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Neues aus der Medizintechnik: Medizinprodukte: Tipps zur Hygiene vor operativen Eingriffen

Veröffentlicht am Dienstag 15 Dezember 2015 10:11:20 von aschilke
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Grundsätzlich sollte im medizinischen Bereich sowohl jeder Arzt, jede Schwester bzw. jeder Pfleger aber auch jeder Patient einen Beitrag leisten, um Krankenhausinfektionen so weit wie möglich vermeiden zu helfen. Zu beachten ist in erster Linie eine gute Hygiene.

Daher wird folgendes Vorgehen von Fachleuten empfohlen:

  • Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände mit Wasser und Seife. Achten Sie darauf, sich auch zwischen den Fingern einzuseifen. Vor jeder Mahlzeit, nach dem Kontakt mit Tieren oder rohem Fleisch und natürlich nach dem Toilettengang ist das Händewaschen Pflicht.
  • Optimieren Sie die Händehygiene mit alkoholischen Händedesinfektionsmitteln – vor allem wenn Sie Kontakt zu kranken oder immungeschwächten Menschen haben. Der große Vorteil dieser Maßnahme ist nicht nur die einfache Anwendung, sondern ihre Wirksamkeit gilt durch einen weltweiten reichhaltigen Erfahrungsschatz im Rahmen der nunmehr 10-jährigen WHO „Clean Care is Safer Care“-Kampagne als wissenschaftlich nachgewiesen.

Herbst und Winter: Prävention: 3D-Games helfen Gedächtnis auf die Sprünge

Veröffentlicht am Montag 14 Dezember 2015 10:16:18 von aschilke
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Zwar richten sich Computerspiele meist eher an jüngere Leute, doch auch ältere Menschen sollten vielleicht mehr spielen. Denn speziell 3D-Games sind gut für das Gedächtnis, so das Ergebnis einer im "Journal of Neuroscience" veröffentlichten Studie der University of California, Irvine (UCI) http://uci.edu.

Nachhaltiger Effekt

Demnach helfen die Spiele dem Erinnerungsvermögen offenbar so sehr auf die Sprünge, dass das effektiv Jahrzehnte an alterungsbedingtem Abbau wettmacht. Wichtig ist aber, dass es Games mit aufwendiger 3D-Umgebung wie "Super Mario 3D World" sind. Ein aktiver Lebensstil gilt als eine Möglichkeit, das Gedächtnis fit zu halten. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, beispielsweise viel zu reisen.

"Es gibt viele andere Möglichkeiten, uns kognitiv beschäftigt und aktiv zu halten. Videospiele könnten eine guter, gangbarer Weg sein", meint UCI-Neurobiologe Craig Stark. Denn bei der aktuelle Studie mit Studenten, die eigentlich keine Gamer sind, haben Teilnehmer nach nur zwei Wochen etwas intensiveren 3D-Gamings bei einem Gedächtnistest um zwölf Prozent besser abgeschnitten. Das entspricht Starks Team zufolge der durchschnittlichen Abnahme der Gedächtnisleistung zwischen dem Alter von 45 und 70 Jahren.


Neues aus der Medizintechnik: Laboratoriumsmedizin: Schnellerer Erregernachweis dank Doppelbrechung

Veröffentlicht am Freitag 11 Dezember 2015 10:19:34 von aschilke
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Innovatives Kreuzpolarisationsgerät reduziert Laborkosten signifikant

Forscher der ETH Zürich http://ethz.ch haben einen Schnelltest vorgestellt, mit dem sich nicht nur Malaria-Erreger nachweisen, sondern auch Viren wie HIV oder das Ebolavirus, Bakterien oder Biomarker wie Glukose oder Cholesterin ermitteln lassen. Das Prinzip des Kreuzpolarisationsgeräts: Eine Probe erzeugt ein Doppelbrechungsmuster, sodass man anhand dieses Ja-oder-Nein-Schemas rasch und unkompliziert den Nachweis für einen Krankheitserreger erbringen kann.

