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Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: Veranstaltung: Leberzentrum Mainz lädt zum Patientencafe ein

Veröffentlicht am Dienstag 28 April 2015 10:44:42 von aschilke
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Informationsforum für Patienten auf der Warteliste und Lebertransplantierte

Am Donnerstag, 30. April, laden die Klinik für Allgemein,- Viszeral- und Transplantationschirurgie sowie die I. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz und der Verein „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ von 16.00 bis 18.00 Uhr zum Patientencafé ein. Veranstaltungsort ist der Seminarraum der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik (Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr.1, 55131 Mainz, Gebäude 605, EG, Raum 0361). In einer offenen Gesprächsrunde informieren Ärzte des Leberzentrums Mainz und Mitglieder des Vereins „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ über Wissenswertes zum Thema Lebertransplantation und beantworten die Fragen der Besucher. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten (Fax 06131 17 2728).

Wenn die Leber ihre Aufgaben kaum mehr erfüllen kann, ist eine Transplantation der letzte Ausweg. Für Patienten auf der Warteliste und Lebertransplantierte ergeben sich oft verschiedenste Fragen. Der Austausch mit anderen Betroffenen und Spezialisten hat daher einen besonderen Stellenwert. „Unser Patientencafé soll Betroffenen, die auf eine Transplantation warten oder bereits transplantiert sind, die Möglichkeit zum Austausch, zu Information und Diskussion in ungezwungener Atmosphäre bieten“, so PD Dr. Tim Zimmermann, Oberarzt an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Vitaros® HEXAL® – Eine Kurzvorstellung

Veröffentlicht am Montag 27 April 2015 11:42:11 von aschilke
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Von Dr. Axel-Jürg Potempa

In der Behandlung der erektilen Dysfunktion sind PDE-5-Inhibitoren bisher weit verbreitet. Jedoch sind sie in ihrer Wirksamkeit begrenzt, mit Nebenwirkungen verbunden und für viele Patienten aufgrund anderer Erkrankungen oder Medikamentenwechselwirkungen kontraindiziert.

Die Abbruchquote bei den PDE-5-Hemmern ist hoch: Nach knapp zweieinhalb Jahren führt nur noch rund die Hälfte aller Patienten die Therapie fort.1 Für den Abbruch werden folgende Gründe angeführt: „Die Therapie wirkt nicht oder nicht zuverlässig“, sagen 59 Prozent der Befragten. 42 Prozent begründeten ihren Abbruch damit, dass ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. Nebenwirkungen waren bei 26 Prozent der Grund des Abbruchs.2 Hinzu kommt, dass PDE-5-Hemmer nicht bei schwerer ED wirken. Ihr Einsatz ist ebenso wenig zielführend, wenn der Potenzverlust auf nervenschädigende Eingriffe im Beckenraum zurückzuführen ist. So führt die Prostatektomie nach Prostata-Karzinom sehr häufig zu einer ED, die nicht durch PDE-5-Hemmer therapiert werden kann. Alles in allem sind PDE-5- Hemmer nur für etwa die Hälfte der ED-Patienten eine erfolgversprechende Therapie-Option.3 Als alternativer Wirkstoff werden Alprostadil-Präparate (synthetisches Prostaglandin) eingesetzt. Sie wurden bisher über SKAT (Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie) oder MUSE (Medikamentöses urethrales System zur Erektion) in Schwellkörper oder Harnröhre injiziert bzw. eingeführt. Beide Applikationsformen stellen oft schmerzhafte Therapie-Optionen dar und sind beim Patienten nicht sehr beliebt.


