnen mit dichterem Brustgewebe.


Neues aus der Medizintechnik: Onkologie: Gutartige Gebärmuttertumore ohne OP mit Ultraschall behandeln

Veröffentlicht am Sonntag 05 April 2015 11:32:12 von aschilke
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Kein Schnitt, keine Narbe

Gutartige Geschwulste in der Gebärmutter, sogenannte Myome, gehören bei Frauen zu den häufigsten Tumoren. Etwa jede vierte Frau im gebärfähigen Alter ist betroffen. In der Regel sind Myome nicht behandlungsbedürftig, doch bei zehn bis zwanzig Prozent der Patientinnen verursachen sie Beschwerden. Diesen Frauen können Ärzte nun mit einem neuen Verfahren, dem sogenannten Hochintensiven fokussierten Ultraschall, kurz HIFU, helfen. Hiermit zerstören sie Myome ohne Schnitt oder Punktion – und damit ohne sichtbare Narbenbildung – durch die intakte Haut. Mit der Technik ließen sich Operationen und in einigen Fällen auch die Entfernung der Gebärmutter vermeiden, betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).

„Große Myome oder solche, die ungünstig in der Gebärmutter liegen, können zu Menstruationsstörungen führen oder Grund für unregelmäßige, starke oder lang anhaltende Regelblutungen sein“, erläutert DEGUM-Experte Professor Dr. med. Holger Strunk, Oberarzt in der Radiologischen Universitätsklinik Bonn.

Eine neuartige Methode, Myome zu beseitigen, bietet der „Hochintensive fokussierte Ultraschall“: der Ultraschallkopf bündelt die hochenergetischen Schallwellen wie bei einem Hohlspiegel in einem Brennpunkt innerhalb des menschlichen Körpers. Durch die Absorption der Ultraschallwellen entsteht Wärme, die das Gewebe im Fokus des HIFU auf über 60 Grad erhitzt. Bei diesen Temperaturen gerinnt das Eiweiß, und die Zellen der Geschwulste sterben ab. „Ein großer Vorteil ist, dass die Gebärmutter erhalten bleibt und die Frauen nach wie vor schwanger werden können. In Einzelfällen wird eine Schwangerschaft durch das Abtragen eines Myoms sogar überhaupt erst möglich“, erklärt Strunk. Zudem erfolge die Behandlung ambulant. „Anstelle einer Vollnarkose bekommen die Patientinnen ein Beruhigungsmittel und sie können nach ein bis zwei Tagen wieder ihren Alltagsgeschäften nachgehen“, so der Experte.


Veröffentlicht am Donnerstag 19 März 2015 13:35:17 von aschilke
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ScheBo Biotech AG mit Früherkennungstest beim Infotag des VKKD Samstag in den Schadow-Arkaden

Rund 27.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Darmkrebs, während 60.000 Menschen neu erkranken. Dabei ist dieser Krebs bestens zu behandeln, wenn er früh erkannt wird. Deshalb ist Darmkrebs-Vorsorge wichtig. Die ScheBo AG, Hersteller des Darmkrebs-Tests M2 PK, informiert am Samstag, dem 21. März, bei einer Veranstaltung der katholischen Kliniken Düsseldorfs (VKKD) in den Schadow-Arkaden über Stuhltests zur Darmkrebsvorsorge.

Schirmherrin der Veranstaltung ist Hille Erwin, Witwe des verstorbenen Oberbürgermeisters Joachim Erwin. Der hatte bereits 2003 für eine Aufklärungsaktion von ScheBo in Düsseldorf die Schirmherrschaft übernommen. Im Rahmen dieser Aktion hatte er seine Erkrankung an Darmkrebs öffentlich gemacht.

Darmkrebs ist geschlechtsübergreifend einer der tödlichsten Krebsarten. Doch bei der Vorsorge wird geschlampt. Das Risiko wird verdrängt, teils aus Angst, teils aus Scham.


Neues aus der Medizin: Onkologie: Leerer Darm entscheidend für erfolgreiche Krebsvorsorge

Veröffentlicht am Donnerstag 05 März 2015 10:34:43 von aschilke
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Am Vorabend Abführmittel trinken

Die Entdeckungsrate von Darmkrebs und dessen Vorstufen hängt maßgeblich davon ab, wie gut der Darm für die Darmspiegelung vorbereitet ist. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im „Darmkrebsmonat“ März hin. Ist der Darm nicht vollständig entleert, kann der Gastroenterologe die Darmwand nicht beurteilen, das belegen auch aktuelle Studien. Gegebenenfalls muss der Arzt die Untersuchung abbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen. Zu einer Darmspiegelung gehöre zudem die Beratung des Patienten im Vorfeld, so die Fachgesellschaft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2013 über 25 000 Menschen in Deutschland an Dickdarmkrebs.