Lyotrope Flüssigkristalle

Die neue Nachweismethode ist nicht nur extrem schnell, sie ist auch verglichen mit anderen Nachweismethoden sehr günstig. Das Polarisationsgerät kostet nur rund 20 Franken (rund 18,46 Euro), sagt Jijo Vallooran, Erstautor der Publikation, die soeben in der Fachzeitschrift "Advanced Functional Materials" erschienen ist. Die Wissenschaftler nutzen für ihr Verfahren sogenannte lyotrope Flüssigkristalle, die aus sich selbstorganisierenden Strukturen von Fettmolekülen in Wasser bestehen - ein in der Fachwelt bereits bekannter Umstand.

Die Forscher nutzen Flüssigkristalle auch für andere Anwendungen, wie etwa die Wirkstoff-Verabreichung oder die Proteinkristallisation. Um die Doppelbrechung und damit ein Signal zu erzeugen, griffen sie erneut in die Trickkiste: Sie fügten dem Flüssigkristall bestimmte Enzyme hinzu, sodass in den Nanoröhren chemische Reaktionen ablaufen können. Weil nur sehr wenig Wasser in den Röhren frei verfügbar ist, werden die Produkte der Reaktionen als Kristalle ausgefällt. Diese verfügen über die Eigenschaft der Lichtdoppelbrechung.


Neues aus der Medizin: Forschung: Neue Erkenntnisse über die Entstehung der Alzheimer Krankheit

Veröffentlicht am Freitag 04 Dezember 2015 10:24:39 von aschilke
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Toxische Aβ-Peptide im Gehirn verringern kognitive Leistungskraft

Die häufigste altersabhängige neurodegenerative Erkrankung ist die Alzheimer-Krankheit. Dabei sterben langsam fortschreitend Nervenzellen im Gehirn ab. Etwa 70 Prozent aller weltweit 46 Millionen und deutschlandweit 1,6 Millionen Demenzerkrankungen werden durch die Alzheimer-Krankheit hervorgerufen. Die Mehrzahl der Demenzkranken sind 60 Jahre und älter. Da weltweit immer mehr alte Menschen leben, wird die Zahl der Erkrankungen weiter steigen. Die Betroffenen leiden zunehmend unter kognitiven Einschränkungen, die über den altersgemäßen Abbau der mentalen Fähigkeiten hinausgehen. Bislang gibt es für diese fortschreitende Hirnerkrankung weder eine Heilung, noch ist die Entstehung der Erkrankung vollständig verstanden. Wissenschaftler des Instituts für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz haben nun neue Erkenntnisse über die molekulare und biochemische Funktion der Blut-Hirn-Schranke bei der Entstehung der Alzheimer Krankheit gewonnen: Wenn die im Gehirn gebildeten Aβ-Peptide in Ermangelung eines geeigneten gerichteten Transports nicht aus dem Gehirn in die Blutbahn gelangen, dann aggregieren diese im Gehirn, werden toxisch und beeinträchtigen so die Lern- und Erinnerungsfähigkeit des Gehirns. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Clinical Investigations“ veröffentlicht.


Herbst und Winter: Prävention: Weihnachtszeit ist Zuhörzeit: Beschenken Sie zu Weihnachten Ihre Ohren

Veröffentlicht am Mittwoch 02 Dezember 2015 10:27:42 von aschilke
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Weihnachten, das Fest der Liebe, des Zuhörens und der Musik. Ob das Adventssingen, das Weihnachtsoratorium in der Kirche oder das Blockflötensolo des Enkels an Heiligabend. Ohne Musik wäre Weihnachten nicht Weihnachten. Es wird besinnlicher, die Familie kommt zusammen, und der Austausch untereinander steht im Vordergrund. Für die meisten Menschen kein Problem. Denn ihr Gehör funktioniert gut. Was aber, wenn das nicht der Fall ist? Macht das Gehör nicht mehr mit, wird aus diesen schönen Erlebnissen oft eine große Anstrengung.

Müde Ohren wieder munter machen

Wenn unser Gehör nicht mehr richtig funktioniert, erreichen wir schnell die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit. Das hat einen Grund: Wir hören zwar mit den Ohren, verstehen aber mit dem Gehirn. Unsere grauen Zellen arbeiten also permanent unter Hochdruck, um die ankommenden Worte, Geräusche oder Klänge zu verarbeiten. Die Folge: Menschen mit Hörminderung ermüden schneller und neigen dann dazu, sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen. Für etwa 15 Millionen Deutsche über 45 ist das täglich der Fall. Vielen von ihnen fehlt somit für das weihnachtliche Miteinander schlichtweg die Energie. Gespräche in familiärer Runde? Fehlanzeige. Betroffen sind dabei nicht nur die Hörgeminderten selbst. Familie, Freunde und Verwandte spüren die Veränderung des Betroffenen und den sozialen Rückzug ebenfalls.

