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Prävention: Hilfe – mein Baby schreit!

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Vom richtigen Wickeltuch und anderen Tipps, wie man kleine Zwerge beruhigen kann

Es gibt sie häufiger als man denkt – schreiende Säuglinge, die ihre Eltern an den Rand der Verzweiflung treiben. Was kann man tun, wenn weder Bauchweh, Hunger oder eine nasse Windel die Ursachen des Problems sind? Die Wissenschaft geht bei Schreibabys mittlerweile davon aus, dass sie schlicht überfordert sind und mit der bunten Welt, die neu auf sie einstürmt, nicht umgehen können. Da hilft nur ein ganz regelmäßiger, ritualisierter Tagesablauf sowie sehr viel Ruhe und körperliche Nähe.

Das Wickeltuch ‚Harmonie‘ von Alvi wird von Hebammen empfohlen. Quelle: ALVI - Alfred Viehhofer GmbH & Co

Wie man den Säugling bettet …
Bei einem Neugeborenen dreht sich die ersten Monate alles ums Schlafen – und das hat gute Gründe, besonders bei unruhigen Babys. Diese müssen nämlich lernen, sich alle ein bis zwei Stunden selbst zu beruhigen und in den Schlaf zu finden. Eltern können ihrem Nachwuchs dabei helfen – z.B. mit dem immer gleichen Schlaflied und der richtigen Schlafumgebung. „Es ist bekannt, dass Babys, die zu übermäßigem Schreien neigen, am besten in ein Wickeltuch gepackt werden, so dass die Arme am Körper anliegen. Auf diese Weise fühlen sie sich geborgen und beschützt wie in Mamas Bauch und kommen wesentlich schneller zur Ruhe“, erklärt Stephanie Viehhofer, Geschäftsführerin der Alvi GmbH.

Vom Schaukeln und Wiegen
Neun Monate lang liegt das Baby im engen Bauch seiner Mutter und wird von ihr herumgetragen und geschaukelt – deshalb lieben Neugeborene diese Bewegung. Ist ein Baby sehr unruhig und schreit, hilft gleichmäßiges Schaukeln, um es wieder zu beruhigen. Aber man sollte beachten: je aufgebrachter es ist, desto intensiver und fester sollte es geschaukelt werden, damit sich die Bewegung auf das Baby übertragen kann. Es gibt Mütter, die mit ihrem wild schreienden Säugling auf dem Arm Trampolin hüpfen bis er sich etwas beruhigt hat, um dann zum sanfteren Wiegen überzugehen. Man kann sich mit dem Baby aber auch in einen Schaukelstuhl setzen oder mit ihm tanzen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – und der Zweck heiligt in diesem Fall wirklich die Mittel.

Der beste Selbstschutz – rausgehen!
Ein echtes Schreikind ist anstrengend und nicht nur das Baby braucht Hilfe – auch die Eltern. Man sollte sich deshalb ganz bewusst Pausen gönnen und das Kind immer wieder einmal guten Freunden oder Verwandten abgeben. So kann man selbst regenerieren und Kräfte sammeln für die nächste Schreiattacke. Spürt man Aggressionen in sich aufsteigen, und es ist keine Hilfe in der Nähe, so ist es sicherlich das Beste, kurz den Raum zu verlassen, durchzuatmen und danach wieder besonnen das Baby zu beruhigen.

Profi statt Pillen
Schreit ein Kind immer wieder so sollte auf jeden Fall ein Profi einbezogen werden. Der erste Gang ist sicherlich der zum KinderarztKinderarzt

