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Tipps zur Hygiene vor operativen Eingriffen
Datum: Dienstag 15 Dezember 2015 10:11:20
Thema: Neues aus der Medizintechnik


Grundsätzlich sollte im medizinischen Bereich sowohl jeder Arzt, jede Schwester bzw. jeder Pfleger aber auch jeder Patient einen Beitrag leisten, um Krankenhausinfektionen so weit wie möglich vermeiden zu helfen. Zu beachten ist in erster Linie eine gute Hygiene.

Daher wird folgendes Vorgehen von Fachleuten empfohlen:

  • Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände mit Wasser und Seife. Achten Sie darauf, sich auch zwischen den Fingern einzuseifen. Vor jeder Mahlzeit, nach dem Kontakt mit Tieren oder rohem Fleisch und natürlich nach dem Toilettengang ist das Händewaschen Pflicht.
  • Optimieren Sie die Händehygiene mit alkoholischen Händedesinfektionsmitteln – vor allem wenn Sie Kontakt zu kranken oder immungeschwächten Menschen haben. Der große Vorteil dieser Maßnahme ist nicht nur die einfache Anwendung, sondern ihre Wirksamkeit gilt durch einen weltweiten reichhaltigen Erfahrungsschatz im Rahmen der nunmehr 10-jährigen WHO „Clean Care is Safer Care“-Kampagne als wissenschaftlich nachgewiesen.


  • Vor operativen Eingriffen lässt sich das Risiko für Infektionen durch eine Sanierung der Nase, des Rachenraumes sowie der Haut senken. Sie waschen sich mit speziellen Präparaten wie dem Prontoderm MRE Hygieneset und „dekolonisieren“ Ihre Hautoberfläche. Das Prontoderm MRE Hygieneset des Medizinprodukteherstellers B. Braun Melsungen AG enthält vier aufeinander abgestimmte Komponenten. Damit können Sie dazu beitragen, Erreger auf Haut und Schleimhäuten effektiv zu reduzieren. Denn den als Krankenhauskeim bezeichneten „MRSA“ (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), er gehört zur Gruppe der MRE, beispielsweise tragen viele Menschen auf der Haut. 
    MRSA gehört zur Bakterienart der Staphylokokken, die uns als Hautkeime natürlicherweise besiedeln. Krank wird der „Kolonisierte“ davon nicht – und der MRSA-Träger stellt dann kein Risiko für seine Mitmenschen dar, wenn eine ordnungsgemäße Händehygiene durchgeführt wird. Wenn MRSAKeime aber z. B. über Wunden in den Körper gelangen, kann es zu einer Infektion kommen, gegen die sich Antibiotika zunehmend wirkungslos erweisen. „Es lassen sich 50 bis 80 Prozent der MRE-Träger dekolonisieren“, weiß Prof. Dr. med. Markus Dettenkofer, Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz. „Das ist eine erstrangige Möglichkeit zur weiteren Eindämmung von resistenten Erregern wie MRSA.“1
  • Wenn Sie erkältet sind, husten oder niesen Sie nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Halten Sie dabei möglichst großen Abstand zu anderen Menschen. Putzen Sie sich die Nase grundsätzlich mit Einmaltaschentüchern und entsorgen Sie diese umgehend. Waschen Sie sich dann die Hände.
  • Berühren Sie Ihr Gesicht möglichst wenig mit den Händen. Lüften Sie mehrmals täglich Wohn- und Arbeitsbereiche.
  • Wenn Sie einen kranken Menschen im Krankenhaus besuchen, nutzen Sie die Desinfektionsmittelspender des Krankenhauses. Desinfizieren Sie sich beim Betreten und auch Verlassen des Krankenhauses gründlich die Hände, indem Sie die Haut komplett mit Desinfektionsmittel benetzen.

Fest steht allerdings, dass viele Infektionen durch die Einhaltung von adäquaten Hygienemaßnahmen vermeidbar wären! Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)2 empfiehlt Polyhexanid-haltige Produkte, wie im Prontoderm MRE Hygieneset, zur Sanierung von MRSA-Patienten und als Infektionsprophylaxe.


1 HealthcareJournal MRE 1/2013, B. Braun Melsungen AG: Gute Hygiene ist Patientenrecht

2 http://www.krankenhaushygiene.de/pdfdata/empfehlung_mrsa.pdf







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