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Thema:Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse

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Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Bewegungsstörungen: IAB Akademie startet Lehrbetrieb

Veröffentlicht am Donnerstag 07 Januar 2016 10:15:12 von aschilke
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Erstmals Ausbildung zum Fach-Therapeuten Bewegungsstörungen möglich / Programm umfasst auch Fortbildungskurse sowie Angebot für Patienten und Angehörige

Mit Beginn dieses Jahres startet die IAB Akademie umfassend ihren Aus- und Fortbildungsbetrieb in Hamburg und Berlin. Sie ist die jüngste Initiative von IAB - Interdisziplinärer Arbeitskreis Bewegungsstörungen. Die Akademie wendet sich an ärztliche und nicht-ärztliche Therapeuten und Pflegekräfte, die sich mit neurologischen Bewegungsstörungen befassen. Erstmals wird durch sie bundesweit eine patentierte Ausbildung zum Fach-Therapeuten auf diesem Gebiet möglich. Diese Zusatzqualifikation kann berufs- oder ausbildungsbegleitend erworben werden. Darüber hinaus bietet sie Kurse zu einzelnen Themen im Bereich der Bewegungsstörungen. Durch die Teilnahme können die für Ärzte und Therapeuten vorgeschriebenen Fortbildungspunkte erworben werden. Die Akademie ist von Weiterbildung Hamburg e.V. zertifiziert.

Themen sind vorwiegend Parkinson-Syndrome, Dystonien und Spastik

Darüber hinaus können Patienten und deren Angehörige in Kursen der Akademie mehr über den Verlauf und die Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankungen erfahren. Und sie können dort lernen, besser mit den Symptomen umzugehen, die oft starke Einschränkungen bedeuten. Die meisten Patienten leiden an Parkinson-Syndromen, Dystonien und Spastik, die auch infolge von Schlaganfällen und Multipler Sklerose auftritt. Diese Krankheiten stehen auch im Mittelpunkt der meisten Kurse. Weitere Veranstaltungen der Akademie befassen sich mit anderen Bewegungsstörungen und krankheitsübergreifenden Themen.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: HNO: Beethoven mit Beethovens Ohren gehört

Veröffentlicht am Montag 30 November 2015 10:31:24 von aschilke
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Medizinische Gesellschaft Mainz lädt am Mittwoch, 02. Dezember 2015, um 19.15 Uhr zum letzten Themenabend in diesem Jahr ein

Die Medizinische Gesellschaft Mainz widmet zum Jahresabschluss ihren nächsten Themenabend dem Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827). Mit Werken wie der Oper Fidelio und der Ode „An die Freude“ aus dem 4. Satz seiner 9. Sinfonie hat er Werke geschaffen, deren musikgeschichtlicher Einfluss kaum zu übertreffen ist. Doch sein Erfolg als Pianist und Komponist wurde ab ca. 1798 von ersten Symptomen eines Gehörleidens überschattet. Die Krankheit führte schließlich zur Taubheit. Sie stellte eine ernste Bedrohung seiner Laufbahn als Musiker dar und war Anlass für eine schwere persönliche Krise Beethovens. Prof. Ulrich Konrad, Leiter des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Würzburg und Mitglied der hiesigen Akademie für Literatur, ist Referent des Abends. Gespickt mit musikalischen Beispielen widmet er seinen Vortrag dem Einfluss des Gehörleidens auf das Werk Beethovens. Moderator des Abends, PD Dr. Kai Ulrich Helling an der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik – Plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz, geht anschließend der Frage nach, ob die Schwerhörigkeit des Künstlers hätte geheilt werden können. Der Themenabend findet statt am Mittwoch, 02. Dezember 2015, um 19.15 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Universitätsmedizin Mainz eröffnet neues interdisziplinäres Autoimmunzentrum

Veröffentlicht am Dienstag 17 November 2015 10:41:00 von aschilke
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Zusammenarbeit von Spezialisten für noch bessere Behandlungserfolge

Komplexe Autoimmunerkrankungen betreffen oftmals mehrere Organsysteme gleichzeitig. Der Behandlungserfolg kann gesteigert werden, indem die Spezialisten der einzelnen Fachdisziplinen zusammenarbeiten und die Therapie interdisziplinär gestalten. Ab dem 21. November erfolgt diese vielversprechende Vorgehensweise in der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen des neuen interdisziplinären Autoimmunzentrums. Die feierliche Eröffnung findet statt von 09.00 bis 14:00 Uhr im großen Hörsaal Pathologie, Gebäude 708 H, der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Gesundheitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Im interdisziplinären Autoimmunzentrum ist nahezu jede Disziplin der Universitätsmedizin Mainz vertreten. Einen Einblick in die Vielfalt und Komplexität von Autoimmunerkrankungen vermitteln rund 20 Experten bei der Eröffnungsveranstaltung. Dabei zeigen sie auch Beispiele für die Überlappungen von Autoimmunerkrankungen auf, wie beispielsweise autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen mit Zöliakie oder von Darmentzündungen mit autoimmunen Wirbelsäulenerkrankungen. Zudem beleuchten die Experten Zusammenhänge zwischen rheumatologischen, dermatologischen und neurologischen Autoimmunopathien.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Ernährung: Was ist eigentlich gesunde Ernährung?