Neues aus der Medizin: Prävention: Die dunklen Seiten der Anabolika

Veröffentlicht am Samstag 25 April 2015 14:38:39 von aschilke
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Unfruchtbarkeit, Impotenz, Damenbart und Akne

Testosteron und seine Abkömmlinge, die anabolen androgenen Steroide (AAS), fördern nicht nur den Aufbau der Muskeln, sondern angeblich auch die sexuelle Leistungsfähigkeit von Männern und Frauen. Das jedenfalls versprechen viele Anbieter von Anabolika im Internet. Sie verschweigen dabei, dass Anabolika negative Auswirkungen auf Potenz und Sexualleben haben können. Auch die Hoffnung auf einen schöneren Körper kann schnell enttäuscht werden, wenn sich unter hohen Dosierungen gefährliche Nebenwirkungen entwickeln, warnen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im European Journal of Endocrinology.

Testosteron wird natürlicherweise im Hoden gebildet und fördert nicht nur die Bildung der Spermien, sondern ist auch für die Ausbildung und Erhaltung des männlichen Körpers verantwortlich. Wird das Hormon oder eines seiner Varianten von außen zugeführt, kann dies schnell die gegenteilige Wirkung haben. „Ab einer gewissen Dosis wird die Spermienbildung so weit gedrosselt, dass die Männer unfruchtbar werden“, erklärt Professor Dr. med. Dr. h. c. Eberhard Nieschlag. „Testosteron ist deshalb sogar als Verhütungsmittel für den Mann in der Diskussion“, fügt der ehemalige Direktor des heutigen Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie am Universitätsklinikum Münster hinzu, der als Spezialist im Einsatz von Testosteron bei Erkrankungen mit Unterfunktion der Hoden gilt.


Neues aus der Medizin: Prävention: Meningokokken-Erkrankungen: Vorbeugen kann Leben retten

Veröffentlicht am Freitag 24 April 2015 09:21:58 von aschilke
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Wie lebensgefährliche Meningokokken-Erkrankungen verlaufen und wie man vorbeugen kann, darüber informieren Patientenorganisationen jährlich weltweit am 24. April, dem Welt-Meningitis-Tag. Zur Prävention gegen den in Deutschland häufigsten Erreger der Serogruppe B gibt es seit über einem Jahr den Impfstoff Bexsero®. Als Standardimpfung ist er hier bisher nicht von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Gro߬britannien hingegen führt in Kürze eine flächendeckende Impfung von Säuglingen gegen Meningokokken B ein.

Fachgremien wie die Sächsische Impfkommission (SIKO) und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendheilkunde (DAKJ) raten bereits zu einer Impfung gegen Meningokokken B. „Kinderärzte und Eltern wünschen sich auch für Deutschland eine STIKO-Empfehlung“, weiß Andrea Vogt-Bolm von der Patientenorganisation Ampu-Kids, Hamburg. Sie begegnet täglich Kindern, die nach einer Meningokokken-Erkrankung mit Amputationen leben müssen. „Wir möchten, dass sich viele Menschen der Gefahren einer Meningokokken-Infektion bewusst werden. Sie kann innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen oder dauerhafte Gesundheitsschäden nach sich ziehen,“ betont Andrea Vogt-Bolm.

2015 bereits einige Todesfälle in Deutschland

Deutschland verzeichnet im Durchschnitt jedes Jahr ca. 430 Meningokokken-Fälle1, etwa zehn Prozent der meist kleinen Patienten sterben.2 Rund einer von fünf Überlebenden leidet dauerhaft unter schweren Folgeschäden, wie Taubheit, Krampfanfällen oder dem Verlust von Gliedmaßen.3  Im Jahr 2015 verzeichnet das RKI bislang 132 Fälle (Stand: 22. April 2015)4, einige davon mit tödlichem Ausgang. So starben im Februar ein 15-jähriger Junge am Bodensee, ein 2-Jähriger in Bad Segeberg und ein 23 Monate altes Kind in Berlin.


