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Medizin: Effektive Prophylaxe und Therapie einer leptomeningealen Metastasierung

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Bei aggressiven Non-Hodgkin-LymphomNon-Hodgkin-Lymphom

Unter dem Sammelbegriff Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) fast man  alle malignen Lymphome zusammengefasst, die nicht die Diagnosekriterien des Morbus Hodgkin entsprechen.  Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Gewebes, die an denverschiedensten Stellen im Körper auftreten können, so beispielsweise in den Lymphknoten, der Milz, der Thymusdrüse, den Adenoiden, den Mandeln und im Knochenmark. Das NHL wird in zwei Gruppen unterteilt:
Beim aggressiven (intermediär maligne/hoch maligne) NHL sind die im Bereich der Lymphknoten sich schnell teilenden Krebszellen typisch.

Beim schmerzlosen malignen Lymphom teilen und vermehren sich die Krebszellen nur langsam, wodurch das Erkennen der Krankheit erschwert wird.
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en (NHL) und akuten LeukämieLeukämie

Die Leukämie, auch als Blutkrebs oder Leukose bezeichnet, ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems, bei der es zu einer ungebremsten Vermehrung der weißen Blutkörperchen kommt. Sie wird je nach Verlaufsform in akute und chronische Leukämien unterteilt.Bei der akuten lymphatischen Leukämie entarten jene Zellen, die normalerweise zu Lymphozyten heranwachsen. Sie ist die  häufigste Krebsform im Kindesalter.Bei der akuten myeloischen Leukämie verändern sich die Myeloblasten krebsartig. Eine akute myeloische Leukämie tritt vor allem im Erwachsenenalter auf.Inhaltsverzeichnis Medicinebook
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n kommt es im Verlauf der Erkrankung bei bis zu 50% der Patienten zu einer Absiedlung des Tumors im Liquorraum (leptomeningeale Metastasierung). Es ist von größter Bedeutung, eine frühzeitige und sorgfältige Diagnose durchzuführen und effektive Prophylaxe- und Therapiestrategien zu entwickeln. In den letzten Jahren hat sich liposomales Cytarabin (DepoCyte®) für die intrathekale Therapie etabliert. Diese Depotform von Cytarabin kann lumbal appliziert werden, wobei über zwei Wochen ein therapeutisch wirksamer Spiegel im Liquorraum aufrechterhalten wird. Daher ist nur eine Injektion innerhalb von zwei Wochen nötig. Dies bedeutet für die Patienten einen deutlichen Zugewinn an Lebensqualität.

Daten aus Studien und der Praxis bestätigen die gute Effektivität und Verträglichkeit von DepoCyte ® bei hämatologischen Neoplasien. Bei 55 Patienten mit Meningeosis bei diffusen großzelligen B-Zell-Lymphomen (DLBCL) konnte ein klinisches Gesamtansprechen von 72% (27 CR und 12 PR) nachgewiesen werden, alle Patienten mit klinischem Ansprechen sprachen auch zytologisch an (Garcia-Marco J. et al. Cancer 2009;115(9):1892-1898). Insgesamt wurde DepoCyte® gut vertragen, wobei Kopfschmerzen erwartungsgemäß die häufigste unerwünschte Wirkung waren. Eine retrospektive Untersuchung an 72 Patienten, die bereits beim ASH 2009 vorgestellt worden war, bestätigte den Wert einer Prophylaxe mit DepoCyte® (De la Fuente A. et al. Blood (ASH Annual Meeting Abstracts) 2009; 114: Abstract 1663). Von 72 Patienten mit DLBCL, welche als Prophylaxe DepoCyte® erhielten, entwickelte nach 18 Monaten Nachbeobachtungszeit keiner eine Meningeosis lymphomatosa und nur ein Patient ein solides ZNS-Rezidiv.

Eine weitere Studie der GMALL (German Multicenter Study Group on Adult Acute Lymphoblastic Leukemia) überprüft das Konzept der ZNS-Prophylaxe mit DepoCyte® auch bei älteren Patienten mit akuter lymphatischer LeukämieLeukämie

Die Leukämie, auch als Blutkrebs oder Leukose bezeichnet, ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems, bei der es zu einer ungebremsten Vermehrung der weißen Blutkörperchen kommt. Sie wird je nach Verlaufsform in akute und chronische Leukämien unterteilt.Bei der akuten lymphatischen Leukämie entarten jene Zellen, die normalerweise zu Lymphozyten heranwachsen. Sie ist die  häufigste Krebsform im Kindesalter.Bei der akuten myeloischen Leukämie verändern sich die Myeloblasten krebsartig. Eine akute myeloische Leukämie tritt vor allem im Erwachsenenalter auf.Inhaltsverzeichnis Medicinebook
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(ALL). In einer ersten Zwischenanalyse konnte eine reduzierte Mortalität und eine verbesserte Lebensqualität durch die liposomale Formulierung beobachtet werden.

