medicinebook.de

medicinebook - Medizinbuch - das Healthcareportal

HNO: Gutes Hören => Geistige Fitness + Soziale Interaktion

Veröffentlicht am Freitag 27 März 2015 11:12:25 von aschilke
forschung.gif

Eine gute Formel, um sich gegen Demenz zu wappnen

Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Hörverlust und Demenz
Hörgerätehersteller Oticon präsentiert Technologie des BrainHearing
Hörverlust ausgleichen, sozial aktiv bleiben und das Gehirn entlasten

Wenn es um das Hören geht, denkt jeder sofort an die Ohren. Das schrille Weckerklingeln, das freudige Hecheln eines Hundes oder die ins Ohr geflüsterten Worte eines geliebten Menschen. Stimmen, Klänge und Geräusche begleiten unseren Alltag. Diese kommen zwar am Ohr an, das tatsächliche Verstehen aber passiert im Gehirn.

Hörverlust und Demenz – Zusammenhang nachgewiesen

Viele denken, gegen Demenz sei kein Kraut gewachsen. Dabei gibt es einige Vorkehrungen, die dabei helfen, den Eintritt einer Demenz zu beeinflussen. Zwei Möglichkeiten, sich gegen eine Demenz zu wappnen, sind der Erhalt der geistigen Fitness sowie die soziale Interaktion. Hier kommt die Hörgeräteakustik ins Spiel. Ein Forscherteam rund um den renommierten amerikanischen Hörakustik-Experten Frank R. Lin (Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA) hat herausgefunden, dass ein Hörverlust den Rückgang der kognitiven, also geistigen Fähigkeiten fördert und die Teilhabe am sozialen Leben erschwert.*

Hörgerät  Vergleich mit Kaffeebohnen Bildquelle: Oticon GmbH

Gutes Hören hält fit: Den eigenen Kopf und auch das soziale Gefüge

Hörgeräte unterstützen die Betroffenen dabei, sich wieder wohl zu fühlen und wieder am sozialen Leben teilzunehmen. Familienfeiern oder eine laute Umgebung voller unterschiedlichster Klangerlebnisse – mit der richtigen Hörlösung verlieren sie ihren Schrecken. Die neue Hörgerätegeneration von Oticon kann aber noch mehr. Seit mehr als 15 Jahren erforscht und entwickelt Oticon die BrainHearing Technologien. Sie orientieren sich an der Arbeitsweise des Gehirns und unterstützen es so bei der anstrengenden „Versteh-Arbeit“.

Das Gehirn hört mit, der Geist bleibt fit

Egal ob angenehm oder störend, leise oder laut. Erst das Gehirn versteht Töne, Klänge und Geräusche, kann sie unterscheiden und ihnen eine Bedeutung zuweisen. Muss das Gehirn die Hörminderung nicht mehr so stark ausgleichen, hat dies positive Effekte. Die sonst vernachlässigten kognitiven Leistungen werden trainiert und reaktiviert, neue Vernetzungen werden geschaffen. Kurzum: BrainHearing Hörgeräte unterstützen nicht nur die soziale Interaktion, sondern auch die geistige Fitness.

Rechtzeitig aktiv werden

Viele Menschen sind abends erschöpft, wenn sie nicht mehr gut hören. Die dauernde Belastung, um den Hörverlust auszugleichen, ist enorm anstrengend. Darunter leidet nicht selten das soziale Leben. Dabei lässt sich der Hörverlust mit Hörgeräten weitestgehend ausgleichen und negative Folgen hinauszögern oder sogar vermeiden, je früher gegengesteuert wird.

* „Hearing Loss and Cognitive Decline in Older Adults“, 2013.


Verwandte Links

Zum Thema : Artikel:
Inhaltsseiten:


Der meistgelesene Artikel zu dem Thema Neues aus der Medizintechnik:
Mit den Designwaagen von Beurer fit in den Frühling

Air Solution: Linderung für Heuschnupfen-Patienten

miraDry System für die Behandlung von störendem Achselschweiß


Alle Artikel aus diesem Monat

Einstellungen