Neues aus der Medizin: Chirurgie: Blinddarmentzündung bei Kindern

Veröffentlicht am Donnerstag 23 April 2015 14:41:47 von aschilke
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Nicht abwarten – Chirurgen raten zu sofortiger Operation

Im Gegensatz zu Erwachsenen sollte eine Blinddarmentzündung bei Kindern auf keinen Fall mit Antibiotika allein behandelt werden. Eine akute kindliche Appendizitis ist immer ein Grund für eine sofortige Operation, betonen Experten im Vorfeld des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). „Abwarten ist in Anbetracht der möglichen schwerwiegenden Komplikationen keine Option“, sagt DGCH-Präsident Professor Dr. med. Peter M. Vogt. Warum Bettruhe und Antibiotika bei Erwachsenen hingegen durchaus als Behandlung in Frage kommen, erläutern die Chirurgen auf einer Pressekonferenz am 28. April im Künstlerhaus München. Der DGCH-Kongress findet vom 28. April bis 1. Mai 2015 im ICM München statt.

Blinddarmentzündung ist eine der gefährlichsten chirurgischen Erkrankungen des Bauchraumes. „Am häufigsten erkranken Kinder im Schulalter daran, zwischen dem fünften und zwölften Lebensjahr“, erläutert Professor Dr. med. Bernd Tillig, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie. „Dabei gilt: Je jünger das erkrankte Kind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bereits bei der Einweisung in die Klinik ein Blinddarmdurchbruch mit beginnender Bauchfellentzündung vorliegt“, ergänzt der Direktor der Klinik für Kinderchirurgie, Neugeborenenchirurgie und Kinderurologie am Vivantes Klinikum Neukölln in Berlin. Dann drohen schwere Komplikationen wie Blutvergiftung, Verwachsungen im Bauchraum und Störungen der Darmfunktion.


Neues aus der Medizin: Prävention: Schutz vor Killerkeimen in Krankenhäusern

Veröffentlicht am Donnerstag 23 April 2015 09:47:52 von aschilke
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Chirurgen empfehlen Fragebögen und Hygieneregeln für Patienten

Das wirksamste Mittel gegen gefährliche Krankhausinfektionen ist die Vorbeugung. Sie muss schon vor der Aufnahme in die Klinik beginnen, fordert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Patienten sollten vor jeder medizinischen Behandlung einen Fragebogen ausfüllen, der Aufschluss über ihr Infektionsrisiko gibt und einem Test auf multiresistente Erreger vorgeschaltet ist. Zugleich sollten Patienten über die Grundregeln der Hygiene aufgeklärt werden. Welche konkreten Maßnahmen Chirurgen empfehlen, um Patienten sowie deren Angehörige vor den gefährlichen Infektionen zu schützen, erläuterten Experten auf einer Vorab-Pressekonferenz der DGCH anlässlich des 132. Chirurgenkongresses am 22. April 2015 in München.

Zwischen 400.000 und 600.000 Personen erkranken jedes Jahr an einer Infektion, die sie im Krankenhaus erwerben. Diese so genannten nosokomialen Infektionen (NI) fordern jährlich bis zu 15.000 Todesopfer, besonders gefährdet sind immungeschwächte Personen. Große Sorgen bereitet Experten dabei die steigende Zahl multiresistenter Erreger (MRE), die auf kein Antibiotikum mehr reagieren. „Wir haben praktisch keine Waffe gegen solche Keime in der Hand“, betont Professor Dr. med. Peter M. Vogt, Präsident der DGCH.


Neues aus der Medizin: Urologie: Konzertierte Aktion für Prostata-Studie

Veröffentlicht am Mittwoch 22 April 2015 09:09:59 von aschilke
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PREFERE sorgt für bessere Diagnostik und Betreuung
Unterstützer appellieren an Ärzte und Patienten
Patienten sollen Ärzte aktiv auf PREFERE-Studie ansprechen