Kann bei einer Spiegelung nicht der gesamte Darm eingesehen werden, sei die Untersuchung unbedingt in Kürze zu wiederholen, betont DGVS-Sprecher Professor Dr. med. Christian Trautwein aus Aachen. Dies bekräftigt eine Studie, die Wissenschaftler der Oregon Health and Science University in Portland, USA, unlängst im Fachmagazin „Gastroenterology“ veröffentlichten. Bei Patienten, bei denen eine Darmspiegelung – meist wegen eingeschränkter Einsicht – innerhalb eines Jahres wiederholt wurde, war die Entdeckungsrate großer Polypen in der Darmwand genauso hoch, als wäre bei ihnen nie zuvor eine Untersuchung erfolgt: Bei 6,5 Prozent der Untersuchten fanden die Ärzte Auffälligkeiten, bei denen es sich um Krebs- oder Krebsvorstufen handeln kann. „Daher spielt die Qualität der Darmspiegelung eine große Rolle und die Patienten müssen darüber informiert werden, ob ihre Untersuchung vollständig war“, so Trautwein.


Neues aus der Medizintechnik: Onkologie: App berechnet persönliche Prostatagesundheit

Veröffentlicht am Dienstag 03 März 2015 09:53:15 von aschilke
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Individualisierte Prostatakrebs-Vorsorge mit App für Patienten und Fachleute

Die Angst vor Prostatakrebs ist gross und doch sehen viele Männer von einem Besuch beim Urologen ab. Dass bei der weitverbreiteten Tumorerkrankung gerade die Früherkennung lebensrettend sein kann, gerät gerne in Vergessenheit. Die neu entwickelte ProstateCheck-App der Stiftung Prostatakrebsforschung Schweiz macht einerseits die Früherkennung rechtzeitiger und effizienter, andererseits verlängert sie Kontrollintervalle bis hin zu sieben Jahren. Der Nutzen des Vorsorgewertes PSA wird drastisch verbessert. Eine Risikoanalyse wird innert Sekunden übermittelt. Die App ermöglicht nicht nur Fach- sondern auch Hausärzten und Privatpersonen eine verlässliche, rasche Analyse.

Frühzeitige Vorsorge dank ProstateCheck-App

Täglich wird bei 6’000 Männern weltweit, davon bei rund 15 Männern in der Schweiz, Prostatakrebs diagnostiziert. Häufig wird der Tumor in einem zu späten Stadium erkannt, was zur Folge hat, dass die Erfolgsquote der Behandlung drastisch sinkt. Um das Bewusstsein für Prostatakrebs bei Männern ab 45 Jahren zu stärken, lanciert die Stiftung Prostatakrebsforschung Schweiz die ProstateCheck-App. Der informierte Mann und seine Entscheidung stehen im Mittelpunkt. Die App für Android und iOS basiert auf der umfangreichsten und längsten Vorsorge-Studie im deutschsprachigen Raum und errechnet anhand individueller Daten des Nutzers, wie unter anderem dem prostataspezifischen Antigen (PSA), die Wahrscheinlichkeit von Prostatakrebs. Daraus leitet sie einerseits das persönliche Kontrollintervall bis zum nächsten Arztbesuch ab und führt den verdächtigen Befund andererseits frühzeitiger einer Abklärung zu.


Neues aus der Medizin: Onkologie: Darmkrebsmonat März

Veröffentlicht am Montag 02 März 2015 10:57:04 von aschilke
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Gemeinsames Engagement im Kampf gegen Darmkrebs

63.900 Menschen erkranken einer Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten des Robert-Koch-Insitituts zufolge jährlich an Darmkrebs.(1) Damit ist Darmkrebs auch weiterhin die zweihäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Eine frühe Diagnose kann die Heilungschancen verbessern, denn etwa 97 Prozent der Adenome, mögliche Vorstufen eines Karzinoms, werden bei einer Darmspiegelung erkannt.(2) Eine regelmäßige Teilnahme am Darmkrebs-Screening ist daher wichtig. Dafür setzt sich bereits seit 2001 auch die Felix Burda Stiftung ein, indem sie die Chancen der Darmkrebs-Vorsorge und -Früherkennung in die Öffentlichkeit trägt. Bayer HealthCare Deutschland unterstützt die Stiftung seit 2013 durch ein finanzielles Sponsoring des Felix Burda Awards, der innovative, herausragende Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge auszeichnet. Darüber hinaus engagiert sich Bayer HealthCare in der Entwicklung von innovativen Therapien, um das Leben von Menschen mit dieser Erkrankung zu verbessern.

