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Prävention: Sommer-Medica 2010 in Baden-Baden: Impfseminar “Selbstverständliches hinterfragt

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Auf der diesjährigen Sommer-Medica 2010 in Baden-Baden fand am Freitag, den 09.07.2010, ein wichtiges Seminar zum Thema ImpfenImpfen

In keiner medizinischen Disziplin  sind Einfühlungsvermögen und konsequente Vorbeugung so wichtig wie in der Kinderheilkunde, auch beim Impfen ist beides gefragt.Moderne Vakzine gegen die klassischen Kinderkrankheiten  bergen weniger Risiken als ihre Vorgänger. Das Spektrum reicht von abgeschwächten Lebendkeimen bis zum Viruseiweiß aus dem Genlabor.Impfmüdigkeit befällt die Deutschen von Landstrich zu Landstrich unterschiedlich. Die sogenannten Masernpartys sind sehr riskant. „Man schickt sein Kind auch nicht über eine belebte Kreuzung, um ihm beizubringen, wie gefährlich der Verkehr ist“.Heute dokumentieren bei der Einschulungsuntersuchung vorgelegte Impfausweise, dass die Impfmüdigkeit im Schwinden ist.Tetravalenter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV). Indiziert ist die Vakzine zur Prävention von hochgradigen Dysplasien der Zervix und der Vulva, von Zervixkarzinomen sowie äußeren Genitalwarzen. Zugelassen ist der Impfstoff für Frauen und Mädchen zwischen 16 und 18 sowie für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren.
Impfstoffe:
Dreifach:     Diphtherie-Tetanus-Pertussis (DTaP, Td--ap)Vierfach:      Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Poliomyelitis (Td-ap-IPV)
Fünffach:     Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Haem.-infl.b-Poliomyelitis (DTaP-Hib-IPV)
Sechsfach:     Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Haem.-infl.b-Poliomyelitis-Hep.B
(DTaP-Hib-IPV-Hep.B).
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statt, das präzise essentielle Fragestellungen beantwortete und Einblicke von seltener Klarheit gab. Unter Leitung der Professoren Hanns-Wolf Baenkler und Burkhard Schneeweiß wurde das Thema ImpfenImpfen

In keiner medizinischen Disziplin  sind Einfühlungsvermögen und konsequente Vorbeugung so wichtig wie in der Kinderheilkunde, auch beim Impfen ist beides gefragt.Moderne Vakzine gegen die klassischen Kinderkrankheiten  bergen weniger Risiken als ihre Vorgänger. Das Spektrum reicht von abgeschwächten Lebendkeimen bis zum Viruseiweiß aus dem Genlabor.Impfmüdigkeit befällt die Deutschen von Landstrich zu Landstrich unterschiedlich. Die sogenannten Masernpartys sind sehr riskant. „Man schickt sein Kind auch nicht über eine belebte Kreuzung, um ihm beizubringen, wie gefährlich der Verkehr ist“.Heute dokumentieren bei der Einschulungsuntersuchung vorgelegte Impfausweise, dass die Impfmüdigkeit im Schwinden ist.Tetravalenter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV). Indiziert ist die Vakzine zur Prävention von hochgradigen Dysplasien der Zervix und der Vulva, von Zervixkarzinomen sowie äußeren Genitalwarzen. Zugelassen ist der Impfstoff für Frauen und Mädchen zwischen 16 und 18 sowie für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren.
Impfstoffe:
Dreifach:     Diphtherie-Tetanus-Pertussis (DTaP, Td--ap)Vierfach:      Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Poliomyelitis (Td-ap-IPV)
Fünffach:     Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Haem.-infl.b-Poliomyelitis (DTaP-Hib-IPV)
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(DTaP-Hib-IPV-Hep.B).
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von verschiedensten Seiten beleuchtet und dem interessierten Publikum der aktuelle Wissenstand und neueste Erkenntnisse vermittelt.