Veröffentlicht am Montag 01 Juni 2015 11:48:16 von aschilke
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Medizinische Gesellschaft Mainz lädt zum Themenabend am Mittwoch, 3. Juni 2015, um 19.15 Uhr ein

Gesunde Ernährung: Was ist das? Wozu dient das? Wie geht das? Auf diese Fragen will der aktuelle Themenabend der Medizinischen Gesellschaft Mainz das Augenmerk richten und aus medizinischer und ernährungswissenschaftlicher Perspektive Antworten geben. Experte und Referent des Abends ist Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski, Ernährungsmediziner und Professor für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim. Prof. Dr. Jürgen Beyer, von 1994 bis 2001 Direktor der Klinik für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am der heutigen Universitätsmedizin Mainz, wird die Veranstaltung moderieren. Der Themenabend findet statt am Mittwoch, 3. Juni 2015, um 19.15 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht über Ernährung in den Medien berichtet wird. Ernährung und ganz besonders gesunde Ernährung ist immer ein Thema, das den Verbraucher bewegt. Wie muss ich mich ernähren, damit ich jung und schön und vor allem gesund alt werde? Ist es die als Steinzeit-Ernährung bekannte Paleoernährung, das als Kohlenhydratminimierung bezeichnete low carb, das auf möglichst natürliche, unverarbeitete Nahrung setzende Konzept des clean eating oder diner cancelling? Oder ist eine vegane oder makrobiotische Ernährung der Schlüssel für ein langfristiges Wohlbefinden? Oder sollte ich einfach das essen, was mir Spaß macht und alles andere vergessen? Bei der Vielzahl der Empfehlungen, wie wir uns ernähren sollten, geht leicht der Überblick verloren und am Ende bleibt bei vielen Menschen das Gefühl, es ist eigentlich egal, wie ich m ich ernähre, Hauptsache es schmeckt.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Kinder- und Jugendmedizin: Hilfe für Kinder drogenkranker Eltern

Veröffentlicht am Donnerstag 07 Mai 2015 09:42:19 von aschilke
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Kinderchirurgen fordern verbesserte Kinderschutzstrukturen an Kliniken

7. wissenschaftliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin vom 8. bis 9. Mai 2015 in Dresden Schwerpunktthema: Kinder in drogenbelasteten Familien

Hierzulande leben etwa 2,6 Millionen Kinder in Familien mit einem suchtkranken Elternteil – geschätzte 30 000 von ihnen haben drogenabhängige Eltern. Diese Kinder sind gefährdet, seelisch, psychisch und sozial Schaden zu nehmen, später selbst an einer Sucht zu erkranken oder auch Opfer von physischer Gewalt zu werden. Kinderchirurgen kommen mit diesen Kindern in Kontakt, etwa wenn sie ein verletztes Kind behandeln – und sollten dann Hilfestellungen im Sinne des Kindes einleiten. Jedoch mangelt es in vielen Krankenhäusern an geeigneten Strukturen, die sich dieser Familienproblematik annehmen könnten. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) fordert deshalb deutschlandweit interdisziplinäre Kompetenzstrukturen für den Kinderschutz in und um Kinderkliniken. Die DGKCH macht dies deutlich anlässlich der 7. wissenschaftlichen Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin vom 8. bis 9. Mai 2015 in Dresden.

Immer mehr Menschen in Deutschland greifen zu gefährlichen künstlichen Drogen wie Crystal Meth oder Legal Highs. Drei Prozent mehr als im Jahr zuvor starben 2014 an ihrem Drogenkonsum, wie Bundeskriminalamt und Bundesregierung soeben berichteten. Dies wirkt sich auch auf Kinder aus: „Wir beobachten im Umfeld unserer kleinen Patienten einen zunehmenden Missbrauch von Drogen, gerade in jungen Familien, bei Schwangeren und Heranwachsenden“, sagt Tagungspräsidentin Frauke Schwier, Kinderchirurgin am Universitätsklinikum Dresden. Dieses Jahr stehen Kinder in drogenbelasteten Familien im Zentrum der Veranstaltung „Hier bedarf es - ähnlich wie bei den anderen Suchterkrankungen - rascher Hilfe: Denn diese Kinder sind nicht nur in großer Gefahr, selbst eine Suchtproblematik oder andere Störungen zu entwickeln, häufig wachsen sie auch ohne Fürsorge auf, sind vereinsamt und in ihrer Entwicklung massiv beeinträchtigt.“