Doch so muss die Weihnachtszeit nicht laufen. Denn für Gehirn und Gehör gibt es Unterstützung. Und zwar mit Hörgeräten, die speziell auf die Arbeitsweise des Gehirns abgestimmt sind. Ein Beispiel ist die sogenannte BrainHearing™ Technologie des Hörgeräteherstellers Oticon. Sie hilft nicht nur beim Hören, sondern greift auch dem Gehirn auch beim Verstehen unter die Arme. Den zuvor zusammenhangslosen Klängen wird wieder ein Sinn gegeben. Eine echte Entlastung für das Gehirn.


Neues aus der Medizin: Prävention: Internetsucht: Eltern geben Kindern oft keine Regeln

Veröffentlicht am Montag 30 November 2015 10:34:58 von aschilke
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Intensive Computernutzung führt in vielen deutschen Familien zu Problemen. Jedes fünfte Kind reagiert ruhelos und gereizt auf Online-Einschränkungen. Elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mehrfach erfolglos versucht, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Oft geben Eltern ihren Kindern keine Regeln zum Umgang mit Laptop oder Smartphone. Das zeigt die neue Studie der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zur Internetsucht im Kinderzimmer. Krankenkasse und Institut starten jetzt eine Aufklärungskampagne.

Für die repräsentative Untersuchung hat das Forsa-Institut 1.000 Mütter und Väter umfassend zum Internet- und Computergebrauch ihrer 12- bis 17-jährigen Kinder befragt. Es ist die erste Eltern-Studie, die neben der Dauer und der Art der Internetnutzung auch mögliche krankhafte Folgen für die Jungen und Mädchen untersucht. Hauptergebnisse der DAK-Studie: Laut der Hälfte der befragten Eltern bleibt das Kind länger online als vorgenommen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen fühlen sich ruhelos, launisch oder gereizt, wenn sie ihre Internetnutzung reduzieren sollen. Etwa jedes zehnte Kind nutzt das Internet, um vor Problemen zu fliehen. Bei elf Prozent der Befragten hat das Kind mehrfach erfolglose Versuche unternommen, seine Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Bei sieben Prozent der Kinder gefährdet die Onlinewelt eine wichtige Beziehung oder eine Bildungschance, wobei die Jungen doppelt so häufig betroffen sind.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: HNO: Beethoven mit Beethovens Ohren gehört

Veröffentlicht am Montag 30 November 2015 10:31:24 von aschilke
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Medizinische Gesellschaft Mainz lädt am Mittwoch, 02. Dezember 2015, um 19.15 Uhr zum letzten Themenabend in diesem Jahr ein

Die Medizinische Gesellschaft Mainz widmet zum Jahresabschluss ihren nächsten Themenabend dem Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827). Mit Werken wie der Oper Fidelio und der Ode „An die Freude“ aus dem 4. Satz seiner 9. Sinfonie hat er Werke geschaffen, deren musikgeschichtlicher Einfluss kaum zu übertreffen ist. Doch sein Erfolg als Pianist und Komponist wurde ab ca. 1798 von ersten Symptomen eines Gehörleidens überschattet. Die Krankheit führte schließlich zur Taubheit. Sie stellte eine ernste Bedrohung seiner Laufbahn als Musiker dar und war Anlass für eine schwere persönliche Krise Beethovens. Prof. Ulrich Konrad, Leiter des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Würzburg und Mitglied der hiesigen Akademie für Literatur, ist Referent des Abends. Gespickt mit musikalischen Beispielen widmet er seinen Vortrag dem Einfluss des Gehörleidens auf das Werk Beethovens. Moderator des Abends, PD Dr. Kai Ulrich Helling an der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik – Plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz, geht anschließend der Frage nach, ob die Schwerhörigkeit des Künstlers hätte geheilt werden können. Der Themenabend findet statt am Mittwoch, 02. Dezember 2015, um 19.15 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Neues aus der Medizin: Forschung: Forscher finden neues Zecken-Bakterium im Fuchs

Veröffentlicht am Freitag 27 November 2015 10:38:25 von aschilke
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Potenziell zoonotischer Erreger womöglich auf Menschen übertragbar

Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien http://vetmeduni.ac.at haben in einem Rotfuchs aus Vorarlberg eine neue Form des Bakteriums Candidatus Neoehrlichia entdeckt. Der Erreger ist möglicherweise auch auf den Menschen übertragbar. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt "Parasites & Vectors" veröffentlicht.