In seinem einführenden Vortrag stellte Prof. Baenkler, Leiter des Instituts für Prävention an der Deutschen Eliteakademie, die Vernetzung der Abwehr des Körpers dar und gab eine Übersicht über die Stabilität und Flexibilität des Immunnetzwerks und die damit verbundene Problematik von therapeutischen Ansätzen.

Danach referierte Prof. Schneeweiß, Mitglied des Beirats des Instituts für Prävention an der DEA, über die Wichtigkeit von Individual- und Kollektivschutz durch Impfungen. Er betonte dabei, dass es beim ImpfenImpfen

In keiner medizinischen Disziplin  sind Einfühlungsvermögen und konsequente Vorbeugung so wichtig wie in der Kinderheilkunde, auch beim Impfen ist beides gefragt.Moderne Vakzine gegen die klassischen Kinderkrankheiten  bergen weniger Risiken als ihre Vorgänger. Das Spektrum reicht von abgeschwächten Lebendkeimen bis zum Viruseiweiß aus dem Genlabor.Impfmüdigkeit befällt die Deutschen von Landstrich zu Landstrich unterschiedlich. Die sogenannten Masernpartys sind sehr riskant. „Man schickt sein Kind auch nicht über eine belebte Kreuzung, um ihm beizubringen, wie gefährlich der Verkehr ist“.Heute dokumentieren bei der Einschulungsuntersuchung vorgelegte Impfausweise, dass die Impfmüdigkeit im Schwinden ist.Tetravalenter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV). Indiziert ist die Vakzine zur Prävention von hochgradigen Dysplasien der Zervix und der Vulva, von Zervixkarzinomen sowie äußeren Genitalwarzen. Zugelassen ist der Impfstoff für Frauen und Mädchen zwischen 16 und 18 sowie für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren.
Impfstoffe:
Dreifach:     Diphtherie-Tetanus-Pertussis (DTaP, Td--ap)Vierfach:      Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Poliomyelitis (Td-ap-IPV)
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nicht nur um eine individuelle Entscheidung bezüglich der eigenen Gesundheit geht, sondern auch um die Bewahrung der gesamten Gesellschaft vor der betreffenden Krankheit. Denn nur wenn hohe Durchimpfraten erreicht werden, kann eine Krankheit eliminiert werden, wie dies bereits bei den Pocken geschehen ist. Durch den sogenannten KOKON-Schutz werden nicht nur die jeweils Geimpften sondern auch die Kontaktpersonen geschützt. Ziel vieler Impfkampagnen ist es, eine Herdenimmunität zu erreichen. Welche Durchimpfrate dazu im einzelnen erzielt werden muss, kann mittels der mathematischen Epidemiologie errechnet werden. Das Ergebnis resultiert aus drei Faktoren: der Chance des Erregers, sich auszubreiten, der Ansteckungsfähigkeit pro Kontakt und der Dauer der Ansteckungsfähigkeit. Die wichtigste Message aus dem Vortrag war, dass ImpfenImpfen

In keiner medizinischen Disziplin  sind Einfühlungsvermögen und konsequente Vorbeugung so wichtig wie in der Kinderheilkunde, auch beim Impfen ist beides gefragt.Moderne Vakzine gegen die klassischen Kinderkrankheiten  bergen weniger Risiken als ihre Vorgänger. Das Spektrum reicht von abgeschwächten Lebendkeimen bis zum Viruseiweiß aus dem Genlabor.Impfmüdigkeit befällt die Deutschen von Landstrich zu Landstrich unterschiedlich. Die sogenannten Masernpartys sind sehr riskant. „Man schickt sein Kind auch nicht über eine belebte Kreuzung, um ihm beizubringen, wie gefährlich der Verkehr ist“.Heute dokumentieren bei der Einschulungsuntersuchung vorgelegte Impfausweise, dass die Impfmüdigkeit im Schwinden ist.Tetravalenter Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV). Indiziert ist die Vakzine zur Prävention von hochgradigen Dysplasien der Zervix und der Vulva, von Zervixkarzinomen sowie äußeren Genitalwarzen. Zugelassen ist der Impfstoff für Frauen und Mädchen zwischen 16 und 18 sowie für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren.
Impfstoffe:
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nicht nur den Impfling schützt, sondern auch die Kontaktpersonen und damit die Gesellschaft.