In einer konzertierten Aktion wollen Ärzte, Patienten, Krankenkassen und Deutsche Krebshilfe die weltweit größte Studie zum Prostatakrebs zu einem Erfolg machen. Ziel der 2013 gestarteten PREFERE-Studie ist es, zu analysieren, von welcher der vier infrage kommenden Optionen für die Erstbehandlung von Prostatakrebs in einem frühen Stadium der Patient auf lange Sicht am meisten profitiert: Insbesondere sollen dabei Nebenwirkungen und Komplikationen berücksichtigt werden, um den Patienten künftig die für sie ideale Option empfehlen zu können. Die gemeinsame Informations-Kampagne für PREFERE soll darauf abzielen, das Engagement der Ärzte zu erhöhen, neutral über die Studie und die vier Behandlungsoptionen aufzuklären und so die Patientenbeteiligung deutlich zu steigern. „Wir müssen noch deutlicher machen, dass jeder Patient durch seine Teilnahme einen hohen Nutzen hat: Eine verbesserte Diagnostik, eine engmaschigere Betreuung, Behandlung auf medizinischem Top-Niveau und eine intensivere Nachsorge als üblich“, so Studienleiter Prof. Dr. Michael Stöckle. Jährlich erkranken zwischen 65.000 und 70.000 Männer an Prostatakrebs. Die bösartige Wucherung der Vorsteherdrüse ist damit die häufigste Krebsform bei Männern.

Studien-Teilnehmer profitieren von besserer Diagnostik und Betreuung

Die Teilnehmer der PREFERE-Studie profitieren von einer besseren Diagnostik, indem ein spezialisierter Pathologe den Befund absichert. „In rund 20 Prozent der Fälle stellen wir derzeit fest, dass der erste Befund nicht vollständig zutrifft. Allein dies wäre Grund genug für jeden Patienten, sich an der Studie zu beteiligen. Denn eine präzise Diagnostik ist Voraussetzung einer erfolgversprechenden Therapie. Ein Patient, der nicht an der Studie teilnimmt, müsste für das Zweitgutachten über 1.000 Euro zahlen“, so Studienleiter Prof. Dr. Michael Stöckle. Darüber hinaus betreuen erfahrene Spezialisten in ausgewiesenen Studienzentren die PREFERE-Teilnehmer intensiver als üblich, behandeln engmaschiger und kontrollieren auf modernstem medizinischem Niveau. Die Beobachtungszeit beträgt mindestens 13 Jahre. Dabei haben PREFERE-Teilnehmer durch die enge Zusammenarbeit ihres Urologen und/oder Strahlentherapeuten mit dem Studienzentrum während der Nachsorge eine doppelte Sicherheit in der Betreuung.


Neues aus der Medizintechnik: Chirurgie: Narbenbildung verhindern

Veröffentlicht am Dienstag 21 April 2015 09:35:41 von aschilke
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Wundkleber bei Kindern, Metallklammern am Kopf

Chirurgen stehen mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, eine Wunde zu schließen: mit Nahtmaterial, Klammern und sogar Klebstoff. Die Wahl des richtigen Mittels, aber auch der Nahttechnik erfordert dabei große chirurgische Erfahrung. Ziel ist stets der möglichst narbenfreie Wundverschluss, vor allem in der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Welche Fortschritte es gibt und ob etwa Spinnenseide das Nahtmaterial der Zukunft sein könnte, diskutieren Experten auf dem 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH).

„Die Hautnaht ist die Handschrift des plastischen Chirurgen – die bleibende, möglichst dezente Erinnerung an eine gute Operation“, betont Professor Dr. med. Peter M. Vogt, Präsident der DGCH und plastischer Chirurg. Dabei ist die Naht eine Wissenschaft für sich. „Der Arzt muss wählen zwischen verschiedenen Nahttechniken, Fadenstärken und Fadenelastizitäten – je nach Beschaffenheit der Wunde“, erklärt Professor Dr. med. Jutta Liebau, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).

So haben etwa selbst auflösende Fäden den Vorteil, dass ein schmerzhaftes Fädenziehen entfällt – sie sind daher besonders für Kinder geeignet. Dafür ist ihre Reißfestigkeit gegenüber nicht-resorbierbaren Fäden begrenzt. „Bei Wunden, deren Gewebe unter Spannung zusammengehalten wird – was in der Plastischen Chirurgie möglichst vermieden werden sollte – muss der Faden oft über lange Zeit hohe Ziehkräfte aushalten. Da stoßen resorbierbare oder dünne Fäden an ihre Grenzen“, erläutert Liebau.