Darmkrebs früh erkennen

Das Tückische an Darmkrebs ist, dass es im Frühstadium kaum Beschwerden und keine typischen Anzeichen gibt, die auf diese Erkrankung hinweisen. Durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung kann Darmkrebs aber früh erkannt und behandelt werden. Zur jährlichen Darmkrebsvorsorge gehört ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl (Okkultbluttest), der bei Patienten ab 50 Jahren von den Krankenkassen erstattet wird. Dabei können selbst geringe, für das Auge unsichtbare Spuren versteckten Blutes nachgewiesen werden, die Hinweise auf Tumore sein können. Die effektivste Methode der Früherkennung ist nach wie vor die Darmspiegelung (Koloskopie), die ab dem 55. Lebensjahr zum Vorsorgeprogramm der Krankenkassen gehört und daher von jedem in Anspruch genommen werden sollte. Dank der Früherkennung wird Darmkrebs heute bereits bei Dreiviertel der Patienten im Frühstadium diagnostiziert.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Onkologie: Schwerpunkte der DGHO-Frühjahrstagung:

Veröffentlicht am Freitag 20 Februar 2015 12:50:34 von aschilke
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„Survivorship – lebenslange Begleitung von Krebsüberlebenden“ und „Durchsichtige Ärzte in einem undurchsichtigen Staat?“

Eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte ist die Rehabilitation und Förderung erfolgreich behandelter Krebspatienten. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. hat dieses Thema in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Frühjahrstagung vom 12. bis 13. März 2015 gestellt.

Am Donnerstag, 12. März 2015, werden kritische Fragen zur Betreuung erfolgreich behandelter Krebspatienten gestellt:

  • Wer braucht welche Maßnahmen?
  • Was können wir von den Pädiatern lernen?
  • Die Rolle der langfristigen psychoonkologischen Begleitung
  • Berufliche und finanzielle Förderprogramme
  • Nachsorge und Prophylaxe von Langzeitkomplikationen
  • Langzeitbetreuung: Wer organisiert? Wer bezahlt?

Weitere Themen sind Transparenz im Umgang zwischen Ärzten und pharmazeutischer Industrie, die Definition des Begriffs „Heilung“ bei der Bewertung neuer Medikamente sowie die Auswirkungen des therapeutischen Fortschritts beim Brustkrebs.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Onkologie: Diagnose Lungenkrebs – was kann ich selbst tun?

Veröffentlicht am Dienstag 17 Februar 2015 09:52:39 von aschilke
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Selbsthilfegruppe Lungenkrebs informiert

Die Diagnose Lungenkrebs ist ein Schock. Doch neue Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten haben die Überlebenschancen der Betroffenen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Auch die Patienten selbst können ihren Teil zur Genesung beitragen. Deshalb lädt die Selbsthilfegruppe „Gemeinsam wird es leichter“ Betroffene und Angehörige am Donnerstag 19. Februar um 16.30 Uhr zum Thema „Diagnose Lungenkrebs – was kann ich selbst tun?“ ein.

Auf dem Programm stehen neben dem Fachvortrag zur aktuellen Diagnostik und Therapie bei Lungenkrebs auch die Vorstellung der Selbsthilfegruppe, die sich erst vor Kurzem gegründet hat, und des neuen Lungentumorzentrums München, einem Verbund der Asklepios Fachklinken Gauting und des Klinikums der LMU. Die Veranstaltung findet in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle München der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. (Nymphenburger Str. 21a, 80335 München) statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei.


Neues aus der Medizin: Onkologie: Weltkrebstag am 4. Februar 2015

Veröffentlicht am Mittwoch 04 Februar 2015 11:42:17 von aschilke
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Molekulare Prinzipien verlängern Leben nach Krebs

Jeder vierte Deutsche stirbt aufgrund eines Krebsleidens. Damit sind hierzulande bösartige Neubildungen die zweithäufigste Todesursache. Doch die Betroffenen leben heute länger, das durchschnittliche Sterbealter steigt. Denn Früherkennung und Therapie werden immer erfolgreicher. Molekularbiologische Kenntnisse und Analysetechniken ermöglichen es Wissenschaftler besser zu verstehen, wie bösartige Tumoren entstehen, wachsen und sich verändern. Dieses Wissen erlaubt ihnen auch, wirksamer zu behandeln.

Die Diagnose Krebs schockiert: Die Angst davor, unheilbar und lebensbedrohlich erkrankt zu sein, trifft Betroffene und Angehörige schwer. Gerade erst hat Lungenkrebs bei Frauen den Brustkrebs als Krebstodesursache Nummer ein abgelöst. Doch so tragisch jedes Einzelschicksal der Patienten ist: die Krebssterblichkeit in Deutschland geht seit Jahren zurück. Während vor 1980 mehr als zwei Drittel aller Krebspatienten an ihrer Krebserkrankung starben, kann heute – je nach Krebstyp – mehr als die Hälfte auf dauerhafte Heilung hoffen. „Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden tragen dazu bei, dass wir praktisch jeden Tag ein besseres Verständnis für Tumorentstehung und -verhalten gewinnen“, betont Professor Dr. med. Michael Hallek, Vorsitzender der DGIM und Direktor der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln. Dies sei anlässlich des Weltkrebstages eine eindeutig positive Botschaft. Zudem steigt das durchschnittliche Sterbealter kontinuierlich an. Laut Statistischem Bundesamt liegt dies aktuell bei 73,4 Jahren und ist so hoch wie nie zuvor.


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