Im Anschluss daran hielt Ralph Koellges, niedergelassener PädiaterPädiater

Kinder- und Jugendmediziner/Pädiater (Allgemein)
Anerkannte Spezialisten auf dem gesamten Gebiet der Kinderheilkunde, bei angeborenen Stoffwechsel- und Hormonstörungen, Nierensteinerkrankungen von Neugeborenen, Autoimmunerkrankungen, Infektionserkrankungen und des Impfschutzes. DEUTSCHLANDProf. Dr. Josef Böhles
Universitätsklinikum Frankfurt/M., Zentrum für KinderheilkundeProf. Dr. Matthias Brandis
Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für KinderheilkundeProf. Dr. Gerhard Gaedicke
Otto-Heubner-Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Charité BerlinProf. Dr. Manfred Gahr
Universitätsklinikum Dresden, Klinik für Allgemeine PädiatrieProf. Dr. Erik Harms
Universitätsklinik Münster, Klinik für Allgemeine PädiatrieProf. Dr. Wieland Kiess
Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche, LeipzigProf. Dr. Wolfgang Rascher
Fiedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Klinik für Kinder und Jugendliche, ErlangenProf. Dr. Dietrich Reinhardt
Klinikum der Universität München, Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, MünchenProf. Dr. Michael Weiß
Kliniken der Stadt Köln, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, KölnProf. Dr. Fred Zepp
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, MainzÖSTEREICHPrim Dr. Herbert Köingswieser
Krankenanstalt Rudolfstiftung, Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde und Department für Neonatologie, WienUniv.-Prof. Dr. Helmut Gadner
St. Anna Kinderspital, WienUniv.-Prof. Dr. Arnold Pollak
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, WienProm. Univ.-Prof. Dr. Andreas Lischka
Kinderklinik Glanzing im Wilhelminenspital, WienPrim. Univ-Prof. Dr. Karl Zwiauer
Landesklinikum St. PöltenPrim. Univ. Prof. Dr. Hans Rober Salzer
Landesklinikum Donauregion, TullnPrim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl
Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde der PMU, SalzburgUniv.-Prof. Dr. Lothar Zimmerhackl
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, InnsbruckPrim. Univ.-Doz. Dr. Christian Huemer
Landeskrankenhaus BregenzUniv.-Prof. Dr. Wilhelm D. Müller
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, GrazPrim. Univ.-Doz. Dr. Georg Spiel
Landeskrankenhaus Klagenfurt, Kinder- und Jugendabteilung, KlagenfurtPrim. Dr. Robert Birnbacher
Landeskrankenhaus Villach, Kinder- und Jugendabteilung, VillachSCHWEIZProf. Dr. Eric Girardin
Hôpital des enfants, GenfProf. Dr. Christan Braegger
Universitätsspital Zürich, Universitäts-Kinderklinik, ZürichPD Dr. Michaël Hofer
CHUV LausanneProf. Dr. Christian Kind
Ostschweizer Kinderspital, St. Gallen Prof. Dr. Joëlle Günthard
Universitäts-Kinderspital Beider Basel, Kardiologie, Basel
aus Mönchengladbach, einen Vortrag zum darauf aufbauenden Thema: Jede Impfung zählt, Individualschutz und Herdenschutz. Auch er verdeutlichte, wie wichtig es ist, eine hohe Durchimpfrate zu erreichen, um das Kollektiv zu schützen. Darüber hinaus gab er einen umfassenden Einblick in die aktuellen STIKO-Empfehlungen und stellte die Probleme für den niedergelassenen Arzt dar, die sich daraus ergeben. Ferner klärte er über die Vorteile von Einzel- und Kombiimpfstoffen auf und zeigte, welchen Stellenwert Kombiimpfstoffe in der pädiatrischen Praxis besitzen.