Kunst und Kultur: Kunst: Ann Wolff PERSONA verlängert bis 14. August

Veröffentlicht am Montag 20 April 2015 18:26:50 von aschilke

Ausstellung in der Alexander Tutsek-Stiftung in München – Skulpturen und Zeichnungen der international bekannten Künstlerin

Die Einzelausstellung mit dem Titel „Ann Wolff PERSONA“ in der Alexander Tutsek-Stiftung in München wird bis zum 14. August verlängert. Ann Wolff zählt zu den wichtigsten und spannendsten Vertreterinnen der europäischen Studioglas-Bewegung. Die gut besuchte Ausstellung zeigt mit 30 Objekten aus zehn Schaffensjahren in den ehemaligen Atelierräumen eines Bildhauers, dem Sitz der Stiftung, eine bemerkenswerte Übersicht ihres Werkes. „Das Material Glas ist eigentlich unsichtbar. Daher hat man als Künstler die Möglichkeit Räume zu schaffen, in die man hineinschaut. In diesen Räumen kann etwas entstehen, das eigentlich gar nicht da ist. Diese Besonderheit hat nur das Material Glas und das fasziniert mich“, erklärt die Künstlerin. Das Medium Glas spielt bei den meisten ihrer großformatigen Skulpturen eine zentrale Rolle, aber die Künstlerin Ann Wolff beschränkt sich nicht darauf. Sie setzt auch andere Materialien wie Bronze, Beton, Stein, Aluminium ein. So ist die große Aluminiumskulptur Mold ein besonderes Highlight.

Ausstellung: Ann Wolff PERSONA Foto: H.-J. Becker © Alexander Tutsek-Stiftung, München

Erweitert wird die Ausstellung um eine Auswahl von Kohle- und Pastellzeichnungen aus ihrem zeichnerischen Werk. Gemeinsam ist ihnen das titelgebende Motiv der „Persona“, der Charaktermaske. Das Thema ist Ausdruck der philosophischen und existentiellen Fragen, mit denen sich die Künstlerin kontinuierlich auseinandersetzt.


Neues aus der Medizin: Sexualmedizin: Therapien für mehr gemeinsame Lebensqualität

Veröffentlicht am Montag 20 April 2015 11:36:05 von aschilke
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Von Dr. med. Axel-Jürg Potempa

Erektile Dysfunktion (ED) ist nicht nur ein Thema für Männer, die älter als 40 oder 50 sind. Sie kann in allen Altersstufen Auswirkungen auf die Lebensqualität und damit auch auf eine Partnerschaft haben.

Eine Studie1 an 439 ED-Patienten, die in einer italienischen Klinik ambulant Hilfe wegen einer neu aufgetretenen sexuellen Dysfunktion suchten, zeigte, dass 26 Prozent dieser Männer jünger als 40 war. Die Hälfte dieser Männer wies sogar eine schwere ED auf. Die MALES-Studie2 (Men’s Attitudes to Life Events and Sexuality) zeigte eine ED-Prävalenz von acht Prozent bei Männern im Alter von 20 bis 29 Jahren und von elf Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen.
ED und die Schwere der ED können einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität von Männern und ihren Partnerinnen haben.3 So wird eine nicht ausreichende Härte der Erektion sowohl von den Männern als auch von ihren Partnerinnen als nicht zufriedenstellend beschrieben.4 Außerdem wirkt sich die ED auf die psychosoziale Gesundheit der betroffenen Männer aus. So berichten Männer mit ED von Gefühlen wie Entmannung, Isolation und Depression. Diese Gefühle werden durch die soziale Stigmatisierung der ED verschärft.5


1984 Artikel(199 Seiten, 10 pro Seite)
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