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Allgemeinmedizin: Vortrag zur antiseptischen Wundtherapie

Veröffentlicht am Mittwoch 29 April 2015 10:09:19 von aschilke
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Auf dem Deutschen Wundkongress der Initiative Chronischer Wunden hält der Chirurg Dr. Beat Roth aus Belp in der Schweiz am 6. Mai 2015 einen Vortrag zu Polihexanid. Der Mediziner präsentiert Fallstudien aus der Schweiz. Laut Roth sind lokal eingesetzte antiseptische Substanzen eine Therapiealternative im Hinblick auf die hohe Zahl an Antibiotikaresistenzen.

Um Antiseptik und die Wirkweise von Polihexanid wird es in dem Vortrag von Dr. Beat Roth, Chirurg aus der Schweiz, gehen. In dem Vortrag beschreibt Roth die Erfahrungen der Belper Klinik in der antiinfektiven Prophylaxe und Therapie mit den Polihexanid-Substanzen der Produkte Lavasept und Prontosan bei akuten und chronischen Wunden, beim diabetischen Fuß, beim Ulcus cruris, bei Verbrennungen, abszedierenden Phlegmonen und in der Therapie von Knocheninfektionen.

Roth empfiehlt lokale Antiseptika in der Wundbehandlung und Chirurgie, auch wenn sie mit Nachteilen behaftet sind. „Es ist besser, antiseptisch als antibiotisch zu arbeiten, vor allem in der Prophylaxe“, erklärt der Chirurg. Ebenfalls stellt er die Resultate in der Therapie der Antibiotika-frei behandelten akuten Abdomen mit Polihexanid vor.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Leberzentrum Mainz lädt zum Patientencafe ein

Veröffentlicht am Dienstag 28 April 2015 10:44:42 von aschilke
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Informationsforum für Patienten auf der Warteliste und Lebertransplantierte

Am Donnerstag, 30. April, laden die Klinik für Allgemein,- Viszeral- und Transplantationschirurgie sowie die I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz und der Verein „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ von 16.00 bis 18.00 Uhr zum Patientencafé ein. Veranstaltungsort ist der Seminarraum der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr.1, 55131 Mainz, Gebäude 605, EG, Raum 0361). In einer offenen Gesprächsrunde informieren Ärzte des Leberzentrums Mainz und Mitglieder des Vereins „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ über Wissenswertes zum Thema Lebertransplantation und beantworten die Fragen der Besucher. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten (Fax 06131 17 2728).

Wenn die Leber ihre Aufgaben kaum mehr erfüllen kann, ist eine Transplantation der letzte Ausweg. Für Patienten auf der Warteliste und Lebertransplantierte ergeben sich oft verschiedenste Fragen. Der Austausch mit anderen Betroffenen und Spezialisten hat daher einen besonderen Stellenwert. „Unser Patientencafé soll Betroffenen, die auf eine Transplantation warten oder bereits transplantiert sind, die Möglichkeit zum Austausch, zu Information und Diskussion in ungezwungener Atmosphäre bieten“, so PD Dr. Tim Zimmermann, Oberarzt an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Patientensicherheit geht alle an

Veröffentlicht am Donnerstag 16 April 2015 15:10:06 von aschilke
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Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e. V. (APS) vom 16. bis 17. April 2015 in Berlin: „10 Jahre APS – Die Zukunft im Blick“

Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) fordert Unterstützung nationaler Programme

Seit 10 Jahren steht Patientensicherheit auf der Agenda der Kommission der Europäischen Union. In Deutschland wurde 2013 die Förderung der Patientensicherheit als neues nationales Gesundheitsziel verabschiedet. Im Fokus stehen dabei die Optimierung von Strukturen, um die Gesundheit der Bevölkerung und die Krankenversorgung zu verbessern – wie beispielsweise Programme zum Ausbau des Risikomanagements in Krankenhäusern. Gesetzlich fest verankerte öffentliche Gelder fehlen jedoch bislang dafür. Erfolge beruhen bislang vor allem auf ehrenamtlichem Engagement, betont das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS). Anlässlich seiner Jahrestagung vom 16. bis 17. April 2015 in Berlin fordert das APS feste Strukturen für den Ausbau und die Förderung der nationalen Programme für mehr Patientensicherheit, verbunden mit einer ausreichenden und langfristigen Finanzierung.