Kinder- und Jugendmediziner/Pädiater (Allgemein)
Anerkannte Spezialisten auf dem gesamten Gebiet der Kinderheilkunde, bei angeborenen Stoffwechsel- und Hormonstörungen, Nierensteinerkrankungen von Neugeborenen, Autoimmunerkrankungen, Infektionserkrankungen und des Impfschutzes. DEUTSCHLANDProf. Dr. Josef Böhles
Universitätsklinikum Frankfurt/M., Zentrum für KinderheilkundeProf. Dr. Matthias Brandis
Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für KinderheilkundeProf. Dr. Gerhard Gaedicke
Otto-Heubner-Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Charité BerlinProf. Dr. Manfred Gahr
Universitätsklinikum Dresden, Klinik für Allgemeine PädiatrieProf. Dr. Erik Harms
Universitätsklinik Münster, Klinik für Allgemeine PädiatrieProf. Dr. Wieland Kiess
Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche, LeipzigProf. Dr. Wolfgang Rascher
Fiedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Klinik für Kinder und Jugendliche, ErlangenProf. Dr. Dietrich Reinhardt
Klinikum der Universität München, Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, MünchenProf. Dr. Michael Weiß
Kliniken der Stadt Köln, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, KölnProf. Dr. Fred Zepp
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, MainzÖSTEREICHPrim Dr. Herbert Köingswieser
Krankenanstalt Rudolfstiftung, Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde und Department für Neonatologie, WienUniv.-Prof. Dr. Helmut Gadner
St. Anna Kinderspital, WienUniv.-Prof. Dr. Arnold Pollak
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, WienProm. Univ.-Prof. Dr. Andreas Lischka
Kinderklinik Glanzing im Wilhelminenspital, WienPrim. Univ-Prof. Dr. Karl Zwiauer
Landesklinikum St. PöltenPrim. Univ. Prof. Dr. Hans Rober Salzer
Landesklinikum Donauregion, TullnPrim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl
Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde der PMU, SalzburgUniv.-Prof. Dr. Lothar Zimmerhackl
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, InnsbruckPrim. Univ.-Doz. Dr. Christian Huemer
Landeskrankenhaus BregenzUniv.-Prof. Dr. Wilhelm D. Müller
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, GrazPrim. Univ.-Doz. Dr. Georg Spiel
Landeskrankenhaus Klagenfurt, Kinder- und Jugendabteilung, KlagenfurtPrim. Dr. Robert Birnbacher
Landeskrankenhaus Villach, Kinder- und Jugendabteilung, VillachSCHWEIZProf. Dr. Eric Girardin
Hôpital des enfants, GenfProf. Dr. Christan Braegger
Universitätsspital Zürich, Universitäts-Kinderklinik, ZürichPD Dr. Michaël Hofer
CHUV LausanneProf. Dr. Christian Kind
Ostschweizer Kinderspital, St. Gallen Prof. Dr. Joëlle Günthard
Universitäts-Kinderspital Beider Basel, Kardiologie, Basel
, um alle organischen Ursachen für das Schreien wie zum Beispiel das KISS-Syndrom oder auch AllergieAllergie

Allergie ist  eine von der Norm abweichende, gesteigerte beziehungsweise übersteigerte Reaktion des Immunsystems gegenüber einem oder mehreren Fremdstoffen, die erst nach wiederholtem Kontakt mit diesen entsteht..
Eine Allergie kann durch Laboruntersuchungen, etwa den Nachweis spezifischer Antikörper oder Abwehrzellen im Blut, oder durch direkte Testverfahren (Allergietests) festgestellt werden. Die Behandlung einer Allergie beginnt meist damit, dass der Kontakt zum auslösenden Allergen möglichst vermieden werden sollte. Ist dies nicht möglich, stehen Medikamente zur Verfügung, die entweder den Ausbruch einer allergischen Reaktion abschwächen oder die bereits ausgebrochene Reaktion mildern oder abbrechen. Eine Sonderform der Therapie ist die Hyposensibilisierung.
Ohne rechtzeitige Therapie können allergische Reaktionen tödlich verlaufen, wenn sich ein anaphylaktischer Schock ausbildet. Von besonderer Bedeutung ist die Insektengiftallergie (z.B. Bienenstich), die zudem zu Herz-Kreislaufproblemen führen kann.Erster Schritt einer Therapie bei einer Allergie ist, nach Möglichkeit den Kontakt zur Allergie auslösenden Substanz zu vermeiden.Inhaltsverzeichnis Medicinebook
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n abklären zu lassen. Der nächste Weg ist der in eine Schreiambulanz. Hier werden gemeinsam mit den Eltern Methoden entwickelt, wie die Signale des Babys am besten verstanden werden können und es durch Massagen oder spezielle Atemtechniken beruhigt werden kann. Zusätzlich wird auch auf die psychische Situation der Eltern eingegangen, um diese zu entlasten und für den Alltag wieder zu stärken. Schreikinder gab es schon immer und die gute Nachricht für alle Eltern ist, dass es sich lediglich um eine zeitlich begrenzte Lebensphase handelt, die wieder vorübergeht. Aus den meisten Schreibabys werden ganz ‚normale‘, aufgeweckte und problemlose Kleinkinder. Und mit ein paar Tricks kann man die ‚Schreiphase‘ auch einigermaßen gut überstehen.


Bild: Das Wickeltuch ‚Harmonie‘ von Alvi wird von Hebammen empfohlen. Quelle: ALVI - Alfred Viehhofer GmbH & Co.