Daraufhin erläuterte PD Dr. Wolf von der Universität Regensburg das schwierige Problemfeld von Impfungen prä und post von Transplantationen. Er zeigte auf, wie der Immunschutz nach Stammzell-Transplantationen vollständig verlorengeht und wie wichtig es ist, hier durch Impfungen wieder einen Schutz aufzubauen. Andererseits muss immer auch die tatsächliche Situation des Patienten abgeklärt und die Impfung mit dem Transplantationszentrum abgestimmt werden. Das schwierige Thema wurde von Dr. Wolf umfassend dargestellt und den Zuhörern nahegebracht.

Nach der Mittagspause referierte Prof. Wolfgang Jilg, Universität Regensburg und Mitglied der STIKO, über den Themenblock „Einmal Impfversager immer Impfversager? Schutzlos ohne Antikörper ? Brauchen wir Adjuvantien?“ Er stellte anschaulich dar, dass ein einmaliges Impfversagen nicht bedeutet, dass ein Immundefekt vorliegt und jedwede weitere Impfung chancenlos wäre. Anhand umfassender Daten konnte er aufzeigen, welche Chancen zusätzliche Impfungen bringen und dass durchaus auch ein Schutz bestehen kann, wenn keine Antikörper gemessen werden. Hier gab der Vortrag tiefe Einblicke in die komplexe Materie und zeigte den Zuhörern interessante Lösungen auf. Zur Frage, ob Adjuvantien gebraucht werden, gab Prof. Jilg eine klare eindeutige Antwort: Ja.

Den abschließenden Vortrag hielt Prof. Kreth, Mitglied des Beirats des Instituts für Prävention an der Deutschen Eliteakademie, zum Thema „Gibt es Impfverbote? Impfverbote bei Autoimmunerkrankungen, AllergieAllergie

Allergie ist  eine von der Norm abweichende, gesteigerte beziehungsweise übersteigerte Reaktion des Immunsystems gegenüber einem oder mehreren Fremdstoffen, die erst nach wiederholtem Kontakt mit diesen entsteht..
Eine Allergie kann durch Laboruntersuchungen, etwa den Nachweis spezifischer Antikörper oder Abwehrzellen im Blut, oder durch direkte Testverfahren (Allergietests) festgestellt werden. Die Behandlung einer Allergie beginnt meist damit, dass der Kontakt zum auslösenden Allergen möglichst vermieden werden sollte. Ist dies nicht möglich, stehen Medikamente zur Verfügung, die entweder den Ausbruch einer allergischen Reaktion abschwächen oder die bereits ausgebrochene Reaktion mildern oder abbrechen. Eine Sonderform der Therapie ist die Hyposensibilisierung.
Ohne rechtzeitige Therapie können allergische Reaktionen tödlich verlaufen, wenn sich ein anaphylaktischer Schock ausbildet. Von besonderer Bedeutung ist die Insektengiftallergie (z.B. Bienenstich), die zudem zu Herz-Kreislaufproblemen führen kann.Erster Schritt einer Therapie bei einer Allergie ist, nach Möglichkeit den Kontakt zur Allergie auslösenden Substanz zu vermeiden.Inhaltsverzeichnis Medicinebook
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n und neurologischen Erkrankungen?“ Er stellte klar, dass es selbstverständlich Impfverbote gibt, leider würden aber viele Impfungen nicht durchgeführt, weil diese Impfverbote einem falschen Verständnis entsprangen. Hier sei es wichtig, wirklich zu verstehen, wann eine Impfung kontraindiziert ist und wie weit das Impfverbot reicht, denn wenn es nicht mehr besteht, sind gerade in diesen Bereichen große Vorteile zu erwarten. Das Symposium wurde von den Zuhörern sehr gut angenommen, was auch die rege Diskussion mit den Referenten untermauerte.

Die Deutsche Eliteakademie beabsichtigt aus den einzelnen Vorträgen ein wissenschaftliches Kurzexposé zu erstellen, damit auch jene Gelegenheit bekommen, sich das Wissen der Experten anzueignen, die das Symposium nicht persönlich besuchen konnten.