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Allgemeinmedizin: Glucosaminsulfat reduziert bei Arthrose den Schmerz und bremst den Knorpelverlus

Veröffentlicht am Mittwoch 14 August 2002 22:46:59 von aschilke
medizin.gifDona® 200 S verbessert die allgemeine Gelenkfunktion Arthrotische Veränderungen der Gelenke gehen mit einem Knorpelverlust einher. Nicht die normale Belastung der Gelenke führt zur Arthrose, sondern die ständige Überbelastung des Bewegungsapparates beschleunigt den Abbau des Knorpels, wie dies bei Extremsportlern eindeutig nachweisbar ist. Schon kleine Knorpelrisse gefährden das Gelenk. Daher sollten sofort Knorpel-erhaltende Maßnahmen ergriffen werden, sobald erste kleine Schäden, wie Risse, an der Gelenkoberfläche auftreten. Denn sonst füllt sich die entstandene Lücke bestenfalls mit neugebildetem, minderwertigem Faserknorpel.
Bereits die Hälfte aller Menschen ist etwa ab dem 35. Lebensjahr von arthrotischen Veränderungen der Gelenke betroffen. Orthopäden und Sportmediziner weisen darauf hin, dass der Erhalt des menschlichen Bewegungsapparates auf vier Lebensjahrzehnte ausgelegt ist, die heutige Lebenserwartung beträgt aber mehr als 75 Jahre. Dazu kommt eine Reihe von Faktoren, wie zum Beispiel Übergewicht, Bewegungsmangel oder Überstrapazierung einzelner Gelenke, die zu einer weiteren Zunahme von Arthrosen führen. Der Arzt wird in seiner Praxis besonders häufig von Patienten mit einer Kniegelenkarthrose konsultiert. Diese chronische Erkrankung geht mit starken Schmerzen einher und führt aufgrund des Verlustes an Gelenkknorpel zu zunehmenden funktionsbehindernden Gelenkveränderungen. Bei vielen Patienten mit Kniegelenkarthrose wird letztendlich ein chirurgischer Eingriff mit Endoprothese erforderlich. Die Patienten leiden unter starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zur Immobilisation. Frühinvalidisierung, Verlust der Selbständigkeit und Pflegebedürftigkeit sind die Folge. Für die Betroffenen bedeutet dies eine erhebliche Minderung ihrer Lebensqualität und für das Gesundheitswesen und aus sozio-ökonomischer Sicht eine enorme finanzielle Belastung. Ziel der Behandlung einer Arthrose muss es daher sein, nicht nur weitgehende Schmerzfreiheit zu erreichen, sondern frühzeitig den Verlust von Gelenkknorpel aufzuhalten und damit die allgemeine Gelenkfunktion zu verbessern. Studienergebnisse weisen darauf hin und bestätigen, dass die bewährte Substanz Glucosaminsulfat – Dona® 200 S - , ein Derivat des Proteoglykanstoffwechsels, den Knorpelverlust bremst. Patienten mit Gonarthrose erhielten über drei Jahre lang täglich oral 1500 mg Glucosaminsulfat oder Placebo. In der Verum-Gruppe konnte der Verlust des Knorpels aufgehalten werden, während sich in der Placebo-Gruppe der Gelenkspalt um insgesamt 0,3 mm verringerte. Dies weist auf eine zunehmende Degeneration des Knorpels hin. Durch das Medikament wurde aber nicht nur der Knorpelverlust gebremst, sondern auch der Schmerz reduziert und die allgemeine Gelenkfunktion gebessert, da die Substanz einerseits die Synthese der Proteoglykane fördert und andererseits die knorpelabbauenden Enzyme und Zytokine hemmt. Eine weitere Studie konnte bestätigen, dass der Wirkstoff nicht nur während der dreimonatigen Behandlungszeit gute Erfolge erzielte, sondern dass die Patienten auch in der zweimonatigen, behandlungsfreien Zeit weniger Beschwerden hatten als unter Placebo. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass sich Glucosaminsulfat auch für eine längerfristige Behandlung der Arthrose eignet. Eine Kasuistik bestätigt die unter Studienergebnissen erzielten Ergebnisse der Arthrosebehandlung mit Dona® 200 S auch unter Praxisbedingungen: 49 jährige Patientin, seit ihrem 15. Lebensjahr als Schuhverkäuferin tätig. Familienanamnese: Vater mit 40 Jahren tödlich verunglückt. Mutter mit 79 Jahren an einem Herzleiden verstorben. Sie litt seit ihrem 35. Lebensjahr an Gelenkrheuma und Herzbeschwerden, seit dem 70. Lebensjahr wurde sie von der Tochter gepflegt (neben der Berufstätigkeit). Eigene Anamnese: Als Kind an Scharlach, Masern, Rötel und Mumps erkrankt, mit 12 Jahren Blinddarmoperation. Sie hat stets im Haushalt der Mutter gelebt und diese unterstützt und gepflegt. Seit vier Jahren klimakterische Beschwerden mit Kreislaufstörungen, Hitzewallungen und depressiven Verstimmungen. Sie wird seither mit einem Hormonpräparat behandelt. Seit ca. 6 Wochen habe sie zunehmende Schmerzen im linken Kniegelenk, die sie zunächst mit Salbeneinreibungen selbst behandelte. Jetzt seien die Schmerzen jedoch so stark, dass sie ihre Arbeit nicht mehr verrichten könne, da sie als Schuhverkäuferin sich dauernd bei den Schuhanproben bücken oder hinknien müsse. Auch das Einsteigen in den Bus und das Treppensteigen werde immer schwieriger. Dazu komme eine große Angst, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren könnte, da sie nicht mehr voll leistungsfähig sei. Arbeitslosigkeit oder sogar eine vorzeitige Berentung würde sie in so große finanzielle Schwierigkeiten bringen, dass sie nicht mehr wisse, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten könne. Befund, Therapie und weiterer Verlauf: Die orthopädische Fachuntersuchung einschließlich Röntgenbefund ergaben eindeutig die Diagnose Gonarthrose links mit bereits vorhandenem Knorpelverlust und Verschmälerung der Gelenkspaltweite. Die Patientin erhielt 2 Wochen lang 3 x täglich 2 Drg. Dona® 200 S zu den Mahlzeiten und dann 3 x 1 Drg. täglich, da bereits eine deutliche Schmerzlinderung eingetreten war. Zusätzlich wurden physiotherapeutische Maßnehmen durchgeführt. Nach vier Wochen nahm die Patientin aus den oben geschilderten Gründen gegen den ärztlichen Rat ihre Tätigkeit wieder auf. Die Behandlung wurde jedoch über einen langen Zeitraum, jetzt über 2 Jahre, weitergeführt. Die Patientin ist jetzt nahezu schmerzfrei, das linke Kniegelenk ist wieder funktionsfähig und röntgenologisch zeigt sich keine Zunahme der Gelenkspaltverengung. Resümee: Studienergebnisse und Erfahrungen in der täglichen Praxis zeigen, dass eine frühzeitige Behandlung mit Glucosaminsulfat – Dona® 200 S – nicht nur symptombezogene, sondern auch strukturmodifizierende Verbesserungen bei Gelenkarthrose bewirkt. Auch bei fortgeschrittener Arthrose erweist sich Glucosaminsulfat als sehr hilfreich bei der Behandlung. Da am Ende der Arthrose häufig ein operativer Eingriff mit Endoprothese oder vollständige Immobilsation des Patienten mit allen Konsequenzen stehen, muss es das Ziel der Arthrosebehandlung sein, nicht nur weitgehende Schmerzfreiheit zu erreichen, sondern frühzeitig den Verlust von Gelenkknorpel aufzuhalten und damit die allgemeine Gelenkfunktion zu verbessern.

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