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Immunerkrankungen: Plakate zur AIDS-Prävention

Veröffentlicht am Montag 12 August 2002 23:11:05 von aschilke
KunstKultur.gifEine Auswahl von 60 Plakaten zum Thema AIDS zeigte das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Zu sehen waren beeindruckende Motive aus Japan, Cuba, Indien, Südafrika, den USA und der Schweiz.

„...protect yourself.“, Trinidad und Tobago, um 1994
„If you think this looks dangerous,try doing it without a condom“, USA, 1995

Eine Auswahl von 60 Plakaten zum Thema AIDS zeigte das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Zu sehen waren beeindruckende Motive aus Japan, Cuba, Indien, Südafrika, den USA und der Schweiz.

„Ohne Dings kein Bums“, Schweiz, um 1992

Die Plakate vermittelten einen ersten Eindruck in eine weltweit einzigartige über 5000 Exemplare umfassende Kollektion des Sammlers Michael Hill, die das Deutsche Hygiene-Museum erwerben möchte. Die Plakate aus über einhundert Ländern dokumentieren, wie weltweit in den vergangenen zehn Jahren über AIDS aufgeklärt wurde. Der besondere Reiz besteht darin, dass deren Bildmotive und Botschaften deutlich durch die kulturellen Traditionen der jeweiligen Herkunftsländer geprägt wurden. Und dennoch sprechen die Plakate auch eine gemeinsame Sprache, sie wollen über AIDS aufklären, das heißt über Sexualität, Ängste und Tabus reden und zur Solidarität mit den Betroffenen aufrufen. Die fünftausend Plakate sind wichtige Dokumente der Zeitgeschichte, die das Deutsche Hygiene-Museum gemäß seines Sammlungsauftrages bewahren möchte. Und das vor allem darum, weil die Krankheit AIDS noch keineswegs der Vergangenheit angehört!

„Stop the AIDS!“, Japan, 1987 „Help, prevent, despair, care.“, USA, 1987 „can I suduce you to have saver sex“,Niederlande, um 1996
„Talking about your Problems.“, Hongkong, 1997 „Si No, i No“, Kuba, 1993 „Broekje uit, jasje aan.“,Niedelande, um 1995

 


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