Weitere Analysen erforderlich

Laut Forscher Adnan Hodzic und seinen Kollegen ist der neue Erreger genetisch zwischen den beiden bekannten Neoehrlichia-Formen angesiedelt. "Es benötigt weitere Untersuchungen, um das Bakterium genau systematisch einordnen zu können. Es steht jedoch fest, dass es sich um einen potenziell zoonotischen Erreger handeln könnte, der also vom Tier auf den Menschen übertragbar wäre. Wie sich eine Infektion auf den Menschen oder auf Haustiere auswirken könnte, wissen wir noch nicht", so Studienleiter Hans-Peter Führer.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Universitätsmedizin Mainz eröffnet neues interdisziplinäres Autoimmunzentrum

Veröffentlicht am Dienstag 17 November 2015 10:41:00 von aschilke
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Zusammenarbeit von Spezialisten für noch bessere Behandlungserfolge

Komplexe Autoimmunerkrankungen betreffen oftmals mehrere Organsysteme gleichzeitig. Der Behandlungserfolg kann gesteigert werden, indem die Spezialisten der einzelnen Fachdisziplinen zusammenarbeiten und die Therapie interdisziplinär gestalten. Ab dem 21. November erfolgt diese vielversprechende Vorgehensweise in der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen des neuen interdisziplinären Autoimmunzentrums. Die feierliche Eröffnung findet statt von 09.00 bis 14:00 Uhr im großen Hörsaal Pathologie, Gebäude 708 H, der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Gesundheitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Im interdisziplinären Autoimmunzentrum ist nahezu jede Disziplin der Universitätsmedizin Mainz vertreten. Einen Einblick in die Vielfalt und Komplexität von Autoimmunerkrankungen vermitteln rund 20 Experten bei der Eröffnungsveranstaltung. Dabei zeigen sie auch Beispiele für die Überlappungen von Autoimmunerkrankungen auf, wie beispielsweise autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen mit Zöliakie oder von Darmentzündungen mit autoimmunen Wirbelsäulenerkrankungen. Zudem beleuchten die Experten Zusammenhänge zwischen rheumatologischen, dermatologischen und neurologischen Autoimmunopathien.


Neues aus der Medizintechnik: Forschung: Dünnfilm-Sensor misst Blutfluss auf neue Weise

Veröffentlicht am Mittwoch 04 November 2015 10:48:24 von aschilke
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Körpertemperatur führt zu ganz individuellen Durchblutungswerten

Ein Team aus chinesischen und US-amerikanischen Forschungseinrichtungen hat die Entwicklung eines neuartigen Dünnfilm-Sensors bekannt gegeben, der auf der Haut angebracht wird und den Blutfluss misst. Die Forscher haben ihre Ergebnisse im renommierten Magazin "Science Advances" http://advances.sciencemag.org veröffentlicht.

Nicht-invasiv und live

Der weiche, dehnbare Sensor sieht aus wie ein kleines Tattoo und besteht aus Chrom, Kupfer sowie einer dünnen Silikonschicht. Er kann nicht-invasiv und in Echtzeit die Änderungen des Blutflusses unterhalb der Haut aufzeichnen, indem er minimale Schwankungen der Körpertemperatur und ihrer räumlichen Verteilung erfasst und mithilfe dieser Informationen Messwerte für die Durchblutung ermittelt. Metallische Kontakte am Sensor ermöglichen eine Schnittstelle für Daten- und Kommunikationselektronik.

Die Dünnfilm-Technologie wurde bereits an Freiwilligen getestet, die Sensoren an ihren Handgelenken trugen und ihre Ergebnisse mit Blutfluss-Messungen verglichen, die an den gleichen Testpersonen mit herkömmlichen Methoden durchgeführt worden waren. Fazit: Die erhobenen Messwerte beider Ansätze waren nahezu identisch.


1984 Artikel(199 Seiten, 10 pro Seite)
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