Maligne Lymphome sind heute wegen der längeren Überlebenszeiten eine häufige Zweiterkrankung bei Patienten, die mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIVHIV


HIV ist die Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus (Humanes Immundefizienz-Virus), AIDS für Acquired Immuno Deficiency Syndrome (Erworbenes Immundefekt-Syndrom). Als HIV-positiv wird jede Person bezeichnet, bei der das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) direkt oder indirekt im Blut nachgewiesen wurde. Mehrere Tage bis drei Monate nach der Ansteckung mit dem HI-Virus, selten länger, kann es zur akuten HIV-Erkrankung kommen: Die Symptome sind unspezifisch und denen eines grippalen Infekts ähnlich. Es folgt ein krankheitsfreies Intervall von mehreren Jahren bis Jahrzehnten. Die HIV-Infektion verläuft in mehreren Stadien. Nach der Zahl der im Blut vorhandenen T-Helferzellen wird dem jeweiligen Buchstaben ein Zahlenwert zugewiesen, sodass eine Klassifizierung von A1 bis C3 entsteht (mehr als 500 T-Helferzellen/µl Blut = 1, 200 bis 499 T-Helferzellen/µl Blut = 2, weniger als 200 T-Helferzellen/µl Blut = 3).
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) infiziert sind; überwiegend liegen aggressive B-Zell-Lymphome vor. Die ZNS-Prophylaxe bei HIVHIV


HIV ist die Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus (Humanes Immundefizienz-Virus), AIDS für Acquired Immuno Deficiency Syndrome (Erworbenes Immundefekt-Syndrom). Als HIV-positiv wird jede Person bezeichnet, bei der das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) direkt oder indirekt im Blut nachgewiesen wurde. Mehrere Tage bis drei Monate nach der Ansteckung mit dem HI-Virus, selten länger, kann es zur akuten HIV-Erkrankung kommen: Die Symptome sind unspezifisch und denen eines grippalen Infekts ähnlich. Es folgt ein krankheitsfreies Intervall von mehreren Jahren bis Jahrzehnten. Die HIV-Infektion verläuft in mehreren Stadien. Nach der Zahl der im Blut vorhandenen T-Helferzellen wird dem jeweiligen Buchstaben ein Zahlenwert zugewiesen, sodass eine Klassifizierung von A1 bis C3 entsteht (mehr als 500 T-Helferzellen/µl Blut = 1, 200 bis 499 T-Helferzellen/µl Blut = 2, weniger als 200 T-Helferzellen/µl Blut = 3).
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-positiven Patienten nimmt hier einen hohen Stellenwert ein. In einer seit Mai 2006 laufenden Phase-IIProphylaxe- Studie wurde die Durchführbarkeit und Wirksamkeit von DepoCyte® bei HIVHIV


HIV ist die Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus (Humanes Immundefizienz-Virus), AIDS für Acquired Immuno Deficiency Syndrome (Erworbenes Immundefekt-Syndrom). Als HIV-positiv wird jede Person bezeichnet, bei der das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) direkt oder indirekt im Blut nachgewiesen wurde. Mehrere Tage bis drei Monate nach der Ansteckung mit dem HI-Virus, selten länger, kann es zur akuten HIV-Erkrankung kommen: Die Symptome sind unspezifisch und denen eines grippalen Infekts ähnlich. Es folgt ein krankheitsfreies Intervall von mehreren Jahren bis Jahrzehnten. Die HIV-Infektion verläuft in mehreren Stadien. Nach der Zahl der im Blut vorhandenen T-Helferzellen wird dem jeweiligen Buchstaben ein Zahlenwert zugewiesen, sodass eine Klassifizierung von A1 bis C3 entsteht (mehr als 500 T-Helferzellen/µl Blut = 1, 200 bis 499 T-Helferzellen/µl Blut = 2, weniger als 200 T-Helferzellen/µl Blut = 3).
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Patienten mit NHL (HIVHIV


HIV ist die Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus (Humanes Immundefizienz-Virus), AIDS für Acquired Immuno Deficiency Syndrome (Erworbenes Immundefekt-Syndrom). Als HIV-positiv wird jede Person bezeichnet, bei der das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) direkt oder indirekt im Blut nachgewiesen wurde. Mehrere Tage bis drei Monate nach der Ansteckung mit dem HI-Virus, selten länger, kann es zur akuten HIV-Erkrankung kommen: Die Symptome sind unspezifisch und denen eines grippalen Infekts ähnlich. Es folgt ein krankheitsfreies Intervall von mehreren Jahren bis Jahrzehnten. Die HIV-Infektion verläuft in mehreren Stadien. Nach der Zahl der im Blut vorhandenen T-Helferzellen wird dem jeweiligen Buchstaben ein Zahlenwert zugewiesen, sodass eine Klassifizierung von A1 bis C3 entsteht (mehr als 500 T-Helferzellen/µl Blut = 1, 200 bis 499 T-Helferzellen/µl Blut = 2, weniger als 200 T-Helferzellen/µl Blut = 3).
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-NHL) untersucht und kürzlich publiziert (Spina M. et al. Cancer 2010; 116 (6): 1495-1501). Nach einem medianen Follow-up von 15 Monaten trat nur bei einem Patienten mit einem Burkitt-Lymphom eine leptomeningeale Progression auf.


Quelle: Symposium der Mundipharma International Limited anlässlich des 15. Jährlichen Kongresses der European Hematology Association (EHA) vom 10. bis 13. Juni 2010 in Barcelona/ Spanien