Das APS ergreift mit seinen Mitgliedern immer wieder die Initiative, die Patientensicherheit ganz praktisch zu verbessern: „Wir verstehen uns heute als das nationale Programm zum Ausbau der Patientensicherheit in Deutschland“, sagt Hardy Müller, Geschäftsführer des APS, dazu. Auch in den Arbeitsgruppen des Programms gesundheitsziele.de, einem Kooperationsverbund zur Entwicklung des nationalen Gesundheitszieleprozesses, bringt sich das APS aktiv ein.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Kardiologie: Die Qualität der kardiologischen Versorgung in Deutschland sichern

Veröffentlicht am Mittwoch 08 April 2015 10:06:35 von aschilke
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Vom 8. – 11. April 2015 findet in Mannheim die 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt.

Leitlinien, Positionspapiere und Curricula für die Ausbildung von Herzspezialisten: Mit ihrer Qualitätsoffensive schafft die DGK die Rahmenbedingungen für eine erstklassige Versorgung herzkranker Patienten. Herzinsuffizienz und Klappenerkrankungen sind aktuelle Herausforderungen, die Infarktsterblichkeit geht in Deutschland seit Jahren kontinuierlich zurück.

„Es ist eine Erfolgsgeschichte der modernen Kardiologie“, berichtet DGK-Präsident Prof. Dr. Christian Hamm (Gießen/Bad Nauheim) auf der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, bei der von 8. bis 11. April in Mannheim 8.500 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern zusammentreffen. „Die Sterblichkeit aufgrund von Herzinfarkten oder der koronaren Herzkrankheit ist seit Jahren stark rückläufig.“ Lag die Zahl der Todesfälle pro 100.000 Einwohner beim akuten Herzinfarkt 1982 noch bei 116,4, hat sie sich bis 2012 beinahe halbiert (65,2). Bei der chronischen Form der koronaren Herzkrankheit sind die entsprechenden Zahlen in diesem Zeitraum von 207,3 auf 159,2 zurückgegangen.

„Paradoxerweise ist es gerade auch eine Konsequenz dieser Erfolge, dass andere Herzkrankheiten kontinuierlich an Bedeutung gewinnen. Immer mehr Menschen überleben einen akuten Herzinfarkt, erkranken später aber an einer Herzschwäche“, so der DGK-Präsident. „Auch die steigende Lebenserwartung erhöht das Risiko von Herzinsuffizienz, Herzklappen- oder Herzrhythmuserkrankungen.“ Die Herzinsuffizienz war 2012, wie der aktuelle Deutsche Herzbericht zeigt, mit 386.548 stationären Fällen die zweithäufigste Einzeldiagnose bei vollstationär behandelten Personen. Die Zahl der stationären Herzschwäche-Krankheitsfälle pro 100.000 Einwohner stieg von nur 275 im Jahr 1995 auf 480 (2012). Im gleichen Zeitraum findet sich bei Herzrhythmusstörungen ein Anstieg von 282 auf 537 Krankheitsfälle pro 100.000 Einwohner (90 Prozent), und bei Herzklappenerkrankungen von 69 auf 105 (52 Prozent). Prof. Hamm: „Diese Entwicklungen sind zentrale Themen der diesjährigen Jahrestagung der DGK.“


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Ernährung: SAFARIKIDS: Ernährungskurs für Schulkinder

Veröffentlicht am Donnerstag 26 März 2015 11:01:12 von aschilke
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SAFARIKIDS: DAK-Gesundheit und die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen starten Ernährungskurs für Schulkinder Kurs für Acht- bis Zwölfjährige steht Versicherten aller Kassen offen

Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen startet gemeinsam mit der DAK-Gesundheit ab 15. April 2015 einen neuen Ernährungskurs für Schulkinder: Unter dem Titel SAFARIKIDS lernen Acht- bis Zwölfjährige spielerisch, wie sie körperliche Aktivität und gesundheitsorientiertes Essen und Trinken in den Alltag einbinden. Der Titel SAFARI steht für selbstbewusst, aktiv, fit, ausgeglichen, robust und integriert.

„In Deutschland sind 15 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Das ist auch in unserer Klinik zu beobachten. Übergewicht gefährdet die Gesundheit und Entwicklung dieser Kinder. Blutfettwerte und Blutzucker verschlechtern sich durch zu viel Körperfett und können sogar zu Diabetes führen. Außerdem leiden Knochen, Gelenke und Muskeln unter dem Gewicht“, sagt Dr. Gerrit Lautner, Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen. Gemeinsam mit der Ernährungsberaterin Sarah Geil unterstützt der Kinderarzt das Präventionsprogramm der DAK-Gesundheit.

Notiz: Anmeldungen und weitere Infos unter der Telefonnummer 0209-5902-485.

Veranstaltungsort: Ernährungszentrum am Berger See, Zum Ehrenmal 21 – Gelsenkirchen-Buer


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